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DBU Sommerakademie "Nachhaltige Kapitalanlagen"

Berlin, 28.06.2010

Thema: Veranstaltungen, PHINEO wirkt!

Die 16. Sommerakademie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) widmet sich dem Thema Nachhaltige Kapitalanlagen – Neue Chancen nach der Finanzkrise?. Dazu hatte sie vom 20. bis 25. Juni rund 150 Vertreter von Banken, Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und wissenschaftlichen Instituten nach Ostritz-Marienthal geladen. In Vorträgen und Arbeitskreisen wurden Möglichkeiten und Grenzen der Finanzierung von grünen Technologien ebenso ausgelotet wie die Bedeutung des gemeinnützigen Sektors. In diesem Zusammenhang stellten Svenja Jessen von der DBU und Ina Epkenhans von PHINEO den neuen Themenreport „Fair handeln, fair ändern! Umweltbildung für junge Menschen“ vor und stießen damit auf breites Interesse.

Warum haben es mittelständische und junge Unternehmen, so schwer, ihre Innovationen im Bereich nachhaltige Technologien durch Banken finanzieren zu lassen? Dies fragten sich innovative Unternehmer, die mit ihren Projekten von der DBU gefördert wurden, nun jedoch vor der Frage der Anschlussfinanzierung stehen.  Befürworter von Private Equity Konzepten sahen die Lösung für diese Problematik in Venture Capital Finanzierungen. Stark betont wurde in diesem Zusammenhang der Bedarf von Foren, die dem Beispiel der DBU-Sommerakademie folgend Unternehmer und Vertreter von Venture Capital Gesellschaften zusammen bringen und eine gemeinsame Gesprächsbasis ermöglichen könnten. Neben der Entwicklung und Finanzierung nachhaltiger Produkte wurde jedoch auch die nachhaltige Unternehmensführung thematisiert. In diesem Kontext erläuterte die Deutsche Bank ihre Nachhaltigkeitsstrategie, ein Vertreter von Sustainalytics erklärte zudem, mit welchen Methoden die Effektivität von Nachhaltigkeitsinstrumenten in Unternehmen bewertet werden kann.

Klar ist vor allem: Grüne Technologien sind schwer auf dem Vormarsch, das Thema Nachhaltigkeit ist der Wirtschaft kein Fremdwort mehr. Eine auf der Tagung vorgestellte Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) belegt, dass von 2007 bis 2009 marktbreit gestreute nachhaltige Kapitalanlagen im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen keine schlechteren Ergebnisse erzielt haben. „Eigentlich gibt es damit keinen Grund mehr, sich nicht mit Fragen der Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage zu beschäftigen. Gerade Non Profit-Organisationen können so auch in der Vermögensanlage ihre gemeinnützigen Ziele berücksichtigen, ohne deshalb geringere Erträge zu erzielen“, erklärte DBU-Finanzchef Michael Dittrich bei der Präsentation der Studie auf der Sommerakademie.

Einen Schritt weiter gingen Svenja Jessen und Ina Epkenhans, die im Rahmen ihrer Präsentation des Themenreports „Fair handeln, fair ändern! Umweltbildung für junge Menschen“ zeigten, dass es nicht nur auf die finanzielle Rendite ankommt. In Kooperation zwischen DBU und PHINEO wurden Projekte gemeinnütziger Organisationen aus dem Bereich Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung identifiziert, die alle das Potenzial haben, eine hohe Wirkung zu erzielen.

Fazit der DBU Sommerakademie: Umstände für nachhaltiges Handeln in Wirtschaft und Gesellschaft scheinen günstig, insbesondere Deutschland könnte sich als international gefragter Standort für die Entwicklung erneuerbarer Energien profilieren, wenn  es gelingt, die Innovationsfreude und Expertise von Unternehmen mit entsprechender Finanzierung zu fördern.

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