Mobiles Jugendkulturbüro

Ein Dorf im Land­kreis Gör­litz im August 2016: Das Gelände des Jugend­clubs wird attack­iert, die Gebäude mit recht­en Parolen beschmiert. Eine lebendi­ge, demokratis­che und vor allem nicht-rechte Jugend­kul­tur zu etablieren ist für den gesellschaftlichen Zusam­men­halt wichtig, über­all in Deutschland.

Im Bun­des­land Sach­sen ist das häu­fig beson­ders schwierig. Ger­ade im ländlichen Raum zeigen sich organ­isierte rechte Struk­turen und ver­stärkt rechtsmo­tivierte Gewalttaten. 

Junge Men­schen, die sich selb­st als nichtrechts ver­ste­hen, wer­den dabei oft selb­st zu Betrof­fe­nen von Diskri­m­inierung und Gewalt. Ihre Selb­stor­gan­i­sa­tion ist ein wichtiger Schlüs­sel zur Stärkung demokratis­ch­er Alltagskultur. 

Das weiß das Kul­tur­büro Sach­sen und ori­en­tiert sich mit seinen Ange­boten an den Bedürfnis­sen vor Ort. Seit 2012 und mit dem Mobilen Jugend­kul­tur­büro seit 2018 erre­icht es junge Men­schen auch da, wo Zusam­men­halt gegen rechte All­t­agskul­tur beson­ders nötig ist. Kul­tur- und Bil­dungsange­bote für Jugendliche zu schaf­fen, demokratis­che Kul­tur und Tol­er­anz fördern: Dieses Engage­ment kann nach­haltig etwas verän­dern. Wenn näm­lich Jugendliche begin­nen, sich kommunal(politisch) zu engagieren, wer­den sie zu ern­stzunehmenden Akteur*innen gesellschaftlich­er Gestal­tung­sprozesse. Denn nur die, die ver­rückt genug sind, unsere Gesellschaft verän­dern zu wollen sind die, die es auch tun.“ – Das Mobile Jugend­kul­tur­büro Sach­sen ist zum Glück ver­rückt genug.

Subject Areas

  • Demokratieförderung

Target Group

  • Kinder & Jugendliche
  • Lehrkräfte

Location

Range

  • Regional