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Koordinierungs- und Kontakstelle (KoKont) Jena

Bildungswerk BLITZ e. V.

Auf einen Blick

Mit Unterstützung von KoKont konnte sich die Zivilgesellschaft in Jena öffentlichen Raum zurückerobern und den Handlungsspielraum rechtsextremer Gruppierungen stark einschränken.

Koordinierungs- und Kontakstelle (KoKont) Jena

Koordinierungs- und Kontakstelle (KoKont) Jena

Das Projekt

2001 verabschiedeten Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Kirche und Zivilgesellschaft das Jenaer Stadtprogramm gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtextremismus, Antisemitismus und Intoleranz. Für die strukturelle und inhaltliche Umsetzung wurde die Kontakt- und Koordinierungsstelle "KoKont" initiiert, der zur Umsetzung des Programms Gelder der Stadt zur Verfügung stehen.

Die Koordinierungsstelle stärkt bestehende Gruppen und Initiativen, klärt über Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit auf und initiiert neue Projekte und Bildungsangebote. Als Kontaktstelle bietet KoKont Beratung und Vernetzung und unterstützt bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Die Kontakt- und Koordinierungsstelle organisiert Veranstaltungen und Aktionen zur Förderung von Zivilcourage und Demokratieverständnis. KoKont wendet sich mit Lesungen, Ausstellungen, Filmreihen, Schulprojekten und Mitmach-Aktionen direkt an die Einwohner, fördert Engagement und demokratische Protestkultur.

Die MitarbeiterInnen kooperieren mit Bildungs- und Jugendeinrichtungen, Ämtern und Unternehmen. Und sie arbeiten mit Beratungsstellen, Migrantenvereinen, Flüchtlingsgruppen, studentischen Organisationen und zivilgesellschaftlichen Initiativen zusammen.

Das wirkt

Nicht zuletzt durch KoKont konnte sich die Zivilgesellschaft in Jena öffentlichen Raum zurückerobern und den Handlungsspielraum rechtsextremer Gruppen stark einschränken.

Zwölf Jahre nach der Entstehung von KoKont gibt es zwar immer noch neonazistische Strukturen und Herausforderungen im Umgang mit rechten Entwicklungen in und um Jena, ein aktiver NPD-Kreisverband oder gar neonazistische Aufmärsche sind jedoch Geschichte.

Die Stadt bekennt sich zur Problematik, übernimmt Verantwortung und fördert Jenaer Initiativen – was die Auseinandersetzung mit dem Thema insgesamt belebt. Die Jenenser Behörden sind für die Bedeutung ihres Engagements gegen Rechtsextremismus sensibilisiert. Mit großem Erfolg, denn sie sind inzwischen selbst sehr aktiv, auch in der Prävention.

KoKont arbeitet mit mehr als 40 Organisationen, Initiativen und Gruppen zusammen. Die Kontakt- und Koordinierungsstelle hat über die Jahre ihr Projektkonzept beachtlich weiterentwickelt – der Arbeits- und Wirkungskreis konnte von der lokalen auf eine regionale Ebene ausgeweitet werden. Das Projekt macht sich für Engagement in ganz Jena stark, im Zentrum genauso wie in Bezirken am Stadtrand.

Unsere Bewertung

Wirkungspotential des Projekts

Wirkungspotential des Projekts

Leistungsfähigkeit der Organisation

Leistungsfähigkeit der Organisation
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