Parents as Teachers – Mit Eltern lernen

Das Pro­jekt wur­de mit dem Wirkt-Sie­gel prä­miert: Dezem­ber 2011

Vie­len jun­gen Fami­li­en fehlt das Know-how, um ihre Kin­der von Anfang an opti­mal zu för­dern. PAT setzt auf Empower­ment und macht Eltern fit in Sachen Erziehung.

PAT springt ein, noch bevor die Erzie­hung rich­tig beginnt. Par­ents as Tea­chers” rich­tet sich an wer­den­de Eltern und jun­ge Fami­li­en kurz nach der Geburt ihres Babys und beglei­tet sie bis zum drit­ten Lebens­jahr des Kindes.

Das Pro­gramm will die Poten­zia­le der Fami­li­en wecken und so stär­ken, dass sich die Eltern selbst als erzie­hungs­kom­pe­tent erle­ben. Unter­stützt wer­den die Jung­fa­mi­li­en dabei von soge­nann­ten Eltern­trai­nern, also Fach­kräf­ten mit päd­ago­gi­schem Hin­ter­grund, die für ihre Auf­ga­ben bei PAT zusätz­lich qua­li­fi­ziert und zer­ti­fi­ziert wor­den sind.

Bei Haus­be­su­chen in den Fami­li­en dreht sich für die Müt­ter und Väter alles ums Baby: Wie ent­wi­ckelt sich das Kind in den ers­ten Wochen, Mona­ten, Jah­ren? Wann hat es Hun­ger, was hilft beim Ein­schla­fen, und wie kön­nen Eltern und Kin­der auch ohne Fern­se­her gemein­sam etwas unternehmen?

Ein wich­ti­ger Teil die­ser Trai­nings­stun­den ist die Zeit mit den Klei­nen, denn man lernt am bes­ten, wenn man das neue Wis­sen sofort prak­tisch anwen­det. Die Beson­der­heit: Inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­ten­zen wer­den bei PAT groß­ge­schrie­ben. Die Elterntrainer*innen kön­nen so ihre Arbeit den jewei­li­gen Tra­di­tio­nen und dem Ver­ständ­nis von Fami­lie und Zusam­men­le­ben anpassen.

Par­ents as Tea­chers” ist als Social Fran­chise ange­legt. Die Gesamt­ko­or­di­na­ti­on, Qua­li­täts­si­che­rung, Mar­ken­pfle­ge und Schu­lung der Elterntrainer*innen lie­gen bei der gGmbH; die prak­ti­sche Durch­füh­rung des Pro­jekts über­neh­men die Trä­ger­ein­rich­tun­gen vor Ort.

Par­ents as Tea­chers” besticht durch Fle­xi­bi­li­tät und Inten­si­tät. Die Maß­nah­men wer­den an die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se der ein­zel­nen Fami­li­en ange­passt – und die Elterntrainer*innen beglei­ten die Fami­li­en von der Schwan­ger­schaft bis zum drit­ten Lebens­jahr des Kin­des und damit über einen län­ge­ren Zeit­raum hinweg.

Eben­so her­aus­ra­gend ist die kul­tu­rel­le Offen­heit des Ange­bots. Die­se spricht vor allem Eltern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund an, denn sie kön­nen sicher sein: Hier wer­den ihre Fami­li­en­tra­di­tio­nen ernst genom­men und in der Zusam­men­ar­beit berück­sich­tigt. Die Kom­bi­na­ti­on aus Haus­be­su­chen und Grup­pen­tref­fen im Stadt­teil eig­net sich her­vor­ra­gend, um Men­schen zu errei­chen, die von sich aus nicht regel­mä­ßig zu einem Kurs gehen wür­den. Über die Besu­che wer­den sie lang­sam an das Kon­zept von Hil­fe und Bera­tung her­an­ge­führt und ler­nen Schritt für Schritt, die­se Unter­stüt­zung anzunehmen.

Mit Erfolg: 50 bis 70 Pro­zent der Eltern sind regel­mä­ßig bei den Grup­pen­tref­fen. PAT pro­fi­tiert von der lang­jäh­ri­gen Erfah­rung der Grün­dungs­vä­ter des Pro­jekts in den USA. Dort zei­gen Lang­zeit­stu­di­en: PAT hilft ins­be­son­de­re armen Men­schen, ihre Kin­der gut auf den Schul­start vorzubereiten.

Par­ents as Tea­chers” basiert auf Erkennt­nis­sen der Neu­ro­wis­sen­schaf­ten und legt gro­ßen Wert auf das Wohl­be­fin­den der Klei­nen. Allein des­halb ist ein jähr­li­ches Scree­ning der Gesund­heit und Ent­wick­lung des Kin­des fes­ter Bestand­teil des Projektkonzepts.

Diese Daten nicht mehr aktuell.
Das Projekt wurde bereits vor längerer Zeit ausgezeichnet, daher sind einige Angaben nicht mehr aktuell. Das Wirkt-Siegel gilt aber weiterhin. Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern!

Themenbereiche

  • Armut
  • Prävention

Zielgruppe

  • Kinder & Jugendliche
  • Eltern
  • Sozial Schwache

Standort

  • Bayern

Reichweite

  • Regional
  • Bundesweit