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- CJD Prignitz Träger: Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.
- Rechtsform
- Einrichtung in gemeinnütziger Trägerschaft
- Gründungsjahr
- 1991

Kontakt
Volker Böhm
Bereichsleiter Bildung, Jugend und Arbeitsmarkt
Bäckerstraße 20
19348 Perleberg
(03876) 783424
volker.boehm@cjd.de
www.cjd-prignitz.de
Produktionsschule Prignitz
CJD Prignitz Träger: Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.
- Themenfeld:
- Bildung, Berufsvorbereitung
- Wirkungsregion:
- lokal, regional
- Übertragbarkeit:
- Erschienen im:
- Themenreport: Berufsvorbereitung
Handlungsansatz
Arbeiten statt Bücher-Büffeln
In der Produktionsschule ist der Name Programm: Hier wird produziert. Um acht Uhr ist Arbeitsbeginn mit Gruppenbesprechung, danach stimmt jeder der drei Werkstattpädagogen mit seiner Gruppe die Tagesaufträge ab, bis nachmittags wird gefräst, geschraubt, gekocht, telefoniert und getippt, eine Abschlussrunde beschließt den Arbeitstag. Trotzdem bleibt die Schule eine Schule und kein Ausbildungsbetrieb. Ziel ist, dass die 15- bis 25- jährigen Jugendlichen die Schule mindestens mit dem Hauptschulabschluss verlassen und ausbildungsfähig sind.
Das Produzieren von echten Aufträgen und die einzelfallorientierte pädagogische Betreuung sind die Methode, bei Schulmüden Leistungswillen und Lernmotivation wieder zu wecken. In Mathematik tun sich schulschwache Jugendliche leichter, wenn sie genau berechnen müssen, wie viel Saatgut man für die Rasenfläche braucht und wie viele Servicekräfte das Catering bei der Gartenparty einsetzen muss. Für ihre Arbeit bekommen die Jugendlichen ein „Gehalt“ (Schülergeld): je nach Auftragslage maximal fünf Euro pro Tag. Das honoriert, motiviert und macht den Jugendlichen klar, dass hier wirklich für den Markt produziert wird. Die Produktionsschule achtet darauf, die Übergänge von der Schule in Ausbildung und Arbeit fließend zu gestalten. Die Jugendlichen können auf bereits bestehende Kontakte zu Betrieben und einen Ausbildungsstellenpool zurückgreifen.
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