Initiative Mobilitätskultur

Faltrad statt Auto: Unterwegs ohne Abgase und Stau

300 km von Tür zu Tür zu Tür? Kom­men im All­tag einer ambu­lan­ten Nach­sor­ge- und Betreu­ungs­kraft schnell zusam­men. Meist mit dem Auto. Wenn es nach dem Ber­li­ner Kin­der­ge­sund­heits­haus e.V. geht, ist damit dem­nächst Schluss. 

Denn die viel­be­schäf­tig­ten Betreu­ungs­spe­zia­lis­ten sind über­zeugt: In der Stadt macht man damit kei­ne Punk­te, nicht zuletzt wegen Dau­erstaus und Dau­er­park­platz­su­che. Das Kin­der­ge­sund­heits­haus stat­tet sei­ne Mitarbeiter*innen nun mit E‑Falträdern aus. Die kön­nen durch das hand­li­che For­mat mit dem öffent­li­chen Nah­ver­kehr kom­bi­niert wer­den und geben den Mit­ar­bei­ten­den Schnel­lig­keit, Fle­xi­bi­li­tät und Zufrie­den­heit zurück. 

PHINEO unter­stützt das Pro­jekt im Rah­men der Initia­ti­ve Mobilitätskultur.


Pro­jekt­part­ne­rin: Kin­der­ge­sund­heits­haus e.V. | För­der­zeit­raum: 2021 bis 2023 | Ein­satz­ort: Ber­lin


In drei Schrit­ten möch­te das Kin­der­ge­sund­heits­haus sei­nem Pro­jekt Wir­kung ver­lei­hen und über Ber­lin hin­aus Strahl­kraft entwickeln: 

  1. Zunächst wer­den die Mit­ar­bei­ten­den mit E‑Falträdern aus­ge­stat­tet und so von den Vor­zü­gen der klei­nen Mobi­li­täts­wen­de“ über­zeugt. Die Räder kön­nen beruf­lich und pri­vat genutzt, hun­der­te Kilo­me­ter an Auto-Emis­sio­nen ein­ge­spart wer­den. Für lan­ge Stre­cken wird das Fahr­rad zusam­men­ge­fal­tet und als Gepäck­stück in Bus­sen, Stra­ßen­bah­nen & Co. mit­ge­führt. Als über­zeug­te Radler*innen wir­ken die Nach­sor­ge- und Betreu­ungs­kräf­te posi­tiv in ihr fami­liä­res Umfeld hinein. 
  2. Das Pro­jekt und ers­te Ergeb­nis­se wer­den in der Mit­glie­der­ver­samm­lung des Bun­des­ver­ban­des Bun­ter Kreis e.V. vor­ge­stellt. Der dort ein­ge­rich­te­te Arbeits­kreis ent­wi­ckelt sodann eine Matrix, wie die rund 90 bun­des­wei­ten Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen das Pro­jekt für sich nut­zen und umset­zen kön­nen. Ein gemein­sam mit Visions2Form ent­wi­ckel­tes Image-Video macht die öko­lo­gi­schen und öko­no­mi­schen Effek­te des Pro­jek­tes deut­lich und moti­viert auch ande­re Trä­ger, die­ses Kon­zept für sich zu übernehmen. 
  3. Zeit­gleich wird der ein­ge­schla­ge­ne Weg im Kin­der­ge­sund­heits­haus ver­ste­tigt, indem eine Nach­hal­tig­keits­be­ra­tung Vor­schlä­ge erar­bei­tet, wie das umwelt­freund­li­che Kon­zept auf wei­te­re Berei­che wie das Beschaf­fungs­ma­nage­ment oder die Mit­ar­bei­ter­füh­rung und ‑bin­dung aus­ge­dehnt wer­den kann.

Hier fin­den Sie das Image-Video des Kindergesundheitshauses:

Elke Kem­mer, Kin­der­ge­sund­heits­haus e.V.

Durch die För­de­rung von PHINEO im Rah­men der Initia­ti­ve Mobi­li­täts­kul­tur gelingt es dem Kin­der­ge­sund­heits­haus, wei­te­re Schrit­te bei der Umset­zung nach­hal­ti­ger Mobi­li­tät zu errei­chen, sowohl in Ber­lin als auch zukünf­tig im gan­zen Bundesgebiet.“

Wenn Sie Fragen haben:

Linda Gugelfuß

Leitung Großspendenberatung & Wirkungsanalyse
+49 30 520 065 329
linda.gugelfuss@phineo.org