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Gutes noch besser tun – dafür setzt sich PHINEO ein.

PHINEO ist ein Analyse- und Beratungshaus für wirkungsvolles gesellschaftliches Engagement.

Unser Ziel ist es, die Zivilgesellschaft zu stärken. Mit Wirkungsanalysen, einem kostenfreien Spendensiegel, Publikationen, Workshops und Beratung unterstützen wir von PHINEO gemeinnützige Organisationen sowie InvestorInnen wie Stiftungen oder Unternehmen dabei, sich noch erfolgreicher zu engagieren.

Gegründet wurde PHINEO im Dezember 2009; der operative Start erfolgte im Mai 2010.

Die Gründungsidee geht auf ein Projekt im Bereich "Zukunft der Zivilgesellschaft" zurück, das in der Bertelsmann Stiftung im Vorstandsbereich von Dr. Brigitte Mohn entwickelt und realisiert wurde.

Zum Gründungsteam gehörten unter anderem Dr. Andreas Rickert und Klaus-D. Becker, die heutigen Vorstände der PHINEO gAG.

Wer sich wirksam für die Lösung gesellschaftlicher Probleme engagiert, braucht und verdient Unterstützung!

Eine gezielte finanzielle Unterstützung hilft wirkungsorientiert arbeitenden Organisationen nicht nur im Projektalltag. Vielmehr kann eine Förderung entscheidend dazu beitragen, erfolgreiche Konzepte überregional weiter zu verbreiten.

Doch wer die Arbeit gemeinnütziger AkteurInnen unterstützen will, steht oft vor einer schwierigen Entscheidung: Wen sollte ich mit meinem Geld fördern?

In Deutschland gibt es mehr als 600.000 gemeinnützige Organisationen, die ...

  • sich für Umweltbelange, Bildungsgerechtigkeit oder Katastrophenschutz starkmachen;
  • lokal, bundesweit oder gar international aktiv sind;
  • beraten, vernetzen, diskutieren, begleiten oder direkt mit anpacken.

Diese beeindruckende Vielfalt kann einen überwältigen. Ein passendes Förderprojekt zu finden erfordert Zeit und Mühe – insbesondere dann, wenn sich potenzielle FörderInnen InvestorInnen fragen: Wo kann ich mit meinem Geld wirklich etwas verändern?

Die Wirksamkeit gemeinnütziger Projekte ist für viele GeberInnnen ein entscheidender Faktor: Was ist nicht nur gut gemeint, sondern auch gut gemacht

Wer hierauf eine Antwort sucht und sich für die Wirksamkeit gemeinnütziger Projekte interessiert, ist bislang vor allem auf deren freiwillige Auskünfte angewiesen. Eine Informationspflicht, etwa zur Mittelverwendung oder zur erzielten Wirkung, gibt es nicht. Zwar verpflichten sich immer mehr gemeinnützige Organisationen selbst zu mehr Transparenz, etwa durch Unterzeichnen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft oder Teilnahme an bestehenden Prüf- und Zertifizierungsverfahren wie dem von PHINEO, aber das sind längst nicht alle.

In der PHINEO-Studie "Wirkungstransparenz bei Spendenorganisationen (2012)" zeigte sich: 50 Prozent der gemeinnützigen Organisationen informieren zwar insgesamt gut beziehungsweise sehr gut über ihre Arbeit und sind an dieser Stelle sehr transparent. Deutliche Lücken zeigen sich jedoch in Bezug auf verfügbare Informationen über Ziele und die erzielte Wirkung. Und auch die Initiative Transparente Zivilgesellschaft haben bislang nur rund 900 Organisationen unterzeichnet.

Welchen Bedarf haben unsere Zielgruppen?

Stiftungen möchten in erster Linie wissen, wie Förderprojekte die Fördergelder einsetzen.

Eine Befragung von 500 StifterInnen zeigte: Jede/r Zehnte würde das Stiftungsengagement ausbauen, wenn er bessere Informationen über die Wirkung der geförderten Aktivitäten erhalten würde (StifterStudie, 2005). Vor allem die unternehmensgetriebenen StifterInnen haben hohe Ansprüche an Effizienz und Effektivität.

Stiftungen wünschen sich laut der Studie "Money for Good II" (Hope Consulting, 2011) primär Informationen über die Finanzen und die Wirkung. Informationen über Finanzen sind für 71 Prozent der Stiftungen relevant, gar 90 Prozent halten Wirkungen und Impacts für unverzichtbar.

Dr. Christof Eichert, Vorstand der Herbert Quandt-Stiftung: "'Wir wollen wissen, wie wir wirken.' Nach dieser Maxime arbeitet die Herbert Quandt-Stiftung (...). Nun haben wir erstmals bei der routinemäßigen Berichterstattung über die laufenden Projekte im Stiftungsrat die Wirkungstreppen aus dem Kursbuch Wirkung eingesetzt und dabei große Zustimmung erhalten. Die rasche Übersicht bei einer größeren Zahl von Projekten, die verständliche Abstufung der erreichten Wirkungen, die knapp und dennoch gut darstellbare eigene Leistung sind ein großer Gewinn für alle Beteiligten und werden sicher in der Zukunft weiter eingesetzt."

Sozial engagierte Unternehmen legen großen Wert auf die Wirksamkeit der von ihnen geförderten Aktivitäten und auf eine transparente Darstellung der jeweiligen Organisationen. Sie möchten die Wirksamkeit ihrer Spenden nachvollziehen können. Laut der Studie "Giving in Numbers" (2014) von CECP berichten 76 Prozent der darin befragten 150 Großunternehmen, dass sie die Wirkung für die meisten ihrer Förderprojekte messen.

Nadine Tschauner, Head of Corporate Citizenship and Volunteering, Allianz SE: "Als globaler Finanzdienstleister nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung sehr ernst. Dazu gehört auch ein sorgfältiger und wirkungsorientierter Einsatz unserer Ressourcen. Wir achten genau darauf, was unsere sozialen Partnerorganisationen gesellschaftlich bewegen und welche Verbesserungen wir gemeinsam darüber hinaus noch erreichen können."

Sara Günnewig, Vice President  Communications and CSR, J.P. Morgan: "Bevor wir uns entscheiden, eine Organisation zu unterstützen, schauen wir uns an, ob wir einen sinnvollen Anknüpfungspunkt finden, sie in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen. Wir prüfen auch sehr genau, ob ihre Programme Wirkung zeigen – ähnlich wie PHINEO."

PrivatspenderInnen möchten den gemeinnützigen Organisationen vor allem vertrauen können:

94 Prozent der BundesbürgerInnen wünschen sich von einer Organisation, an die sie spenden möchten, umfassende Informationen über deren Aufbau und Arbeitsweise sowie über die Verwendung der Spenden (repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag von PHINEO, 2012).

PrivatspenderInnen wünschen sich laut der Studie "Money for Good II" (Hope Consulting, 2011) in erster Linie Informationen über die Finanzen (74%) und die Wirkung (71%).

Unsere Vision ist die einer lebendigen, starken Zivilgesellschaft, in der Gutes tun und Gutes bewirken fest zusammengehören.

Wir brauchen eine solche Zivilgesellschaft, um aktuelle und künftige gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen.

Diese Zivilgesellschaft zeichnet sich durch wirkungsorientiertes Handeln, qualitative Weiterentwicklung und ein partnerschaftliches Miteinander zwischen gemeinnützigen Organisationen, der Wirtschaft, staatlichen AkteurInnen sowie primären Netzen aus, wie z.B. Familie und Freunde. Nur im Miteinander kann sich das Potenzial für die Gesellschaft und für jeden Einzelnen voll entfalten.

Allen, die an dieser gesellschaftlichen Entwicklung mitwirken wollen, sollen dafür umfassende Informationen, Instrumente und Ressourcen zur Verfügung stehen.

PHINEOs MissionUnsere Mission

Damit unsere Vision Realität wird, fokussieren wir in unserer Arbeit auf fünf Missionsziele zur Förderung wirkungsvollen Engagements.

Missionsziel 1: Informationen analysieren

Wir gewinnen neue Erkenntnisse zum gesellschaftlichen Engagement und stellen als Basis für wirkungsorientiertes Entscheiden und Handeln Informationen in hoher Qualität zur Verfügung.

Missionsziel 2: Wissen verbreiten
Wir schaffen Aufmerksamkeit für das Thema der gesellschaftlichen Wirkung, vermitteln umfassend und anschaulich Wissen über wirkungsvolles Engagement und fördern öffentliche Diskussionen über die Bedeutung gesellschaftlichen Engagements.

Missionsziel 3: Hilfe zum Handeln
Wir bieten Beratung und Service für Unternehmen, Stiftungen, staatliche Akteurinnen und Akteure sowie gemeinnützige Organisationen an, die sich wirksam gesellschaftlich engagieren wollen.

Missionsziel 4: Praxis beflügeln
Wir unterstützen die Wirksamkeit von gemeinnützigen Organisationen und Sozialen InvestorInnen, indem wir effektive und effiziente Strukturen und Instrumente zum kontinuierlichen Austausch von Informationen und Ressourcen zwischen ihnen fördern beziehungsweise bereit stellen.

Missionsziel 5: Systematisch lernen
Wir überzeugen uns gemeinsam mit unseren Zielgruppen vom Sinn unseres Tuns, indem wir systematisch den Erfolg und die Weiterentwicklung unserer Arbeit kontinuierlich überprüfen, Feedback einbeziehen und uns dabei neu auftretenden Fragen öffnen.

PHINEO engagiert sich für ein qualitatives und quantitatives Wachstum der Zivilgesellschaft.

Nur wenn gemeinnützigen Akteurinnen und Akteuren ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen, können sie etwas bewirken. Wir brauchen dabei die Zivilgesellschaft nicht nur zur Problemlösung, sondern auch als gesellschaftliche Innovation sowie Integrationsfaktor und Schmierstoff für eine immer ausdifferenziertere Gesellschaft.

Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Transparenz über Strukturen und Resultate gemeinnütziger Arbeit. Dadurch kann ein intensiverer und besserer Austausch zwischen der Zivilgesellschaft und ihren FördererInnen entstehen.

Denn wenn die Wirkung und damit der Erfolg des Engagements klar sichtbar wird, trägt dies auch zur Motivation für eine stärkere Unterstützung bei. Gleichzeitig legitimieren die Ergebnisse den Einsatz der SpenderInnen, SponsorInnen und Ehrenamtlichen, den sie bereits jetzt für gemeinnützige Organisationen erbringen. Wir nennen diese Art von Transparenz: Wirkungstransparenz.

Übrigens: Über unsere eigene Wirkung berichten wir in unseren Jahresberichten sowie auf der Seite "Unsere Wirkung", auf der Sie zahlreiche Wirkungsbelege finden ...

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