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Mentoringprojekt Hürdenspringer

Stiftung Unionhilfswerk Berlin

Auf einen Blick

Im Mentoringprojekt Hürdenspringer begleiten berufserfahrene MentorInnen Schülerinnen und Schüler aus Neukölln bei ihrem letzten Schuljahr.

Mentoringprojekt Hürdenspringer

Mentoringprojekt Hürdenspringer

DAS PROJEKT

Viele Jugendliche im Berliner Bezirk Neukölln haben einen Migrationshintergrund, kommen aus einem sozial schwachen oder bildungsfernen Elternhaus, oft fehlt es an Vorbildern und Wissen bei der Berufswahl. Diesen Herausforderungen begegnet das Mentoring-Projekt Hürdenspringer und unterstützt gezielt Neuköllner Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Schule in den Beruf. Ein ehrenamtlicher Mentor oder eine Mentorin unterstützt die jungen Menschen dabei, die eigenen Stärken zu erkennen und Perspektiven für sich zu entwickeln. Am Ende sollen die Jugendlichen wissen, wie es nach dem Schulabschluss weitergeht. Die verlässliche 1:1-Beziehung mit einem Mentor ist der Schlüssel zum Erfolg dabei. Die Jugendlichen fassen Vertrauen, sie lernen Lebenswege und Biografien kennen, die ihnen sonst oft nicht zugänglich wären. Die Mentorinnen und Mentoren sind zwischen 25 und 75 Jahre alt und haben schon einige Erfahrungen in der Berufswelt gesammelt.
Das Projekt setzt dabei auf einen klaren Rahmen: Alle Jugendlichen nehmen freiwillig teil. Die Paare von Mentee und MentorIn werden von den Projektmitarbeitenden sorgfältig zusammengebracht und während der gesamten Laufzeit betreut. Auch die Eltern werden in das Projekt einbezogen, die Mentorinnen und Mentoren suchen aktiv den Kontakt zu den Familien. Hürdenspringer kooperiert langfristig mit drei Schulen im Bezirk.

DAS WIRKT

Seit 2009 hat das Hürdenspringer-Team über 270 Tandems betreut. Die Erfolgskriterien des Projekts sind die intensive Qualifikation der MentorInnen und Mentees, eine stete Betreuung durch das Projektteam und die Einbindung der Eltern. Bilanz des Jahrgangs 2015/2016: 35 Prozent der Mentees machen einen höheren Schulabschluss, 27 Prozent eine betriebliche und 18 Prozent eine schulische Ausbildung, 10 Prozent starten einen Berufsqualifizierenden Lehrgang (BQL). Lediglich 10 Prozent der Teilnehmenden waren zum Schuljahresende noch nicht versorgt. Und auch die MentorInnen profitieren, z. B. indem sie ihre interkulturellen Kompetenzen entwickeln und sich im Zuhören, Vermitteln und Entschleunigen üben.

Effective project, high-performance organization: This profile ist also available in English.

Unsere Bewertung

Wirkungspotential des Projekts

Wirkungspotential des Projekts

Leistungsfähigkeit der Organisation

Leistungsfähigkeit der Organisation
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