Wirkt-Siegel als Türöffn­er bei Stiftungen

Im Som­mer 2018 befragten wir alle von uns aus­geze­ich­neten Organ­i­sa­tio­nen nach ihren Erfahrun­gen mit dem PHINEO-Wirkt-Siegel.

Aus den Antworten zogen wir vier wesentliche Erkenntnisse:

  1. Organ­i­sa­tion, die das Wirkt-Siegel ein­set­zen, steigern damit die Wahrschein­lichkeit, dass sie höhere Fundraisingein­nah­men erzie­len. Von denen, die das Siegel aktiv ein­set­zen, bestätigten 58% höhere Fundraisingein­nah­men, von Organ­i­sa­tio­nen, die das Siegel nicht ver­wen­den, tat­en dies nur 47%. Das heißt: Es ist mehr als rat­sam, dass Organ­i­sa­tio­nen das Siegel ein­set­zen soll­ten. Aber: Das Siegel garantiert keine höheren Ein­nah­men; es ergibt sich keine Gesetzmäßigkeit.
  2. Das Wirkt-Siegel ist v.a. bei Stiftun­gen ein Türöffn­er. Ca. 78% der Organ­i­sa­tio­nen, die infolge der Ausze­ich­nung neue Koop­er­a­tio­nen abschließen kon­nten, gin­gen diese mit min­destens ein­er Stiftung ein. Und von allen Organ­i­sa­tio­nen, die durch das Siegel mehr Ein­nah­men erziel­ten, beka­men 68% diese von Stiftun­gen. Es lohnt sich also, das Wirkt-Siegel in Stiftungs-Förder­anträ­gen zu platzieren.
  3. Eine wesentliche Erken­nt­nis ist aber auch, dass wir von PHI­NEO mehr dafür tun müssen, das Siegel bekan­nter zu machen. Denn auch das bewies die Unter­suchung: Der Erfolg des Siegels hängt stark von dessen Bekan­ntheit ab. Wir geloben Besserung!
  4. Was uns freut: 94% der Befragten wür­den das PHI­NEO-Analy­sev­er­fahren auch anderen Organ­i­sa­tio­nen empfehlen. Und 79% aller Organ­i­sa­tio­nen gaben an, infolge der Ausze­ich­nung von ein­er Imagesteigerung prof­i­tiert zu haben. 83% aller Organ­i­sa­tio­nen haben den Analy­se­prozess zum inter­nen Ler­nen und zur Qual­ität­sen­twick­lung genutzt und bspw. Verän­derun­gen in der Organ­i­sa­tio­nen angestoßen. Lediglich 4% gaben an, dass sich ihre dies­bezüglichen Erwartun­gen nicht erfüllten.

Kurzum: Wir haben viel gel­ernt und wer­den auf­grund der Ergeb­nisse einige Änderun­gen in der Kom­mu­nika­tion des Wirkt-Siegels vornehmen.

In diesem Sinne nochmals her­zlichen Dank an 114 Vertreter*innen aller Organ­i­sa­tio­nen, die an der Befra­gung teilgenom­men haben!