Die Trauer kommt und geht ganz ohne Grund. Und man ist angefüllt mit nichts als Leere. Man ist nicht krank. Und ist auch nicht gesund. Es ist, als ob die Seele unwohl wäre.
Kontakt

Sonja Schäffler
Analyse & Forschung
Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
10178 Berlin
Tel: +49. 30. 52 00 65 - 301
Sonja.Schaeffler@phineo.org
Kontakt aufnehmen
Kontakt

Doreen Kubek
Analyse & Forschung
Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
10178 Berlin
Tel: +49. 30. 52 00 65 - 306
Doreen.Kubek@phineo.org
Kontakt aufnehmen
Die soziale Dimension der Krankheit Depression
Ob im Bereich der ambulanten Versorgung von Menschen mit Depressionen, der Unterstützung von Angehörigen oder der Aufklärung über die Krankheit – es schlummert gewaltiges Potenzial in der Zivilgesellschaft bei der Bekämpfung der „Volkskrankheit“ Depression. Mit dem Report Depression wird PHINEO erstmals Strukturen, Handlungsansätze und Fördermöglichkeiten gemeinnütziger Arbeit in diesem Themenfeld umfassend beleuchten. Ziel ist es, das noch wenig beachtete zivilgesellschaftliche Engagement zu stärken.
Rund 4 Millionen Deutsche sind von Depressionen betroffen, wobei die Dunkelziffer deutlich höher sein dürfte. Gemeinnützige Organisationen leisten mit ganz unterschiedlichen Ansätzen wertvolle Beiträge für diese Menschen, ihre Angehörigen und die gesamte Gesellschaft. Verglichen mit anderen Bereichen steht die Zivilgesellschaft beim Thema Depression jedoch noch ganz am Anfang. Eine Ursache für die geringe Wahrnehmung zivilgesellschaftlichen Engagements liegt darin, dass die Debatte sich bisher im Wesentlichen um die richtige pharmakologische und psychotherapeutische Betreuung der Patienten dreht. Viele Betroffene wünschen sich jedoch mehr Austausch, Orientierung, Gemeinschaft – Dinge, die gemeinnützige Organisationen im Bereich Depression leisten können. Denn ihr Fokus liegt auf der sozialen Dimension der Krankheit.
Aufklärungskampagnen, Krisentelefone, Beratung von Angehörigen oder spezielle Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund – wenige Beispiele dafür, welche herausragende Arbeit gemeinnützige Organisationen jetzt schon im Bereich Depression leisten. Um bereits bestehenden Initiativen die Öffentlichkeit zu geben, die sie verdienen, und um wirkungsvolle Handlungsansätze auszuzeichnen, analysiert und empfiehlt PHINEO gemeinnützige Organisationen, die sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Depressionen einsetzen.
Im Rahmen des Themenreports Depression werden die Organisationen und Projekte vorgestellt, die sich in der vierstufigen PHINEO-Analyse als besonders wirkungsvoll und leistungsfähig erweisen. Neben der Anerkennung dieses Engagements will PHINEO die Motivation von Stiftern, Spendern und Unternehmen stärken, sich wirkungsvoll im Themenbereich Depression zu engagieren.
PHINEO macht wirkungsvolle Handlungsansätze und leistungsfähige Organisationsstrukturen transparent und verbindet dies mit einer Investitionsempfehlung. Im Themenreport Depression können Soziale Investoren ebenso wie gemeinnützige Organisationen zudem Anregungen und Hilfestellungen finden, wie sie das eigene Engagement im Themenbereich Depression noch wirkungsvoller gestalten können. Der Report erscheint voraussichtlich im Herbst 2012.
Mehr zum PHINEO-Analyseverfahren erfahren Sie hier.

