CJD Rhein-Pfalz/Nordbaden, Träger: Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.

Fachstelle Übergang Schule-Beruf

Das Projekt wurde mit dem Wirkt-Siegel prämiert: Februar 2011

Von Pontius zu Pilatus? Besser gezielt von A nach B! Die Fachstelle Übergang Schule-Beruf gibt Schüler*innen und Schulen Orientierung im Angebots-Dschungel.

Seit 2008 berät die Fachstelle Übergang Schule-Beruf Schulen bei der Auswahl von Angeboten, die Schulen in der Region ein individuell passendes Angebot zusammenzustellen und sinnvoll mit dem schulischen Angebot zu verzahnen.

Die Fachstelle ist somit zum einen Beratungsinstitution, die auf die jahrzehntelange Erfahrung des CJD zurückgreifen kann. Zum anderen begleitet sie – in Kooperation mit den CJD-Standorten im Verbund Rhein-Pfalz/Nordbaden – die einzelnen Maßnahmen auch in der Umsetzung.

Die unterrichtsergänzenden Maßnahmen umfassen unter anderem die Berufswahl-AG an Ganztagsschulen, die einmal pro Woche vom Sozialtraining bis zur Ausbildungsplatzrecherche ein breites Spektrum an Angeboten bietet. Während der "Kontinuierlichen Praxis- und Lerntage im Betrieb" können Schüler*innen der 9. Klasse Hauptschule einmal wöchentlich in einem Betrieb Praxisluft schnuppern.

Im Berufsparcours und im BerufsorientierungsCamp entdecken die Jugendlichen ihre Interessen und erproben ihre Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten. Ein besonderer Blickfang für potenzielle Ausbildungsbetriebe ist die "Bewegte Bewerbung": Jugendliche drehen ihren eigenen Bewerbungsfilm und kombinieren dabei Bewerbungstraining mit dem Erwerb von Medienkompetenz. Darüber hinaus entwickelt die Fachstelle Materialien zum Thema und gestaltet den Fachaustausch maßgeblich mit.

Die Beratung und Koordinierung der Fachstelle wird stark nachgefragt: Die Fachstelle ist zentrale Anlaufstelle für zahlreiche Schulen in Rheinland-Pfalz geworden. Schülern kann so der Schritt in Richtung Ausbildung erleichtert werden - zum Beispiel durch die Berufswahl-AG, Einzelcoachings von Schülern und Praxistage.

Wie bei vielen Projekten im Bereich Berufsorientierung mit einer großen Teilnehmer*innenzahl ist es schwierig, Erfolge beim Übergang in den Beruf zu erheben und direkt auf das Projekt zurückzuführen, da oft nur punktueller Kontakt mit den Jugendlichen in einzelnen Projektbausteinen besteht.

Ein Beispiel zeigt aber, dass 60 Prozent der Schüler*innen einer neunten Klassenstufe, die am Projekt "Kontinuierliche Praxistage und Lerntage im Betrieb" teilgenommen hat, einen Ausbildungsplatz gefunden oder die Zulassung zur zehnten Klasse geschafft haben. Das ist mehr als ein Indiz dafür, dass die Fachstelle in ihrer Arbeit erfolgreich ist.

An fünf Standorten wurden mit Schulen neue Projekte zur vertieften Berufsorientierung gestartet.

Achtung: Daten nicht mehr aktuell

Das Projekt wurde bereits vor längerer Zeit ausgezeichnet, daher sind einige Angaben nicht mehr aktuell. Das Wirkt-Siegel gilt aber weiterhin. Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern!

Wirkt! geprüft & empfohlen

Themenbereiche

  • Bildung & Qualifizierung

Zielgruppe

  • Kinder & Jugendliche
  • Lehrer & Erzieher

Standort

  • rheinland-pfalz

Reichweite

  • Regional