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GemüseAckerdemie

Ackerdemia e.V.

Auf einen Blick

Die Stadt bietet Kindern nur wenig Bezug zur Natur, zu Landwirtschaft oder zu der Frage, woher Lebensmittel kommen. Dem setzt die GemüseAckerdemie mit ihrem Bildungsprogramm etwas entgegen.

GemüseAckerdemie

GemüseAckerdemie

DAS PROJEKT

Die Stadt bietet Kindern nur wenig Bezug zur Natur, zu Landwirtschaft oder zu der Frage, woher Lebensmittel kommen. Dem setzt die GemüseAckerdemie mit ihrem Bildungsprogramm etwas entgegen. Das Ziel: Die Kinder erleben Natur und wertschätzen, was sie ihnen als Nahrung gibt. Ein ganzes Schuljahr lang lernen Schulkinder im wöchentlich stattfindenden Acker-Unterricht, Gemüse ökologisch anzubauen. Dazu gibt es Unterrichtseinheiten zu Themen wie Biodiversität, gesunde Ernährung oder Lebensmittelverschwendung. Außerdem vermarkten die Kinder ihr Gemüse selbst und erfahren dadurch Grundlagen des Wirtschaftens.

Geleitet wird der Unterricht an den ausgewählten Acker-Schulen von einer regulären Lehrkraft, die durch Fortbildungen geschult und während des Programms durch eine/n ehrenamtliche/n Acker-MentorIn begleitet wird. Während der gesamten Laufzeit unterstützt und begleitet Ackerdemia die jeweilige Schule z. B. bei der Anbauplanung, der Finanzierung oder organisatorischen Dingen wie der Ferienbetreuung.

Eine weitere Zielgruppe sind die Familien der Kinder, die z. B. durch gemeinsames Umgraben des Ackers, Erntedankfeste oder die gemeinsame Ferienbetreuung eingebunden werden. Die Vision von Ackerdemia ist eine nachhaltig konsumierende und produzierende Gesellschaft, die respektvoll mit der Naturum geht und Lebensmittel wertschätzt.

Aktuell gibt es über 150 Ackerschulen in 14 Bundesländern, über 8.000 Kinder haben das Jahresprogramm bereits durchlaufen (Stand 02/2018). Eine weitere Skalierung ist das Ziel.

DAS WIRKT

Das Projekt verknüpft sehr überzeugend mehrere Hebel für erfolgreiche Bildungsprogramme: Die Kinder erhalten naturwissenschaftliches Grundwissen, wenden das neue Wissen direkt an und entwickeln dadurch Selbstbewusstsein und eine wertschätzende Haltung zur Natur. Sie gehen bewusster mit Lebensmitteln um und können sich gesünder ernähren.

Der Acker-Unterricht findet auf dem Schulgelände und zum Teil während der Schulzeit statt. Dadurch nehmen auch benachteiligte Kinder teil, die sonst oft wenig Zugang zu außerschulischen Lernangeboten haben.

Derzeit arbeitet Ackerdemia an einem Familienprogramm, um auch das Umfeld der beteiligten Kinder für die Themen der GemüseAckerdemie zu sensibilisieren. Dank der Fortbildungen für Lehrkräfte und zahlreicher Materialien können die Schulen das Programm nach einer Weile selbstständig weiterführen. Dadurch wirkt das Programm besonders nachhaltig.

Unsere Bewertung

Wirkungspotential des Projekts

Wirkungspotential des Projekts

Leistungsfähigkeit der Organisation

Leistungsfähigkeit der Organisation
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