Eine Initiative von PHINEO
IMPACT COLLECTIVES
IMPACT COLLECTIVES verbindet Impact Startups mit Unterstützer*innen, damit aus marktreifen Lösungen neue Standards werden.
Einladung: Am 10.11.2026 stellen wir das Projekt digital vor. Wir freuen uns über deine Anmeldung! …
Deutschland hat kein Ideenproblem, sondern ein Verbindungsproblem. In den vergangenen Jahren ist eine ganze Generation von Impact-Startups herangewachsen. Für viele gesellschaftliche Herausforderungen gibt es marktreife Lösungen, oft wissenschaftlich fundiert und im Pilot bewiesen. Doch sie bleiben häufig Nische, weil niemand den ersten Schritt allein gehen will.
Was fehlt, ist demnach weniger die nächste gute Idee; was fehlt, ist die Struktur, die aus einem wirksamen Piloten einen neuen Standard macht. IMPACT COLLECTIVES schafft eine Struktur, die relevante Akteur*innen verbindet und die den Schritt zum neuen Standard organisiert.
Mehr über
IMPACT COLLECTIVES
Alle Informationen zur Community und zur Teilnahme findest du auf der Website von IMPACT COLLECTIVES.
Was wir wollen
IMPACT COLLECTIVES schafft eine Struktur, die gesellschaftlichen Wandel ermöglicht. Wir verbinden Impact-Startups mit den Enablern, die sie voranbringen: Expert*innen, Unternehmen, Investor*innen, Forschung, Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung. Wir vermitteln passende Partner*innen und Kurzberatungen, bringen pro-bono-Expertise ein und begleiten die Akteur*innen auf ihrem Weg. So entsteht aus Zusammenarbeit Bewegung und aus Bewegung Veränderung und neue Standards.
Wie wir vorgehen
Unsere Strategie folgt zwei Schritten.
- Zuerst bringen wir in offenen Themen-Collectives Akteur*innen zusammen. So entstehen Sichtbarkeit, Austausch und konkrete Unterstützung.
- Im nächsten Schritt formen wir daraus kleine, fokussierte Impact Circles, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. So wird aus Vernetzung wirksame Zusammenarbeit.
Themen-Collectives sind offene Themenräume auf einer digitalen Plattform. Zum Start gibt es zehn, etwa zu Energie, Bauen & Gebäude oder Klimaanpassung. Weitere können je nach Nachfrage hinzukommen. Hier finden Startups und Enabler Partner*innen, Kurzberatungen, Zugang zu Förderprogrammen, Veranstaltungen und mehr Sichtbarkeit.
Mit den Impact Circles, gehen wir einen Schritt weiter: kleine Gruppen aus zwei bis vier Startups und ausgewählten Enablern bearbeiten in verbindlichen Kreisen ein gemeinsames Ziel. PHINEO bringt die richtigen Partner*innen zusammen, moderiert den Prozess und hält den Impact Circle auf Kurs, bis er sich eigenständig trägt und selbstorganisiert weiterarbeiten kann.
Diese fünf Aspekte zeichnen uns aus:
- Wir wissen, wie Impact geht. PHINEO bringt seit 2010 Erfahrung in Wirkungsorientierung sowie der Auswahl wirksamer Akteure mit. Wir kennen die Mechaniken, die Wirkung möglich machen, und die Standards, an denen sie sich messen lässt.
- Wir verbinden einzelne Lösungen mit der Struktur, die Wirkung groß macht. Wir begleiten nicht nur Impact-Startups, sondern schaffen die Verbindungen zu den Akteuren, die ihre Wirkung in den Alltag bringen. Das können wir, weil wir seit unserer Gründung kontinuierlich und beharrlich sektorübergreifende Kooperationen anstoßen und umsetzen.
- Wir arbeiten mit Kollektiven statt im Einzelmodus. Wir bringen thematisch passende Akteure in Themen-Collectives und Impact Circles zusammen und machen aus Vernetzung gezielte Zusammenarbeit. Wir kennen die Bedarfe von Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
- Wir konzentrieren uns auf die reale, ganz konkrete Umsetzung von Ideen. Gute Ideen sind wunderbar, wir überführen sie in den Alltag. Wir haben seit 2022 zahlreiche Impact-Startups begleitet und mehrjährige Erfahrung mit Methodiken von Collective Impact.
- Wir orchestrieren das Zusammenspiel der relevanten Akteure. Wir verbinden Enabler aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kapital und Zivilgesellschaft so, dass Bewegung entsteht. Denn wir wissen, wie sie sprechen und was sie brauchen.
Weitere Fragen & Antworten
„Mit Impact Collectives setzen wir neue Standards. Wir bringen Startups und Enabler zusammen, um Impact zu maximieren.”
Dr. Andreas Rickert, CEO von PHINEO
IMPACT COLLECTIVES ist als dauerhaftes Angebot gedacht. Bis Ende 2028 es im Rahmen des Programms „Nachhaltig Wirken” durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Die Förderung ermöglicht den Projektstart zu realisieren und die Community aufzubauen. Ab 2029 wird sich IMPACT COLLECTIVES aus eigener Kraft tragen.
Nein. Ein Accelerator bringt das einzelne Startup voran: schneller, sichtbarer, bereit für die nächste Finanzierungsrunde. IMPACT COLLECTIVES verbindet dagegen viele Akteur*innen zu einem gemeinsamen Ziel. Unser Ziel ist ein neuer Standard: der Moment, in dem sich ein Markt, eine Regel oder eine Praxis verschiebt. Und wir enden nicht nach einer Kohorte, sondern bleiben als dauerhafte Struktur bestehen.
In den Themen-Collectives messen wir Aktivität und Vernetzung: Mitglieder, Matches, Kurzberatungen und entstandene Kooperationen. Jeder Impact Circle legt zu Beginn Wirkungsziele und eine Wirkungslogik fest, auf Basis der Wirkungsorientierung von PHINEO. Wir messen nicht nur, wie viele Startups wir erreichen, sondern ob sie ihr Handeln ändern, die richtigen Partner finden und am Ende strukturellen Wandel voranbringen können. Erfolg heißt: Ein Standard hat sich verschoben, zum Beispiel durch eine Pilotzusage, eine gemeinsame Datengrundlage oder ein neues Ausschreibungskriterium.
Wir starten mit Klima und das verstehen wir bewusst weit: Energie, Bauen, Kreislaufwirtschaft, Ernährung, Klimaanpassung, Wasser und mehr. Der Klimawandel ist ein Schwerpunktthema von PHINEO. Zum Start gibt es zehn Themen-Collectives. Nach der Aufbauphase kann sich IMPACT COLLECTIVES für weitere Themen öffnen, die je nach Nachfrage hinzukommen können..
Startups bewerben sich für die Teilnahme und durchlaufen eine sorgfältige Prüfung. Entscheidend sind nicht der technologische Reifegrad oder dergleichen, sondern die Größe des Wirkungshebels: Wie viel lässt sich durch diese Lösung im System bewegen? Dazu kommen die nachgewiesene Wirkung der Lösung, die Gemeinwohlorientierung und die Bereitschaft, kollektiv zu arbeiten.
Auch Enabler registrieren sich online für den Zugang zur Community. Ausgewählt werden Enabler nach ihrem Beitrag: nach dem Zugang, den sie öffnen (bspw. zu Abnehmer*innen, Politik, Kapital oder Forschung), nach ihrer Relevanz für das jeweilige Thema, den Ressourcen, die sie einbringen und danach, ob sie sich aktiv einbringen, nicht nur dem Namen nach.
Wenn Sie Fragen haben:
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