Tages- und Abendschule (TAS)

Das Pro­jekt wurde mit dem Wirkt-Siegel prämiert: Novem­ber 2016

Auf der Tages- und Abend­schule (TAS) in Köln kön­nen junge Erwach­sene, die die Schule bere­its ver­lassen haben, ihren Schu­la­b­schluss nachholen.

An der Tages- und Abend­schule Köln (TAS) kön­nen Jugendliche und junge Erwach­sene, die die Schule bere­its ver­lassen haben, ihren Schu­la­b­schluss nach­holen. Die TAS ist eine Schule der zweit­en Chance”. In der Regel sind die Teil­nehmenden unter schwieri­gen famil­iären Bedin­gun­gen aufgewach­sen und weisen häu­fig Brüche in ihrer Biografie auf. Die TAS richtet sich mit spez­i­fis­chen Ange­boten unter anderem an allein­erziehende Frauen, die den Schu­la­b­schluss nachträglich erwer­ben wollen oder ihren beru­flichen Wiedere­in­stieg pla­nen, sowie an Flüchtlinge und Zuwanderer. 

Die TAS unter­hält in Köln zwei Stan­dorte, das Einzugs­ge­bi­et umfasst die gesamte Stadt Köln und Umge­bung. Im Ver­gle­ich mit anderen Schulen oder Weit­er­bil­dungskol­legs zeich­net sich die TAS dadurch aus, dass sie den Jugendlichen nicht nur einen Schu­la­b­schluss ermöglicht, son­dern par­al­lel auch eine Beruf­sori­en­tierung bis zur Ver­mit­tlung in Aus­bil­dung anbi­etet. Zum päd­a­gogis­chen Konzept gehört eine enge Zusam­me­nar­beit von Fach­lehrkräften und schuleige­nen Sozialpädagog*innen, was eine inten­sive Betreu­ung der Schüler*innen und ihre soziale Sta­bil­isierung möglich macht. 

Die TAS pflegt Part­ner­schaften sowohl zu kom­mu­nalen Stellen als auch zur lokalen Wirtschaft und zu anderen zivilge­sellschaftlichen Ein­rich­tun­gen. Zu Arbeit­sagen­tur und Job­cen­ter beste­ht eine inten­sive, ver­trauensvolle Beziehung. Für eine Schule erstaunlich sind die vie­len guten Kon­tak­te zu Fir­men der Region — und nicht zulet­zt die schuleigene Prak­tikum­sadressen-Datei mit über 4.000 Adressen von Fir­men in Köln und Umge­bung. Die TAS wird in pri­vater Träger­schaft geführt, was sie zwar einem höheren Erfol­gs- und Finanzierungs­druck aus­set­zt, sie aber auch beweglich­er und wirkung­sori­en­tiert­er macht.

Die TAS als Schule der zweit­en Chance” hat in Köln wesentlich dazu beige­tra­gen, die Zahl der Jugendlichen ohne Schu­la­b­schluss zu ver­ringern und diese zu inte­gri­eren. Von den Absol­ven­ten des Jahrgangs 201415 hat­ten im Juni 2016 40 Prozent eine Aus­bil­dung oder Arbeit und 7 Prozent eine höher­w­er­tige Weit­er­bil­dung begonnen. 42 Prozent befan­den sich im Bewer­bung­sprozess. Lediglich bei 6 Prozent der Jugendlichen wussten die TAS-Mitar­bei­t­en­den nichts über deren Verbleib.

Diese Daten nicht mehr aktuell.
Das Projekt wurde bereits vor längerer Zeit ausgezeichnet, daher sind einige Angaben nicht mehr aktuell. Das Wirkt-Siegel gilt aber weiterhin. Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern!

Themenbereiche

  • Flucht & Integration
  • Bildung & Qualifizierung

Zielgruppe

  • Kinder & Jugendliche

Standort

  • Nordrhein-Westfalen

Reichweite

  • Regional