Stiftung Gesellschaft macht Schule

BEO +

Das Projekt wurde mit dem Wirkt-Siegel prämiert: November 2016

Das Projekt BEO+ begleitet Schülerinnen und Schüler bereits ab der 7. Klasse bis in das erste Ausbildungsjahr hinein mit unterschiedlichen, alters- und bedarfsgerechten Angeboten.

BEO+ ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Gesellschaft macht Schule mit der Stiftung Kick ins Leben und der Akademie Kinder philosophieren. Das Projekt begleitet Mittelschüler*innen von der 7. bis zur 9. Klasse sowie bis zu elf Monate nach Schulabschluss mit dem Ziel, den Jugendlichen einen gelungenen Übergang in die Ausbildung zu ermöglichen. Das Projekt startet in der 7. Klasse. In den wöchentlichen Angeboten geht es vor allem darum, die Stärken der Schüler*innen herauszubilden sowie Vertrauen zu den Kursleiter*innen aufzubauen, die sie mindestens drei Jahre lang begleiten werden.

Im 8. Schuljahr erkunden die Mädchen und Jungen in Kleingruppen verschiedene Berufe, sie werden angeleitet, ihre Stärken und Kompetenzen zu reflektieren und mit den Anforderungen in der Berufswelt zu vergleichen. Das dritte Teilprojekt bezieht sich auf die Phase der Abschlussklasse (9. Jahrgangsstufe) und bis elf Monate nach dem Abschluss. In Einzelcoachings bekommen die Jugendlichen vor allem Unterstützung beim Bewerbungsprozess. Um Ausbildungsabbrüche zu vermeiden, können die Azubis bis elf Monate nach Start der Ausbildung das Coaching noch in Anspruch nehmen.

Flankierend zu allen Teilprojekten findet Elternarbeit statt. Sozialpädagog*innen, oft mit Migrationshintergrund, bieten Raum für Gespräche an vertrauten Orten an, zum Beispiel in Gemeinderäumen oder Nachbarschaftstreffs. Dabei geht es um Fragen, wo sich Eltern und Jugendliche weiter informieren können oder wie das System der dualen Ausbildung funktioniert. Die Eltern sollen befähigt werden, ihre Kinder beim Übergang Schule-Beruf zu begleiten. Das kommt auch den Geschwisterkindern zu Gute.

Das Projekt BEO+ ist gut durchdacht: Die einzelnen Teilprojekte nehmen auf, was Schüler*innen im jeweiligen Alter zur Berufsorientierung brauchen. So entwickeln die Teilnehmenden früh eine realistische Vorstellung davon, wie es nach der Schule weitergehen soll. 80 Prozent haben nach der 8. Klasse ein konkretes Berufsziel. 81 Prozent fühlen sich beim Erstellen einer Bewerbung sicher. Und auch die Eltern werden erreicht: Deutlich mehr Eltern der teilnehmenden Klassen besuchen die Elternabende zur Berufsorientierung als die Eltern anderer Klassen.

Effective project, high-performance organization: This profile ist also available in English.

Achtung: Daten nicht mehr aktuell

Das Projekt wurde bereits vor längerer Zeit ausgezeichnet, daher sind einige Angaben nicht mehr aktuell. Das Wirkt-Siegel gilt aber weiterhin. Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern!

Wirkt! geprüft & empfohlen

Themenbereiche

  • Bildung & Qualifizierung

Zielgruppe

  • Kinder & Jugendliche

Standort

  • Bayern

Reichweite

  • Regional