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Fairhaus Integrationsabteilung

renatec GmbH

Auf einen Blick

Das Sozialkaufhaus von renatec wirkt Diskriminierung doppelt entgegen: Das fairhaus verknüpft sein Inklusionskonzept klug mit einem attraktiven Shoppingangebot für Menschen mit geringem Einkommen.

Fairhaus Integrationsabteilung

Fairhaus Integrationsabteilung

Das Projekt

Das fairhaus ist einzigartig! In den sieben Düsseldorfer Filialen des Sozialkaufhauses verkaufen Festangestellte mit und ohne Behinderung Möbel, Bekleidung, Spielzeug und Haushaltsgeräte zum kleinen Preis. Menschen mit geringem Einkommen können hier shoppen wie in einem regulären Kaufhaus – im fairhaus können sie sich ihren Einkauf aber auch leisten. Mit der faircard 30 sparen Geringverdienende und Arbeitslose zusätzlich 30 Prozent. 19.000 KundInnen kaufen bereits mit dieser faircard ein.

In den Filialen und im Lager arbeiten 40 Personen. Zwölf der 19 Angestellten mit Schwerbehinderung haben einen unbefristeten Vertrag. Während viele Sozialkaufhäuser auf geringfügige Beschäftigung setzen oder als Qualifizierungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose konzipiert sind, möchte renatec tariflich bezahlte Arbeitsplätze von Dauer schaffen. Alle Mitarbeitenden sollen von ihrem Gehalt leben und ihr Leben aktiv gestalten können.

Ein vorbildliches Konzept, denn Menschen mit Schwerbehinderung müssen besondere Hürden überwinden, um überhaupt am „normalen“ Arbeitsleben und am gesellschaftlichen Leben insgesamt teilhaben zu können.

Das wirkt!

Das fairhaus wirkt Diskriminierung an gleich zwei Stellen entgegen: Die Organisation verknüpft ihr Inklusionskonzept klug mit einem attraktiven Shoppingangebot für Menschen mit geringem Einkommen. Und die Mitarbeitenden mit Behinderung finden im fairhaus nicht nur eine sinnstiftende Aufgabe, sondern auch eine faire Bezahlung und damit die Chance auf ein selbständiges Leben unabhängig von Sozialleistungen.

Jeder Arbeitsplatz wird auf die individuelle Leistungsfähigkeit der Angestellten zugschnitten. Wer lieber hinter der Bühne bleiben möchte, kann zum Beispiel im Lager arbeiten; offenere MitarbeiterInnen gehen eher in den Verkauf. Unterstützung erhalten die Mitarbeitenden mit Behinderung durch zwei sozialpädagogische Fachkräfte.

Aus dem täglichen Miteinander weiß die Organisation: Die Mitarbeitenden mit Handicap öffnen sich mit der Zeit immer mehr, Freundschaften entstehen. Auch im Mitarbeitergespräch erzählen die Angestellten mit Behinderung häufig, wie sich ihre Lebenseinstellung positiv verändert hat. Insbesondere die Wertschätzung, die sie durch Vorgesetzte, KollegInnen und KundInnen erfahren, stärkt ihr Selbstbewusstsein ungemein.

Unsere Bewertung

Wirkungspotential des Projekts

Wirkungspotential des Projekts

Leistungsfähigkeit der Organisation

Leistungsfähigkeit der Organisation
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