Hohe Qualität im Themenfeld Depression
Berlin, 10.02.2012
Thema: Corporate, Depression
Erste Analysestufe gemeinnütziger Projekte abgeschlossen
23 gemeinnützige Organisationen hatten sich um die PHINEO-Qualitätsempfehlung für wirkungsvolles gesellschaftliches Engagement im Themenfeld Depression beworben – gleich 21 davon konnten sich nach Auswertung der Online-Fragebögen für das weitere Analyseverfahren qualifizieren. Die PHINEO-Analysten freuen sich somit nicht nur über eine große Vielfalt unter den Projektansätzen, sondern auch über eine sehr hohe Qualität der Bewerber.
Die Zivilgesellschaft steht in diesem Bereich noch am Anfang. Mit Aufklärungskampagnen, Beratungs- und Unterstützungsangeboten leisten gemeinnützige Projekte wertvolle Beiträge für Menschen mit Depression, ihre Angehörigen und die gesamte Gesellschaft. Wie akut der Bedarf an Unterstützung und Aufklärung in diesem Feld ist, zeigen stetig anwachsende Betroffenenzahlen und die immer noch präsente Befangenheit der Gesellschaft im Umgang mit Depression.
Dass das mangelnde Wissen um die Krankheit eine echte Gefahr darstellt, verdeutlicht Der Spiegel mit seiner aktuellen Titelstory „Schwermut ohne Scham“. Diese beschreibt, wie die Diagnose Burnout durch die Assoziation mit harter Arbeit zunehmend in Mode gekommen ist. Die viel schwerwiegendere, oft lebensbedrohliche Depression bleibt hingegen weiterhin stigmatisiert. Noch schlimmer: Die im Volksmund stattfindende Vermischung der Begriffe Burnout und Depression führe dazu, dass ernsthaft kranke Menschen nicht als solche erkannt und behandelt werden und Menschen mit „harmlosen Befindlichkeiten“ gleichzeitig in unnötigen Therapien landen.
PHINEOs Ziel ist, mit dem Themenreport Depression die Öffentlichkeit für die stärkere Einbeziehung der Zivilgesellschaft in diesem Bereich zu sensibilisieren und der wertvollen Arbeit gemeinnütziger Projekte mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Weitere Informationen zum Themenreport Depression gibt es hier.


Kommentare:
Kommentar schreiben