Sport-Verein "Werder" von 1899 e.V.

Werder bewegt

Das Projekt wurde mit dem Wirkt-Siegel prämiert: April 2015

Werder bewegt – in diesem Fall sogar doppelt: Der Verein möchte Menschen mit Behinderung den Zugang zum Sport ermöglichen und sich selbst als Verein inklusiver aufstellen.

Auslöser war die Erkenntnis, dass Menschen mit Behinderung wie alle anderen auch Freude am Spiel und an Bewegung haben – sie erhalten jedoch kaum die Gelegenheit dafür.

In den inklusiven Gruppen und Angeboten speziell für Menschen mit Behinderung können Jung wie Alt nun zum Beispiel Fußball und Handball spielen; es gibt eine Leichtathletikgruppe sowie die integrative Ballschule, bei der Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einfachen Übungen an die unterschiedlichen Ballsportarten herangeführt werden. Das Angebot wird ergänzt durch Ferienspiele, Bundesliga-Erlebnisfahrten sowie zahlreiche Fußballturniere wie die Bremer Inklusionsmeisterschaft.

Werder Bremen eröffnet Menschen mit Behinderung aber auch immer mehr Möglichkeiten, sich aktiv in den Verein einzubringen, etwa als Coach oder OrganisatorIn oder über ein Praktikum. Daneben gibt es die "Young Coach"- Ausbildung, bei der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam in Ausbildungstandems zu Fußballtrainer*innen im Behindertensport ausgebildet werden.

Werder Bremen macht sich stark für Inklusion in der Region: Die Organisation nutzt ihren guten Ruf und ihre Reichweite und zeigt, wie man Menschen mit Behinderung die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen kann. Durch die "Young Coach"-Ausbildung verbreitet sich das Anliegen zusätzlich, da viele der Trainer*innen im Anschluss in anderen Vereinen tätig sind. Und die Nachfrage steigt – von Seiten der Sporttreibenden ebenso wie von TrainerInnen aus Jugend-Teams, die gemeinsame Trainingseinheiten durchführen möchten.

Das wachsende Interesse steigert das Selbstwertgefühl der Sportler*innen mit Behinderung enorm. Und das gemeinsame Hobby bildet eine gute Basis dafür, dass sich Menschen mit und ohne Behinderung besser kennenlernen und sich so Berührungsängste weiter abbauen.

Darüber hinaus wirkt sich der Sport selbst positiv auf die kognitive Leistung und die motorischen Fähigkeiten aus. Die Organisation konnte beobachten, dass sich die schulischen Leistungen von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung verbessert haben und dass der Stütz- und Bewegungsapparat von Sportler*innen mit körperlichen Einschränkungen gestärkt werden konnte.

Achtung: Daten nicht mehr aktuell

Das Projekt wurde bereits vor längerer Zeit ausgezeichnet, daher sind einige Angaben nicht mehr aktuell. Das Wirkt-Siegel gilt aber weiterhin. Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern!

Wirkt! geprüft & empfohlen

Themenbereiche

  • Sport
  • Inklusion & Teilhabe

Zielgruppe

  • Kinder & Jugendliche
  • Menschen mit Behinderung

Standort

  • Bremen

Reichweite

  • Lokal