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Barrierefreie und Integrative Gruppen

Turnverein Schiefbahn 1899 e. V.

Auf einen Blick

Ob mit oder ohne Behinderung, arm oder reich, mit oder ohne Migrationshintergrund: Beim Turnverein Schiefbahn haben alle Kinder und Jugendliche Freude am Toben, Fußball spielen oder Tanzen.

Barrierefreie und Integrative Gruppen

Barrierefreie und Integrative Gruppen

Das Projekt

Alle gemeinsam! Egal ob mit oder ohne Behinderung, arm oder reich, dick oder dünn, deutsch oder nicht-deutsch: In neun Gruppen haben alle Kinder und Jugendlichen Freude am Bewegen, Toben, Fußballspielen und Tanzen. Die "barrierefreien und integrativen Gruppen" des Turnvereins Schiefbahn funktionieren ohne jede Zugangsbeschränkung.

Derartige inklusive Angebote sind nach wie vor eine echte Rarität. Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Spaß an der körperlichen Bewegung. Weil sie miteinander in Kontakt kommen, bauen die Teilnehmenden Vorurteile ab und werden in ihrer Entwicklung gefördert. Durch die Bewegung schulen die Kinder und Jugendlichen ihre Motorik und ihre Ausdauer; spezielle Übungen verhelfen ihnen zu mehr Selbstvertrauen.

Neben dem umfangreichen Sportangebot gibt es verschiedene kreative Ferien- und Freizeit-Angebote, etwa den allseits beliebten Wassermatschtag der Schiefbahner Feuerwehr oder mehrtägige Ausflüge.

Das Projekt wurde initiiert und lebt vom Engagement des Ehepaars Adomeitis. Mit originellen Spielideen und viel Einfallsreichtum fördern sie die Entwicklung von Kindern mit und ohne Behinderung und haben ihre Zielgruppen dabei genau im Blick.

Das wirkt!

Eins ist klar: Mit Spaß, Bewegung und Humor gelingt es, die Sorgen des Alltags zu vergessen!

Im spielerischen Umgang wird die Grundlage dafür geschaffen, dass sich Kinder in einem inklusiven Umfeld unabhängig von Einschränkung, Herkunft und sozialem Status entwickeln können. Der Turnverein Schiefbahn schafft es, den Kindern und Jugendlichen die Scheu voreinander zu nehmen und sie eigene Grenzen überwinden zu lassen.

Dass das Konzept funktioniert, zeigt sich auf mehreren Ebenen. So wurde das Sportangebot zum Beispiel im Jahr 2012 vom Behindertensportverband zertifiziert. Darüber hinaus wird am Standort Willich das gemeinsame Sporttreiben von Menschen mit und ohne Behinderung zur Normalität, etwa beim Wetteifern um das lokale Sportabzeichen.

Zudem zeigt sich, dass Kinder die erlernten Regeln auf die Freizeit übertragen – auch abseits des Sports wird nicht gemobbt und ist Schwächezeigen erlaubt. Und schließlich verzeichnet das Projekt wachsenden Zuspruch: 2001 fiel der Startschuss mit fünf Kindern; 2013 brachte der Verein bereits 130 Kinder und Jugendliche zusammen. Tendenz: steigend.

Unsere Bewertung

Wirkungspotential des Projekts

Wirkungspotential des Projekts

Leistungsfähigkeit der Organisation

Leistungsfähigkeit der Organisation
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