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Handlungskonzept für die Arbeit mit rechtsaffinen Jugendlichen (HaKo_reJu)

cultures interactive e. V.

Auf einen Blick

Mit HaKo_reJu  lernen MitarbeiterInnen in der offenen Jugendarbeit, wie sie rechten Jugendlichen gegenübertreten und eine positive Atmosphäre in ihrer Jugendgruppe schaffen.

Handlungskonzept für die Arbeit mit rechtsaffinen Jugendlichen (HaKo_reJu)

Handlungskonzept für die Arbeit mit rechtsaffinen Jugendlichen (HaKo_reJu)

Das Projekt

Mit cultures interactive lernen MitarbeiterInnen in der offenen Jugendarbeit, wie sie rechtsaffinen Jugendlichen gegenübertreten und eine positive Atmosphäre in ihrer Gruppe schaffen können. Die Organisation hat dafür ein Handlungskonzept entwickelt und bietet eine ergänzende Qualifizierungsreihe an.

HaKo_reJu soll die Handlungskompetenzen der GruppenleiterInnen im Umgang mit rechtsextrem geprägten Haltungen stärken sowie pädagogische Tipps liefern.

Das Konzept wird durch Gruppenseminare und speziell auf die Einrichtung zugeschnittene Coachings ergänzt. Die Teilnehmer lernen Interventionstechniken und pädagogische Maßnahmen zur aktivierenden Demokratiebildung, zum Beispiel Planspiele oder das gemeinsame Erarbeiten von Regeln für den Jugendclub.

Ebenfalls im Schulungsprogramm: soziales Lernen und die Planung milieuübergreifender Projekte wie einer Kiezküche von und für Jugendliche oder einer internationalen Freizeitfahrt. Weitere Bausteine der Qualifizierungsreihe sind Angebote speziell für Mädchen oder Jungen sowie Workshops zum Umgang mit Rassismus, Sexismus und Homophobie.

Das wirkt

cultures interactive hat ein vorbildliches Konzept für zeitgemäße interkulturelle und politische Jugendarbeit entwickelt.

Erste Anlaufstelle in der Umsetzung: die neuen Bundesländer, insbesondere die ländlichen Regionen. Das Projekt profitiert von der langjährigen Erfahrung mit pädagogischer Arbeit in diesem Gebiet, die sowohl die Organisation selbst als auch verschiedene ExpertInnen in die Entwicklung des Konzepts einbringen konnten.

Kombiniert mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und Ergebnissen aus der europäischen Best-Practice-Forschung im Bereich Extremismusprävention ist hier ein Angebot entstanden, das perfekt auf den Bedarf in ländlichen Regionen abgestimmt ist. Das Ergebnis: Die MitarbeiterInnen der Jugendeinrichtungen werden für die Problemlage sensibilisiert, sie gewinnen neue Kenntnisse und sind insgesamt sicherer in der Gestaltung und Leitung ihrer Gruppen.

Neben einem gedruckten Handlungskonzept möchte cultures interactive eine feste, turnusmäßige Fortbildungsreihe etablieren und ein bundesweites Coachingsystem aufbauen, sodass die intensive Arbeit mit den Jugendeinrichtungen deutschlandweit umgesetzt werden kann.

Ein toller Nebeneffekt: Im Zuge der Zusammenarbeit für das Projekt konnte cultures interactive einen intensiven Fachaustausch der regionalen Experten zum Thema Rechtsextremismus initiieren und so den lösungsorientierten Praxis-Wissenschaft-Austausch stärken.

Unsere Bewertung

Wirkungspotential des Projekts

Wirkungspotential des Projekts

Leistungsfähigkeit der Organisation

Leistungsfähigkeit der Organisation
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