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Fachstelle Übergang Schule-Beruf

CJD Rhein-Pfalz/Nordbaden, Träger: Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.

Auf einen Blick

Von Pontius zu Pilatus? Besser gezielt von A nach B! Die Fachstelle Übergang Schule-Beruf gibt SchülerInnen und Schulen Orientierung im Angebots-Dschungel.

Fachstelle Übergang Schule-Beruf

Fachstelle Übergang Schule-Beruf

Das Projekt

Seit 2008 berät die Fachstelle Übergang Schule-Beruf Schulen bei der Auswahl von Angeboten, die Schulen in der Region ein individuell passendes Angebot zusammenzustellen und sinnvoll mit dem schulischen Angebot zu verzahnen.

Die Fachstelle ist somit zum einen Beratungsinstitution, die auf die jahrzehntelange Erfahrung des CJD zurückgreifen kann. Zum anderen begleitet sie – in Kooperation mit den CJD-Standorten im Verbund Rhein-Pfalz/Nordbaden – die einzelnen Maßnahmen auch in der Umsetzung.

Die unterrichtsergänzenden Maßnahmen umfassen unter anderem die Berufswahl-AG an Ganztagsschulen, die einmal pro Woche vom Sozialtraining bis zur Ausbildungsplatzrecherche ein breites Spektrum an Angeboten bietet. Während der "Kontinuierlichen Praxis- und Lerntage im Betrieb" können Schüler und Schülerinnen der 9. Klasse Hauptschule einmal wöchentlich in einem Betrieb Praxisluft schnuppern.

Im Berufsparcours und im BerufsorientierungsCamp entdecken die Jugendlichen ihre Interessen und erproben ihre Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten. Ein besonderer Blickfang für potenzielle Ausbildungsbetriebe ist die "Bewegte Bewerbung": Jugendliche drehen ihren eigenen Bewerbungsfilm und kombinieren dabei Bewerbungstraining mit dem Erwerb von Medienkompetenz. Darüber hinaus entwickelt die Fachstelle Materialien zum Thema und gestaltet den Fachaustausch maßgeblich mit.

Das wirkt!

Die Beratung und Koordinierung der Fachstelle wird stark nachgefragt: Innerhalb von zwei Jahren ist die Fachstelle zur zentralen Anlaufstelle für derzeit 42 Schulen in Rheinland-Pfalz geworden. Damit konnte über 2500 Schülern der Schritt in Richtung Ausbildung erleichtert werden. Zum Beispiel durch die Berufswahl-AG, die 2009 44 mal durchgeführt wurde, oder die Einzelcoachings von Schülern an 16 Schulen. An 36 Praxistagen mit 450  Schülern und bei sechs BerufsorientierungsCamps wurde informiert, ausprobiert und qualifiziert.

Wie bei vielen Projekten im Bereich Berufsorientierung mit einer großen Teilnehmerzahl ist es schwierig, Erfolge beim Übergang in den Beruf zu erheben und direkt auf das Projekt zurückzuführen, da oft nur punktueller Kontakt mit den Jugendlichen in einzelnen Projektbausteinen besteht. Ein Beispiel zeigt aber, dass 60 Prozent der Schülerinnen und Schüler einer neunten Klassenstufe, die am Projekt "Kontinuierliche Praxistage und Lerntage im Betrieb" teilgenommen hat, einen Ausbildungsplatz gefunden oder die Zulassung zur zehnten Klasse geschafft haben. Das ist mehr als ein Indiz dafür, dass die Fachstelle in ihrer Arbeit  erfolgreich ist.

An fünf Standorten wurden mit Schulen neue Projekte zur vertieften Berufsorientierung gestartet.

Unsere Bewertung

Wirkungspotential des Projekts

Wirkungspotential des Projekts

Leistungsfähigkeit der Organisation

Leistungsfähigkeit der Organisation
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