Coolnesstraining im Teamsport

Das Pro­jekt wur­de mit dem Wirkt-Sie­gel prä­miert: April 2015

Zwei­kampf­ver­hal­ten ver­wan­delt unsport­li­ches Ver­hal­ten in ein respekt­vol­les Mit­ein­an­der. Das Pro­jekt kom­bi­niert dafür Team­sport­ar­ten wie Fuß­ball mit einem Cool­ness- und Kompetenztraining.

Der Zwei­kampf­ver­hal­ten e. V. ver­wan­delt unsport­li­ches Ver­hal­ten jun­ger Men­schen in ein respekt­vol­les Mit­ein­an­der. Das Pro­jekt kom­bi­niert dafür Team­sport­ar­ten wie Fuß­ball, Bas­ket­ball und Hand­ball mit einem Cool­ness- und Kompetenztraining.

Das Ange­bot rich­tet sich ins­be­son­de­re an Kin­der, Jugend­li­che und jun­ge Men­schen, deren All­tag von belas­ten­den Lebens­um­stän­den, feh­len­den Vor­bil­dern, man­geln­der Inte­gra­ti­on und sozia­ler Benach­tei­li­gung geprägt ist. Für die­se jun­gen Men­schen sind unfai­res Ver­hal­ten, Aus­gren­zung und Gewalt oft Mit­tel der Wahl im Kampf um sozia­le Aner­ken­nung. Lehrer*nnen und Trainer*innen wis­sen oft­mals nicht, wie sie die­se Kon­flik­te kon­struk­tiv steu­ern kön­nen, und reagie­ren mit Sank­tio­nen. Doch dadurch ver­här­ten sich die Fron­ten meist noch mehr.

Zwei­kampf­ver­hal­ten bringt jun­ge Men­schen mit unter­schied­li­chen eth­ni­schen und reli­giö­sen Hin­ter­grün­den zusam­men und trai­niert mit ihnen pro­so­zia­le Hand­lungs­al­ter­na­ti­ven. Dabei üben sie Fair Play und Team­geist auf dem Spiel­feld und über­tra­gen das Gelern­te in Kon­zen­tra­ti­ons- und Ent­span­nungs­übun­gen, beim Dees­ka­la­ti­ons­trai­ning, in Kon­fron­ta­ti­ons- und Pro­vo­ka­ti­ons­tests sowie im Benimm­kurs, Rhe­to­rik- oder Flirt­trai­ning auf ihren Alltag.

Das Cool­ness­trai­ning im Team­sport” ist eine aus­ge­zeich­ne­te Kom­bi­na­ti­on aus Theo­rie und Praxis.

Das Pro­jekt setzt auf posi­ti­ve Vor­bil­der: Die jun­gen Men­schen ler­nen von und mit Sport­pro­fis, Ehren­amt­li­chen aus Berei­chen wie Schau­spiel oder Rhe­to­rik sowie ehe­ma­li­gen Teil­neh­men­den, die sich als Tutor*innen enga­gie­ren. Gera­de die Tutor*innen sind ein per­fek­tes Bei­spiel dafür, wie die Kin­der und Jugend­li­chen ihre Chan­ce auf sozia­le Mobi­li­tät ver­wirk­li­chen können.

Der Ver­ein möch­te die jun­gen Men­schen dazu befä­hi­gen, ihre Emo­tio­nen posi­tiv zu len­ken. Team­sport­ar­ten eig­nen sich her­vor­ra­gend dazu, die Theo­rie in die Pra­xis zu über­set­zen, das eige­ne Ver­hal­ten zu beob­ach­ten und Fair Play ein­zu­üben. Die Orga­ni­sa­ti­on konn­te bei allen Teil­neh­men­den posi­ti­ve Ent­wick­lun­gen fest­stel­len. Die jun­gen Men­schen sind freund­li­cher, gelas­se­ner und moti­vier­ter. Sie hel­fen ein­an­der und ent­schul­di­gen sich, wenn sie sich doch unfair ver­hal­ten haben. Sie schlich­ten Strei­tig­kei­ten und wol­len selbst Vor­bild für ande­re sein.

Das Erfolgs­er­leb­nis aus dem Kurs, etwas durch­zu­hal­ten und abzu­schlie­ßen, hat die Kin­der und Jugend­li­chen moti­viert, auch in der Schu­le durch­zu­star­ten: Sie stren­gen sich mehr an, haben gerin­ge­re Fehl­zei­ten und bes­se­re Noten.

Diese Daten sind nicht mehr aktuell.
Das Projekt wurde bereits vor längerer Zeit ausgezeichnet, daher sind einige Angaben eventuell veraltet. Das Wirkt-Siegel gilt aber weiterhin. Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern!

Themenbereiche

  • Sport

Zielgruppe

  • Kinder & Jugendliche
  • Sozial Schwache

Standort

  • Baden-Württemberg
  • Hamburg

Reichweite

  • Regional