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Wiebke Gülcibuk
Leitung Kommunikation
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10178 Berlin
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Orientierung für Spender
Rund ein Drittel der Deutschen haben 2011 gespendet, so das Ergebnis der aktuellen Bilanz des Helfens des Deutschen Spendenrats. PHINEO ist überzeugt, dass die Spendenbereitschaft steigt, je mehr Transparenz im Spendenmarkt herrscht. Dazu gehört auch, dass Spender wissen, was ihre Investition tatsächlich bewirken kann. Mit Tipps, Ratgebern und Projektempfehlungen bietet PHINEO Orientierung.
Sie möchten mit Ihrer Spende möglichst viel bewirken, wissen aber nicht, worauf Sie achten sollten? PHINEO unterstützt Spender mit praktischen Tipps und Empfehlungen.
- Acht Goldene Spendenregeln
Jeder kennt die Situation: Auf der Straße werden Sie um Spenden gebeten oder Sie finden im Briefkasten ein Schreiben, das Sie um Ihre Unterstützung bittet. In so einer Situation sollten Sie einen Moment innehalten bevor Sie sich entscheiden. Mit den acht goldenen Spendenregeln gibt PHINEO Ihnen Tipps, damit Ihre Spende möglichst viel bewirken kann.
- Zehn Tipps zum strategischen Spenden
Wenn Sie sich dazu entscheiden, Ihr finanzielles Engagement langfristig zu gestalten und eine möglichst große gesellschaftliche Wirkung erzielen möchten, empfiehlt PHINEO, eine persöniche Spendenstrategie zu entwickeln. Mit den zehn Tipps zum strategischen Spenden unterstützt PHINEO insbesondere Hochvermögende dabei, die richtigen Fragen zu stellen. Wie entwickle ich mein persönliches Spendenprofil? In welchen Themenfeldern bestehen Förderbedarfe oder -lücken? Warum sind Förderrichtlinien wichtig und wie können sie entwickelt werden?
- Projektempfehlungen
Die PHINEO-Qualitätsempfehlung zeichnet gemeinnützige Organisationen mit außergewöhnlichem Wirkungspotenzial aus. So können Spender auf einen Blick sehen: Bei diesem Projekt ist jeder investierte Cent gut angelegt. PHINEO nutzt seit einigen Jahren eine wissenschaftlich fundierte Methode, um in ausgewählten gesellschaftlichen Themenfeldern besonders wirkungsvolle Projekte ausfindig zu machen: Die PHINEO-Analyse.
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Ratgeber zum Spenden bei Naturkatastrophen
Für den wirkungsvollen Einsatz von Spenden bei Naturkatastrophen hat PHINEO gemeinsam mit der Allianz SE einen Ratgeber herausgebracht. „Im Notfall besser helfen. Ratgeber zum Spenden bei Natur- katastrophen“ zeigt, wie Spender ihr Mitgefühl in effektive Hilfe für die betroffenen Menschen umsetzen können. So zum Beispiel: Auf Sachspenden verzichten – sie verursachen meist mehr Probleme, als sie lösen.
PHINEO: Frau Felser, wie viel spenden die Deutschen?
Felser: Die Deutschen haben im Jahr 2011 rund 4,3 Milliarden Euro gespendet. Damit lag das Spendenvolumen um 5,8 Prozent unter dem Vorjahr. Erstaunlich ist, dass die Anzahl der Spender im Jahr 2011 zwar rückläufig ist, aber die Häufigkeit der Zuwendungen der Spender steigt.
PHINEO: Gibt es einen Trend beim Spenden?
Felser: Seit dem Jahr 2006 ergibt sich der erfreuliche Trend, dass sich das Gesamtspendenvolumen jährlich um durchschnittlich zwei Prozent steigert.
PHINEO: Was ist der wesentliche Unterschied zu 2010?
Felser: Im Vergleich zum Vorjahr wurde weniger gespendet. Der Tsunami in Japan und die Hungerkatastrophe in Somalia sorgten nicht für einen vergleichbaren Schub an Zuwendungen wie die Katastrophen im Vorjahr in Haiti und Pakistan. Obgleich die Anteilnahme der Welt an den Folgen der Natur- und Atomkatastrophe in Japan hoch war, lag die Spendensumme deutlich unter dem Niveau anderer Katastrophen.
PHINEO: Welche Rolle spielen Naturkatastrophen im Allgemeinen?
Felser: Unvorhersehbare Ereignisse und Naturkatastrophen, die auch in den Medien eine hohe Verbreitung erfahren, führen zu einer großen Anteilnahme und aktivieren die Spendenbereitschaft der Bevölkerung.
PHINEO: Glauben Sie, dass mehr Wissen über Wirkung sich positiv aufs Spendenverhalten auswirken würde?
Felser: Der Deutsche Spendenrat setzt sich mit seinen Mitglieder seit fast 20 Jahren dafür ein, dass die Arbeit der Spenden sammelnden Organisationen transparenter für die Spender und Spenderinnen wird. Die Erfahrung hat gezeigt, dass mehr Wissen über die Wirkung sich positiv aufs Spendenverhalten auswirkt. Nachhaltigkeit und Wirkungsmessung werden daher zukünftig auch noch stärker in den Vordergrund treten.


