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Geld kann die Zivilgesellschaft voranbringen - Strafzinsen können das nicht

Berlin, 12.11.2019

Thema: Neues aus der Zivilgesellschaft

Ein Kommentar von Dr. Andreas Rickert

Die Commerzbank hat angekündigt, neben Firmenkunden erstmals auch Privatkunden mit besonders hohen Einlagen Strafzinsen in Rechnung zu stellen. Das Potenzial sei groß, besonders bei Kunden mit hohen Einlagen, heißt es dazu von Commerzbank-Finanzchef Stephan Engels. Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland beträgt laut Bundesbank aktuell mehr als 6.000 Milliarden Euro, rund 2.500 Milliarden Euro liegen als Bargeld und Einlagen ungenutzt bei Kreditinstituten. Hier wird eine Chance vertan, Geld und Vermögenswerte unmittelbar für die Stärkung der Zivilgesellschaft zu nutzen. Dabei sind die gesellschaftlichen Herausforderungen enorm, das sehen und spüren wir alle. Der Zusammenhalt in unserem Land steht mehr denn je auf dem Prüfstand: Jeden Tag, überall, in Nord und Süd, West und Ost.

Wir brauchen eine starke Zivilgesellschaft, um diese Herausforderungen zu bewältigen. In Deutschland gibt es mehr als 600.000 gemeinnützige Organisationen, die sich u.a. für Umweltbelange, Bildungsgerechtigkeit oder Katastrophenschutz starkmachen. Viele von ihnen leisten täglich einen unschätzbaren Beitrag für das Zusammenleben der Menschen in unserem Land. Sie gilt es zu stärken - mit persönlichem Einsatz genauso wie mit finanziellen Mitteln, die über den Tag hinaus wirken.


Mit Geld kann viel getan werden, um die Zivilgesellschaft voranzubringen. Strafzinsen können das nicht.

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