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Digitale Helden - Mentorenprogramm

Digitale Helden gGmbH

Auf einen Blick

Das Projekt Digitale Helden setzt auf Peer-to-Peer-Learning. Jugendliche unterstützen als MentorInnen ihre jüngeren MitschülerInnen der 5.-6. Klasse bei digitalen Fragen oder Problemen wie z. B. Datenschutz, Bildrechte oder Sexting.

Digitale Helden - Mentorenprogramm

Digitale Helden - Mentorenprogramm

DAS PROJEKT

Handys haben mittlerweile die Kinderzimmer erobert, und fast die Hälfte der Zehn- und Elfjährigen ist täglich im Internet aktiv (JIM-Studie). Aus dieser Entwicklung ergeben sich zahlreiche Chancen - aber auch viele Risiken. Pornografie, Gewaltdarstellung und rassistisches Material sind frei zugänglich und können besonders bei Kindern großen Schaden anrichten. Zudem berichten 38 % der Jugendlichen, dass sie mindestens eine Person kennen, die online Opfer von Mobbing geworden ist. Problemen wie diesen stehen PädagogInnen und Eltern oft hilflos gegenüber, da ihnen selbst die entsprechende Medienkompetenz fehlt. Und auch im Lehrplan ist Medienbildung nach wie vor eher die Ausnahme.

Das Projekt Digitale Helden geht daher neue Wege und setzt auf Peer-to-Peer-Learning. Jugendliche unterstützen als MentorInnen ihre jüngeren MitschülerInnen der 5.-6. Klasse bei digitalen Fragen oder Problemen wie z. B. Datenschutz, Bildrechte oder Sexting. Die MentorInnen haben nicht nur Spaß an ihrer Tätigkeit, sondern erwerben auch selbst Wissen über digitale Prozesse. In Klassenbesuchen und Sprechstunden geben die Digitalen Helden Auskünfte auf Augenhöhe und sorgen in Krisensituationen mit eigens ausgearbeiteten Notfallplänen für schnelle Hilfe. Darüber hinaus tragen sie ihr Fachwissen bei Elternabenden bis in die Familien hinein. Ihre Begleitung übernehmen PädagogInnen, die extra geschult werden. Die Lehrkräfte erhalten zu diesem Zweck Lehrmaterial, das sich an der Sprache und Lebenswelt der Jugendlichen orientiert, und werden mit Polizei, PsychologInnen und ExpertInnen vernetzt, um den MentorInnen kompetent zur Seite zu stehen.

DAS WIRKT

Das Projekt wächst rapide und kann durch seinen Peer-to-Peer-Ansatz mittlerweile stolze Zahlen vorweisen: 1.000 MentorInnen und 200 PädagogInnen werden bisher im Schuljahr 2017/2018 in 100 Schul-Arbeitsgemeinschaften oder Wahlpflichtkursen gemeinsam zu Digitalen Helden und HeldenbegleiterInnen ausgebildet. Zusammen erreichten und sensibilisierten sie mehr als 25.000 SchülerInnen und 6.000 Eltern. Viele jüngere SchülerInnen lassen sich später selbst zu Digitalen Helden ausbilden. Die Mehrheit der befragten MentorInnen schätzt ihren Lernzuwachs im Rahmen des Projekts als "hoch" oder "sehr hoch" ein. Die jüngeren SchülerInnen bewerten die Klassenbesuche als sehr positiv und die Erklärungen der MentorInnen als gut verständlich, umfassend und hilfreich. Die Schulleitungen und Lehrkräfte äußern sich sehr zufrieden über das Projekt und freuen sich, dass die Digitalen Helden eine Lücke schließen, auf die das Bildungssystem (noch) nicht ausreichend reagiert hat.

Unsere Bewertung

Wirkungspotential des Projekts

Wirkungspotential des Projekts

Leistungsfähigkeit der Organisation

Leistungsfähigkeit der Organisation
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