Barrierefreie und Integrative Gruppen

Das Pro­jekt wur­de mit dem Wirkt-Sie­gel prä­miert: März 2014

Ob mit oder ohne Behin­de­rung, arm oder reich, mit oder ohne Migra­ti­ons­hin­ter­grund: Beim Turn­ver­ein Schief­bahn haben alle Kin­der und Jugend­li­che Freu­de am Toben, Fuß­ball spie­len oder Tan­zen.

Alle gemein­sam! Egal ob mit oder ohne Behin­de­rung, arm oder reich, dick oder dünn, deutsch oder nicht-deutsch: In neun Grup­pen haben alle Kin­der und Jugend­li­chen Freu­de am Bewe­gen, Toben, Fuß­ball­spie­len und Tan­zen. Die bar­rie­re­frei­en und inte­gra­ti­ven Grup­pen” des Turn­ver­eins Schief­bahn funk­tio­nie­ren ohne jede Zugangsbeschränkung.

Der­ar­ti­ge inklu­si­ve Ange­bo­te sind nach wie vor eine ech­te Rari­tät. Im Mit­tel­punkt steht der gemein­sa­me Spaß an der kör­per­li­chen Bewe­gung. Weil sie mit­ein­an­der in Kon­takt kom­men, bau­en die Teil­neh­men­den Vor­ur­tei­le ab und wer­den in ihrer Ent­wick­lung geför­dert. Durch die Bewe­gung schu­len die Kin­der und Jugend­li­chen ihre Moto­rik und ihre Aus­dau­er; spe­zi­el­le Übun­gen ver­hel­fen ihnen zu mehr Selbstvertrauen.

Neben dem umfang­rei­chen Sport­an­ge­bot gibt es ver­schie­de­ne krea­ti­ve Feri­en- und Frei­zeit-Ange­bo­te, etwa den all­seits belieb­ten Was­ser­matsch­tag der Schief­bah­ner Feu­er­wehr oder mehr­tä­gi­ge Ausflüge.

Das Pro­jekt wur­de initi­iert und lebt vom Enga­ge­ment des Ehe­paars Ado­m­ei­tis. Mit ori­gi­nel­len Spiel­ideen und viel Ein­falls­reich­tum för­dern sie die Ent­wick­lung von Kin­dern mit und ohne Behin­de­rung und haben ihre Ziel­grup­pen dabei genau im Blick.

Eins ist klar: Mit Spaß, Bewe­gung und Humor gelingt es, die Sor­gen des All­tags zu vergessen!

Im spie­le­ri­schen Umgang wird die Grund­la­ge dafür geschaf­fen, dass sich Kin­der in einem inklu­si­ven Umfeld unab­hän­gig von Ein­schrän­kung, Her­kunft und sozia­lem Sta­tus ent­wi­ckeln kön­nen. Der Turn­ver­ein Schief­bahn schafft es, den Kin­dern und Jugend­li­chen die Scheu vor­ein­an­der zu neh­men und sie eige­ne Gren­zen über­win­den zu lassen.

Dass das Kon­zept funk­tio­niert, zeigt sich auf meh­re­ren Ebe­nen. So wur­de das Sport­an­ge­bot zum Bei­spiel im Jahr 2012 vom Behin­der­ten­sport­ver­band zer­ti­fi­ziert. Dar­über hin­aus wird am Stand­ort Wil­lich das gemein­sa­me Sport­trei­ben von Men­schen mit und ohne Behin­de­rung zur Nor­ma­li­tät, etwa beim Wett­ei­fern um das loka­le Sportabzeichen.

Zudem zeigt sich, dass Kin­der die erlern­ten Regeln auf die Frei­zeit über­tra­gen – auch abseits des Sports wird nicht gemobbt und ist Schwä­che­zei­gen erlaubt. Das Pro­jekt ver­zeich­net wach­sen­den Zuspruch.

Diese Daten nicht mehr aktuell.
Das Projekt wurde bereits vor längerer Zeit ausgezeichnet, daher sind einige Angaben nicht mehr aktuell. Das Wirkt-Siegel gilt aber weiterhin. Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern!

Themenbereiche

  • Sport
  • Inklusion & Teilhabe

Zielgruppe

  • Kinder & Jugendliche
  • Sozial Schwache
  • Menschen mit Behinderung
  • Flüchtlinge & Migrant*innen

Standort

  • Nordrhein-Westfalen

Reichweite

  • Regional