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Erfolgreiche Verkehrswende jetzt!

Initiative Mobilitätskultur – besser bewegen, besser fördern

Mit der Initiative Mobilitätskultur möchten wir dazu beitragen, eine erfolgreiche Verkehrswende einzuleiten und lebenswerte Städte zu schaffen. Wir möchten weniger motorisierten Verkehr, eine vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien, mehr städtebauliche und räumliche Qualität unserer Umwelt.

Die Klimakrise fordert die Gesellschaft. Grund genug, unsere bisherigen Verhaltensweisen daraufhin zu überprüfen, wie klimafreundlich sie sind. Dazu gehört auch die Frage, wie wir uns fortbewegen.

Natürlich sind hier insbesondere die Politik und die Wirtschaft in der Pflicht geeignete Lösungen zu entwickeln. Die notwendigen Veränderungen scheinen aber nicht von den Akteuren allein machbar zu sein. Es braucht die Zivilgesellschaft, denn sie kann innovative Ansätze ausprobieren und den nötigen Veränderungsdruck aufrechterhalten.

Ziel der Initiative Mobilitätskultur ist es, eine erfolgreiche Verkehrswende einzuleiten und lebenswerte Städte zu schaffen. Wir möchten weniger motorisierten Verkehr, eine vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien, mehr städtebauliche und räumliche Qualität unserer Umwelt.

Damit das gelingt, braucht es zweierlei: Erstens ist es erforderlich, dass jeder Einzelne seine Einstellung, sein Verhalten und seine Lebensweise überdenkt und verändert. Und zweitens braucht es eine Zivilgesellschaft, die innovative Ideen entwickelt, Lösungsansätze "von unten" ermöglicht und den erforderlichen Kulturwandel befeuert.

Die Initiative Mobilitätskultur wurde durch die Erbschaft einer Privatperson möglich, die ihr Erbe für eine neue Art der Mobilität einsetzen möchte. Die Person ist keine Person des öffentlichen Lebens.

Die Frage nach Mobilität konnte bis vor einigen Jahren ganz überwiegend mit der Frage gleichgesetzt werden, wie gut Menschen mit ihrem Auto von A nach B kommen. Wir glauben daran, dass es eine neue Kultur der Mobilität braucht, in der sich die Menschen klimaschonend bzw. klimaneutral durch den öffentlichen Raum bewegen. In der Praxis heißt das: Statt Autos wird das Stadtbild von Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen, Leihstationen, Bussen & Bahnen bestimmt.

Die Initiative Mobilitätskultur fördert Projekte und Organisationen ...

  • die dazu beitragen, dass sich Menschen hinterfragen, wie sie von einem Ort zum anderen gelangen,
  • die dafür sorgen, dass sich Menschen zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen oder Verkehrsmittel teilen (Carsharing etc.)
  • die urbane Umgebungen schaffen, in denen Menschen gerne leben und in der sie auf ihr Auto verzichten können.

Welche Ansätze jeweils gefördert werden, hängt davon ab, ob sie ihr Wirkungspotenzial nachvollziehbar aufzeigen können. Grundsätzlich können sowohl Bildungsprojekte oder Fach-Konferenzen gefördert werden als auch welche mit stark technischem Charakter.

Nein. Die Projekte wurden von der Initiative Mobilitätskultur ausgewählt. Eine Bewerbung ist nicht möglich.

PHINEO prüft die Förderprojekte anhand eines bewährten Kriteriensets. Dabei wird einerseits eingeschätzt, wie gut das Projekt dazu geeignet ist, zu der gewünschten Mobilitätskultur beizutragen – gerne mit innovativen und skalierbaren Ansätzen.

Anderseits wird bewertet, wie gut die hinter dem Projekt stehende Organisation aufgestellt ist. Dabei geht es weniger darum, ausschließlich etablierte Organisationen zu identifizieren. Vielmehr möchte die Initiative das Risikopotenzial einschätzen und bei Bedarf entsprechend extra fördern.

PHINEO wird bei der Auswahl und Prüfung der Projekte von Fachexpert*innen beraten.

Die Initiative Mobilitätskultur setzt sowohl auf eine dauerhafte Unterstützung wirksamer Projekte, als auch auf eine punktuelle Förderung von Projekten, die eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit versprechen.

Darüber hinaus ist es erklärtes Ziel, auch außerhalb deutscher Grenzen nach wirksamen Projekten zu suchen, deren Handlungsansatz sich nach Deutschland übertragen lässt. Allen Förderprojekten gemein ist, dass sie eine Strahlkraft besitzen sollen, die zum Nachahmen anregt.

Die Initiative Mobilitätskultur vergibt in den kommenden zehn Jahren einen einstelligen Millionenbetrag.

Die Fördersumme einer Organisation hängt von ihrem Bedarf ab. Insofern erhält jedes Projekt eine individuelle Fördersumme.

Aktuell nicht. Die Initiative befindet sich derzeit in der Pilot-Phase, in der die Beteiligung weiterer Spender*innen nicht sinnvoll ist. Sobald die Pilotierung erfolgreich beendet ist, freuen wir uns über alle, die sich engagieren möchten.

Ihre Ansprechpartnerin

Caroline Wetzke

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