Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.

Die Freiheit, die ich meine

Das Projekt wurde mit dem Wirkt-Siegel prämiert: September 2019

Junge Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund kämpfen mit zahlreichen Herausforderungen. Gerade sie stehen häufig im Konflikt zwischen den Kulturen ihrer Herkunftsländer und der hiesigen Gesellschaft.

Die Suche nach der eigenen Identität ist im Umfeld von familiären traditionellen Wertemustern und Vorurteilen oder Intoleranz – auf verschiedenen Seiten – für sie besonders schwer.

Das 2015 gestartete Projekt macht vielfältige Angebote für muslimische Mädchen und jungen Frauen, die häufig unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung bleiben. Gerade ihnen soll vermittelt werden, dass eine muslimische Identität mit einem selbstbestimmten Leben in der Mitte unserer Gesellschaft gut zu vereinbaren ist. Spielerisch und praktisch vermittelt das Projekt deshalb die Vielfalt der Gesellschaft. Häufig erfahren die Mädchen viel Neues über die eigene Kultur und Religion.

Wichtig sind aber auch ganz persönliche Dinge und Themen, die alle Mädchen gleichermaßen betreffen. Gemeinsam lernen sie zum Beispiel, Geschlechterrollen zu hinterfragen und Unsicherheiten abzubauen. Wichtig sind die Entwicklung eines positiven Selbstwertgefühls und die Entdeckung schlummernder Potenziale.

„Versucht, auf euch selbst zu schauen. Verfolgt die eigenen Träume und lasst euch nicht von eurem Umfeld beirren“, gibt die aus Afghanistan stammende Youtuberin Wana Limar den jungen Mädchen in einem Workshop mit auf den Weg. Ihr persönliches Anliegen ist auch das Anliegen des Projektes: die Ermutigung junger Muslim*innen zu einem selbstbestimmten Leben.

Wirkt! geprüft & empfohlen

Themenbereiche

  • Inklusion & Teilhabe

Zielgruppe

  • Mädchen & Frauen

Standort

  • Berlin

Reichweite

  • Bundesweit