Wirkungsorientierung ist auf dem Vormarsch
Berlin, 11.01.2012
Thema: Corporate
Staatliche Kooperation zur Stärkung freiwilligen Engagements
Bereits seit der Gründung 2010 versteht PHINEO es nicht nur als seine Aufgabe, selbst Wirkung zu analysieren, sondern auch das Thema Wirkungsorientierung in gesellschaftlichem Engagement auf die öffentliche Agenda zu setzen. Die Mitarbeit an einem Diskussionspapier der schwedischen NGO Charity Star zu „Social Impact Measurement“ , Referate und Redebeiträge wie bei der Tagung des Unterausschusses „Bürgerschaftliches Engagement“ oder auf dem Münchner Corporate-Citizen-Gipfel sind nur einige Beispiele für diese Bemühungen.
Und tatsächlich gewinnt das Thema in der Öffentlichkeit spürbar an Bedeutung. Der allgemeine Handlungsbedarf wird zunehmend sowohl von wirtschaftlicher als auch von staatlicher Seite aus wahrgenommen. Jüngstes Beispiel dafür ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, welches nun gemeinsam mit der Unternehmensinitiative WIE eine Erklärung zur Kooperation in den Themen Corporate Volunteering und Wirkungsmessung von gesellschaftlichem Engagement unterschrieben hat.
Die Zusammenarbeit sieht eine systematische Bestandsaufnahme der Verfahren vor, die bisher von Unternehmen und im öffentlichen Sektor zur Wirkungsmessung von Programmen verwendet wurden. In den anschließenden Diskussions- und Auswertungsprozess sollen schließlich auch zivilgesellschaftliche Organisationen einbezogen werden. „Ziel der Zusammenarbeit ist die Ausarbeitung von Empfehlungen zur Wirkungsmessung“, heißt es in der Erklärung. „Damit soll vor allem ein Beitrag zum intensiven Verständnis der Wirkmächtigkeit gesellschaftlichen Engagements geleistet werden.“
PHINEO begrüßt derartige Kooperationen zur Stärkung gesellschaftlichen Engagements, die vor allem auch Wirkungsorientierung in ihren Fokus rücken, und hofft, dass sich dieser positive Trend fortsetzt.
Zur Pressemeldung des BMSFJ geht es hier.


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