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Widget erstellenOrganisation
- Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V.
- Rechtsform
- eingetragener Verein (e.V.)
- Gründungsjahr
- eingetragener Verein (e.V.)

Kontakt
Kerstin Einecke
Geschäftsführerin
ab 2011: Walter-Kolb-Str. 1-3
60594 Frankfurt am Main
(069) 79 50 99 11
k.einecke@vbff-ffm.de
www.vbff-ffm.de
Ausbildung für junge Migrantinnen
Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V.
- Themenfeld:
- Bildung, Integration
- Wirkungsregion:
- lokal
- Übertragbarkeit:
- Erschienen im:
- Themenreport: Integration
Empfehlungen
Ausbildungsplätze für Frauen fördern
Die „Erstausbildung für junge Migrantinnen“ ist für Förderer, die in wirksame Integrationsmaßnahmen beim Übergang in den Arbeitsmarkt investieren wollen, sehr zu empfehlen.
Ein Investor sollte wissen, dass die Aufsichtsstruktur des Vereins entwicklungsbedürftig ist, da zu den Mitgliederversammlungen überwiegend die engagierten Vereinsangestellten erscheinen und kein zusätzliches Kontrollgremium eingerichtet ist. Förderer müssen auch in Kauf nehmen, dass die Finanzen nur durch einen internen Kassenprüfer, nicht durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft werden. Darüberhinaus hat die PHINEO-Analyse gezeigt, dass die Rechnungslegung insgesamt einwandfrei ist, auch wenn die Finanzprüfung bislang intern und nicht extern erfolgte. Den Verantwortlichen sind die Schwachstellen bewusst und es gibt bereits konkrete Verbesserungsüberlegungen. Insgesamt ist die Projektarbeit vorbildlich.
Die große Stärke des Projekts ist die intensive sozialpädagogische Betreuung der Frauen. Mit zusätzlichen finanziellen Mitteln könnte das bisher überwiegend öffentlich finanzierte Projekt ausgebaut und die Zahl der Ausbildungsplätze noch erhöht werden. 45.000 Euro kostet ein zusätzlicher Ausbildungsplatz für eine junge Migrantin. Mit einer kleineren Investition in Höhe von 800 Euro ließe sich ein PC-Arbeitsplatz für die Teilnehmerinnen neu einrichten. Eine Spende von 150 Euro ermöglicht sechs Stunden individuellen Nachhilfeunterricht für die Frauen.


