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Hass ist ihre Attitüde - Was passiert in der rechten Szene?

Adolf-Bender-Zentrum e. V.

Auf einen Blick

Mode, Musik, Symbolik – in einer Ausstellung mit Diskussionsrunde lernen junge Menschen, wie die rechte Szene ihr Gedankengut verbreitet und wie sich die Jugendlichen schützen können.

Hass ist ihre Attitüde - Was passiert in der rechten Szene?

Hass ist ihre Attitüde - Was passiert in der rechten Szene?

Das Projekt

Die Wanderausstellung "Hass ist ihre Attitüde – Was passiert in der rechten Szene?" zeigt jungen Menschen, wie Rechtsextremismus wirklich aussieht. Mode, Musik, Symbole – anhand ganz konkreter Beispiele demonstriert die Ausstellung, wie die rechte Szene versucht, ihr Gedankengut zu verbreiten und im Alltag der Jugendlichen zu verankern.

Für viele Jugendliche bietet die Ausstellung die erste Gelegenheit, über die Tragweite rechtsextremer Einstellungen und Taten nachzudenken. Da es für die Aufklärungsarbeit entscheidend ist, vor Ort zu sein, ist das Projekt als Wanderausstellung konzipiert. So finden Führungen und Workshops stets dort statt, wo sie gebraucht werden, zum Beispiel in Schulen, Jugendeinrichtungen oder Vereinen. Und sie können an die individuellen Besonderheiten und Bedürfnisse vor Ort angepasst werden. Die Ausstellung wendet sich hauptsächlich an Jugendliche ab 14 Jahren.

Zentraler Bestandteil des Projekts sind Führungen durch die Ausstellung mit anschließenden Diskussionsrunden, in denen geschulte Fachkräfte mit den jungen Ausstellungsbesuchern Fragen und Probleme durchsprechen können, die die Jugendlichen aktuell beschäftigen. Hier werden LehrInnen und PädagogInnen aktiv mit eingebunden, damit sie die Erkenntnisse und Folgerungen weitertragen können.

Das wirkt

Das Adolf-Bender-Zentrum behält das große Ganze fest im Blick, denn es bietet der Zielgruppe weit mehr als die Ausstellung allein:

  • Für die Jugendlichen werden die Führungen durch die Ausstellung von den Diskussionsrunden flankiert, in denen Inhalte vertieft und mit dem Lebensalltag der jungen Menschen abgeglichen werden können.
  • Und falls gewünscht, bietet das ABZ darüber hinaus auch Beratungsangebote und Fachvorträge für Lehrerkollegien und Elternvertreter an.

Das Präventionsprojekt hat seit 2006 rund 10.000 Jugendliche sowie 250 PädagogInnen und Fachkräfte der Jugendarbeit erreicht.

Im Vorgespräch mit den Schulleitern und Lehrern besprechen die MitarbeiterInnen, welche Fragen die SchülerInnen aktuell besonders interessieren und welche Themen sich gut in den Unterricht integrieren lassen.

Die Ausstellung eignet sich ganz hervorragend dafür, Jugendlichen wie LehrerInnen - trotz Berührungsängsten - einen leichten Einstieg in das schwierige Thema Rechtsextremismus zu ermöglichen und das Wissen dann durch Führungen und andere Angebote zu vertiefen, zum Beispiel durch Workshops zur rechtsextremen Musikszene oder Argumentationstrainings zum Umgang mit rechten Parolen.

Besonders vorbildlich ist, dass die LehrerInnen und PädagogInnen aktiv in alle Maßnahmen eingebunden werden und die Organisation langfristige Beziehungen zu den Schulen und Jugendeinrichtungen aufbauen möchte.

Unsere Bewertung

Wirkungspotential des Projekts

Wirkungspotential des Projekts

Leistungsfähigkeit der Organisation

Leistungsfähigkeit der Organisation
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