Weniger Bürokratie, mehr Wirkung: Der bcause-PHINEO-Spendenfonds Starke Demokratie!

Spendenfonds Starke Demokratie

Demo­kra­tie ist kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit. Sie ent­steht dort, wo Men­schen mit­ein­an­der reden, strei­ten, Ver­ant­wor­tung über­neh­men und ande­re Mei­nun­gen aus­hal­ten. Der neue bcau­se-PHI­NEO-Spen­den­fonds für eine star­ke Demo­kra­tie unter­stützt genau das: Initia­ti­ven, die nicht weg­schau­en, wenn öffent­li­che Debat­ten kip­pen; Pro­jek­te, die Teil­ha­be mög­lich machen; Orga­ni­sa­tio­nen, die zei­gen, dass Frei­heit Arbeit bedeutet.

Es geht nicht um gro­ße Ges­ten. Es geht um die kon­kre­te Arbeit von Orga­ni­sa­tio­nen, die sich täg­lich für unse­re Demo­kra­tie ein­set­zen – in Schu­len, Stadt­tei­len, Ver­ei­nen, Netz­wer­ken. Der Fonds bün­delt Kräf­te, schafft Res­sour­cen und ver­bin­det Men­schen, die an eine offe­ne Gesell­schaft glauben.

Weil Demo­kra­tie stark ist, wenn wir sie stark machen.

Der Fonds ist ein Gemein­schafts­pro­jekt von PHI­NEO & bcau­se: bcau­se über­nimmt die Spen­den­ab­wick­lung. Und PHI­NEO sorgt dafür, dass die Spen­den für eine größt­mög­li­che gesell­schaft­li­che Wir­kung ein­ge­setzt werden.

Hier kön­nen Sie spenden

Alter­na­tiv kön­nen Sie das Spen­den­for­mu­lar bei bcau­se nutzen …

Geför­der­te Organisationen

Dr. Andre­as Rickert, CEO PHINEO

Wir bün­deln Spen­den dort, wo sie stra­te­gisch am meis­ten bewir­ken: bei Orga­ni­sa­tio­nen mit kla­rer Wirkung.”

Fra­gen & Ant­wor­ten zum Spendenfonds

Was ist der Spen­den­fonds Star­ke Demokratie?

Der Spen­den­fonds Star­ke Demo­kra­tie ist ein gemein­sa­mer Fonds von PHI­NEO und bcau­se, der wirk­sa­me Demo­kra­tie­för­de­rung ein­fach und stra­te­gisch mög­lich macht. PHI­NEO wählt geprüf­te Orga­ni­sa­tio­nen aus der Zivil­ge­sell­schaft mit nach­weis­li­cher Wir­kung aus, bcau­se sorgt für eine schlan­ke, digi­ta­le Abwick­lung der Spen­den. So wer­den Spen­den gebün­delt und fle­xi­bel dort ein­ge­setzt, wo sie den größ­ten Hebel haben – weni­ger Büro­kra­tie, mehr Wir­kung, vol­le Transparenz. 

Der Fonds ist ein Pilot­pro­jekt: PHI­NEO und bcau­se tes­ten damit ein neu­es, schlan­kes För­der­mo­dell, ler­nen gemein­sam mit För­dern­den und Orga­ni­sa­tio­nen – und ent­wi­ckeln den Fonds auf die­ser Grund­la­ge weiter. 

Was ist das Beson­de­re an dem Spen­den­fonds? Was unter­schei­det ihn von ande­ren Spendenformaten?

Der Fonds bün­delt Spen­den und lei­tet sie stra­te­gisch an sorg­fäl­tig aus­ge­wähl­te Orga­ni­sa­tio­nen statt an ein­zel­ne Pro­jek­te wei­ter. Er nutzt gän­gi­ge Metho­den pro­gres­si­ven För­derns, d.h. bedarfs­be­zo­gen, ver­trau­ens­ba­siert und wir­kungs­ori­en­tiert. So ent­ste­hen grö­ße­re Hebel, weni­ger Ver­wal­tungs­auf­wand und mehr Fle­xi­bi­li­tät für die geför­der­ten Organisationen.

Wie kann ich spenden?

Sie kön­nen direkt online über die­sen Link spen­den. Außer­dem kön­nen Sie sich auch als Förder*in oder Unterstützer*in ein­brin­gen. 

Mel­den Sie sich dazu bei unse­rer Ansprech­part­ne­rin für den Spen­den­fonds Son­ja Schäff­ler: sonja.​schaeffler@​phineo.​org

Natür­lich sind alle Spen­den steu­er­lich absetzbar.

Wann und wie wer­den die Spen­den ausgeschüttet?

Der Aus­schüt­tungs­zeit­punkt rich­tet sich nach der Höhe der Ein­zah­lun­gen. Unse­re ers­te Ziel­mar­ke ist ein Fonds­vo­lu­men von 500.000 Euro – das ent­spricht durch­schnitt­lich 50.000 Euro pro Fonds-Organisation. 

Sobald die­se Sum­me erreicht ist, spä­tes­tens aber ein Jahr nach Start des Fonds, wird die ers­te Aus­schüt­tung erfolgen. 

Die Fra­ge, ob pau­schal pari­tä­tisch aus­ge­schüt­tet wird, oder Schwer­punk­te je nach unter­schied­li­chen Bedar­fen der Orga­ni­sa­tio­nen gesetzt wer­den, wird in Abstim­mung mit den Organisations-Vertreter*innen und Förder*innen beantwortet.

Was pas­siert mit den Spenden?

Grund­sätz­lich ist den Orga­ni­sa­tio­nen die Ver­wen­dung frei­ge­stellt. Aller­dings benennt sie vor­ab zen­tra­le Wir­kungs­zie­le und Indi­ka­to­ren, auf Basis derer das jähr­li­che Report­ing statt­fin­det – und die zugleich die Basis für das Report­ing an die Spender*innen ist. 

PHI­NEO erhält eine Manage­ment Fee, um Auf­wän­de für das Prü­fen der Reportings, die Bericht­erstat­tung gegen­über den Geld­ge­ben­den sowie die Ent­wick­lung par­ti­zi­pa­ti­ver Ver­an­stal­tun­gen mit den geför­der­ten Orga­ni­sa­tio­nen und För­dern­den (z.B. gemein­sa­me Erar­bei­tung von Aus­schüt­tungs­kri­te­ri­en, gemein­sa­me Iden­ti­fi­ka­ti­on von För­der­be­dar­fen, etc.) zu finan­zie­ren. Die Fee wird die rea­len Auf­wän­de sehr wahr­schein­lich nicht kos­ten­de­ckend abbilden.

Soll­te der Fonds deut­lich wach­sen, pas­sen wir ihn schritt­wei­se an: 

•    Ab einem Volu­men von rund 1 Mio. Euro erwei­tern wir das Port­fo­lio um wei­te­re PHI­NEO-geprüf­te Orga­ni­sa­tio­nen aus dem The­men­feld Demo­kra­tie. So stel­len wir sicher, dass die Mit­tel wei­ter­hin stra­te­gisch ver­teilt wer­den und zusätz­li­che Wir­kungs­po­ten­zia­le erschlos­sen werden. 

•    Ab einem Volu­men von mehr als 5 Mio. Euro ent­steht dar­über hin­aus die Mög­lich­keit, das Modell wei­ter­zu­ent­wi­ckeln: Dann könn­ten aus den Erträ­gen nicht nur der bestehen­de Fonds nach­hal­tig gema­nagt wer­den, son­dern auch neue The­men­fonds auf­ge­baut wer­den, um wei­te­re gesell­schaft­li­che Bedar­fe zu adressieren.

Je grö­ßer das Spen­den­vo­lu­men aus­fällt, des­to gerin­ger wird die Manage­ment Fee. Bei 100.000 € Fonds­vo­lu­men beträgt die Fee = 8%, bei 200.000 € = 7%, bei 300.000 € = 6%, bei 500.000 € = 5%, bei 600.000 € und mehr = 4%. 

Wer hat die Orga­ni­sa­tio­nen aus­ge­sucht und nach wel­chen Kriterien?

Die Orga­ni­sa­tio­nen wur­den von PHI­NEO aus­ge­wählt, auf Basis geprüf­ter Wir­kung, Qua­li­tät und Orga­ni­sa­ti­ons­stär­ke. Ent­schei­dend ist also nicht Bauch­ge­fühl, son­dern eine fach­li­che Prü­fung mit kla­ren Kri­te­ri­en. Geprüft wur­den vor allem Wir­kungs­lo­gik, Qua­li­tät, Orga­ni­sa­ti­ons­stär­ke, Gover­nan­ce, Trans­pa­renz und Finan­zie­rungs­sta­bi­li­tät. Alle Orga­ni­sa­ti­on erfül­len die Min­dest­an­for­de­run­gen deutlich. 

PHI­NEO ana­ly­sierte dabei sowohl das Pro­jekt als auch die Trä­ger­or­ga­ni­sa­ti­on im Vier-Augen-Prin­­zip. Grund­la­ge waren qua­li­ta­ti­ve und quan­ti­ta­ti­ve Infor­ma­tio­nen aus unter­schied­li­chen Datenquel­len, nicht nur ein­zel­ne Kennzahlen.

Wie stellt ihr sicher, dass die Spen­den ziel­füh­rend ein­ge­setzt wer­den, dass sie eine Wir­kung erzie­len? Wer prüft das?

Grund­sätz­lich ist den Orga­ni­sa­tio­nen die Ver­wen­dung frei­ge­stellt, jedoch nennt sie ent­spre­chend zen­tra­le Wir­kungs­zie­le und Indi­ka­to­ren, auf Basis derer das jähr­li­che Report­ing statt­fin­det – wel­ches auch Basis für das PHI­NEO-Report­ing an die Spender*innen ist.

Wann und wie berich­tet ihr von Ergeb­nis­sen, also ob der Spen­den­fonds etwas bewirkt hat?

PHI­NEO berich­tet ein Jahr nach Aus­schüt­tung über Ergeb­nis­se und Wir­kun­gen. Abge­bil­det wird, wie vie­le Orga­ni­sa­tio­nen geför­dert wur­den, wel­che Ergeb­nis­se und Wir­kun­gen erzielt wer­den konn­ten und wel­che Lear­nings es aus der Pilot­pha­se gibt. Wir wer­den hier auf der Web­site sowie an geeig­ne­ten Stel­len dar­auf hinweisen.

Kann ich mei­ne Orga­ni­sa­ti­on in den Fonds mit auf­neh­men las­sen? (Wir brau­chen näm­lich auch Geld.)

Nein. Im Spen­den­fonds Star­ke Demo­kra­tie fin­den sich aus­schließ­lich Orga­ni­sa­tio­nen, die PHI­NEO im Rah­men des letz­ten Wirkt-Sie­gel Pro­zes­ses 2025 ana­ly­siert und aus­ge­zeich­net hat, sprich: von deren Wir­kungs­po­ten­zi­al wir über­zeugt sind. 

Für den Spen­den­fonds haben wir zunächst zehn Pilo­t­or­ga­ni­sa­tio­nen so aus­ge­wählt, damit das Sam­ple die the­ma­ti­sche Band­brei­te des Enga­ge­ments dar­stellt. Je nach Fonds-Wachs­tum wer­den die übri­gen 27 Wirkt-Sie­gel-Pro­jek­te aus dem The­men­feld nachrücken. 

Sofern der Spen­den­fonds ein Erfolg wird, sind nach Abschluss eines jeden Wirkt-Sie­gel-Pro­zes­ses ent­spre­chen­de Fonds geplant.

PHI­NEO lädt aller­dings regel­mä­ßig gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen dazu ein, an ihrem kos­ten­frei­en Ana­ly­se­ver­fah­ren teil­zu­neh­men. Hier­über infor­miert PHI­NEO zeit­nah im News­let­ter.

War­um wur­den genau die­se zehn Orga­ni­sa­tio­nen für den Fonds aus­ge­wählt – und nicht ande­re aus den 37 Wirkt-Siegel-Projekten?

Von den 37 Orga­ni­sa­tio­nen, die im Rah­men unse­rer Wirkt-Sie­gel-Ana­ly­se im Bereich Des­in­for­ma­ti­on und Dis­kri­mi­nie­rung aus­ge­zeich­net wur­den, haben wir zehn aus­ge­wählt, die gemein­sam vier Wirk­di­men­sio­nen abde­cken, die für eine sta­bi­le Demo­kra­tie alle not­wen­dig sind.

Ers­tens den Schutz der demo­kra­ti­schen Öffent­lich­keit: ich­bin­hier e.V. bekämpft aktiv Hass­re­de in sozia­len Medi­en, COR­REC­TIV gemein­nüt­zi­ge GmbH (Pro­jekt Salon5) stärkt unab­hän­gi­gen Jour­na­lis­mus und Medi­en­kom­pe­tenz. Zwei­tens die Stär­kung demo­kra­ti­scher Kom­pe­ten­zen: Hel­den e.V. (Pro­jekt: Dei­ne Wahl) befä­higt Jugend­li­che, Des­in­for­ma­ti­on zu erken­nen und demo­kra­ti­sche Pro­zes­se zu ver­ste­hen; Zei­chen gegen Mob­bing e.V. för­dert Kon­flikt­fä­hig­keit und Dia­log­be­reit­schaft als Grund­la­ge demo­kra­ti­scher All­tags­kul­tur. Drit­tens die kon­kre­te Ermög­li­chung von Teil­ha­be: SchlaU-Werk­statt für Migra­ti­ons­päd­ago­gik gemein­nüt­zi­ge GmbH, BQN Zen­trum für Diver­si­täts­kom­pe­tenz e.V. und kos­mos b e.V. erschlie­ßen demo­kra­ti­schen Dis­kurs und gesell­schaft­li­che Mit­ge­stal­tung für Men­schen, die davon struk­tu­rell aus­ge­schlos­sen sind. Und vier­tens die Siche­rung von Gleich­wer­tig­keit und Reprä­sen­ta­ti­on: FAIR SHARE of Women Lea­ders e.V., Un-Label e.V. und Wir sind Fel­la e.V. set­zen dort an, wo bestimm­te Per­spek­ti­ven sys­te­ma­tisch feh­len – in Füh­rungs­po­si­tio­nen, im Kul­tur­be­trieb und in länd­li­chen Regionen.

Die­se Auf­tei­lung ist nicht zufäl­lig. Die Demo­kra­tie­for­schung zeigt seit Jahr­zehn­ten, dass funk­tio­nie­ren­de Demo­kra­tien nicht allein durch poli­ti­sche Insti­tu­tio­nen getra­gen wer­den, son­dern auf einem brei­ten Fun­da­ment gesell­schaft­li­cher Kom­pe­ten­zen, sozia­ler Kohä­si­on und rea­ler Teil­ha­be­chan­cen beru­hen. Der Demo­cra­cy Index der Eco­no­mist Intel­li­gence Unit bewer­tet Deutsch­land seit Jah­ren als voll­stän­di­ge Demo­kra­tie” – und hält dabei fest, dass poli­ti­sche Betei­li­gung, Bür­ger­kul­tur und demo­kra­ti­sche Bil­dung eigen­stän­di­ge Mess­di­men­sio­nen sind, die neben Wah­len und insti­tu­tio­nel­len Struk­tu­ren gleich­wer­tig in die Bewer­tung ein­flie­ßen. Wer aus­schließ­lich auf direk­te Demo­kra­tie­bil­dung setzt und die sozia­len Vor­aus­set­zun­gen außer Acht lässt – also feh­len­de Sprach­kom­pe­tenz, man­geln­de Reprä­sen­ta­ti­on, gesell­schaft­li­che Aus­gren­zung –, adres­siert Sym­pto­me, aber nicht deren Ursachen.

Die zehn aus­ge­wähl­ten Orga­ni­sa­tio­nen sind des­halb als Sys­tem gedacht: Kein Pro­jekt wirkt allein, aber im Zusam­men­spiel sta­bi­li­sie­ren sie Demo­kra­tie als Gan­zes. Dar­über hin­aus war uns Viel­falt in einem wei­te­ren Sin­ne wich­tig: Die Aus­wahl deckt unter­schied­li­che Ziel­grup­pen ab (Kin­der, Jugend­li­che, Erwach­se­ne, Multiplikator*innen), ver­schie­de­ne gesell­schaft­li­che Berei­che (Schu­le, digi­ta­ler Raum, Arbeits­welt, länd­li­che Regio­nen) und unter­schied­li­che Ansät­ze (Prä­ven­ti­on, Empower­ment, Moni­to­ring, Direkt­in­ter­ven­ti­on). Die­se Diver­si­tät der Metho­den ist kein ästhe­ti­sches Prin­zip: Demo­kra­tie­stär­kung wirkt dann am nach­hal­tigs­ten, wenn sie Men­schen in mög­lichst vie­len Lebens­si­tua­tio­nen und auf ver­schie­de­nen Ebe­nen gleich­zei­tig erreicht.

Ist der Fonds poli­tisch ein­sei­tig? För­dert er bestimm­te poli­ti­sche Positionen?

Der Fonds folgt kei­ner par­tei­po­li­ti­schen Aus­rich­tung, son­dern einer kon­se­quen­ten Wir­kungs­lo­gik: Geför­dert wer­den nicht poli­ti­sche Posi­tio­nen, son­dern die grund­le­gen­den Vor­aus­set­zun­gen einer funk­tio­nie­ren­den Demo­kra­tie – freie und fak­ten­ba­sier­te Infor­ma­ti­on, fai­re Teil­ha­be­chan­cen und eine Streit­kul­tur, in der unter­schied­li­che Stand­punk­te tat­säch­lich gehört wer­den können.

Dass meh­re­re Orga­ni­sa­tio­nen im Fonds sich gegen Des­in­for­ma­ti­on und Dis­kri­mi­nie­rung enga­gie­ren, ergibt sich nicht aus ideo­lo­gi­scher Vor­auswahl, son­dern aus der aktu­el­len Befund­la­ge: Laut dem Natio­na­len Dis­kri­mi­nie­rungs- und Ras­sis­mus­mo­ni­tor 2025 hat mehr als ein Fünf­tel der deut­schen Bevöl­ke­rung gefes­tig­te ras­sis­ti­sche Ein­stel­lun­gen. Die Kör­ber-Stif­tung doku­men­tiert in ihrem Demo­kra­tie­be­richt 2025, dass nur noch 45 Pro­zent der Deut­schen in hohem Maße der Demo­kra­tie ver­trau­en und 62 Pro­zent bezwei­feln, dass Deutsch­land zen­tra­le Zukunfts­her­aus­for­de­run­gen bewäl­ti­gen kann. Die­se Phä­no­me­ne wer­den in der inter­na­tio­na­len Demo­kra­tie­for­schung als zen­tra­le Risi­ko­fak­to­ren für demo­kra­ti­sche Sta­bi­li­tät iden­ti­fi­ziert – unab­hän­gig davon, wel­che poli­ti­schen Schluss­fol­ge­run­gen man dar­aus zieht.

Plu­ra­li­tät ver­ste­hen wir dabei nicht als Par­tei­en­aus­ge­wo­gen­heit. Unser Ziel ist es, mög­lichst vie­le Men­schen in die Lage zu ver­set­zen, ihre Inter­es­sen zu arti­ku­lie­ren, sich zu infor­mie­ren und sich ein­zu­brin­gen – also die Vor­aus­set­zun­gen zu schaf­fen, damit unter­schied­li­che poli­ti­sche Posi­tio­nen über­haupt frei und fair aus­ge­han­delt wer­den kön­nen. Wer dafür sorgt, dass Jugend­li­che in struk­tur­schwa­chen Regio­nen Des­in­for­ma­ti­on erken­nen, dass Frau­en in länd­li­chen Räu­men Netz­wer­ke auf­bau­en kön­nen oder dass der öffent­li­che Dienst die Viel­falt der Gesell­schaft wider­spie­gelt, stärkt nicht ein poli­ti­sches Lager – son­dern die Fähig­keit der Gesell­schaft, ihre Kon­flik­te demo­kra­tisch zu lösen.

Wir neh­men die Fra­ge nach Aus­ge­wo­gen­heit ernst, weil sie berech­tigt ist. Des­halb haben wir uns bei der Aus­wahl der Orga­ni­sa­tio­nen strikt an die Ergeb­nis­se unse­rer unab­hän­gi­gen Wirkt-Sie­gel-Ana­ly­se gehal­ten, die nach ein­heit­li­chen, ver­öf­fent­lich­ten Kri­te­ri­en Wir­kungs­po­ten­zi­al, Kon­zept­qua­li­tät, Gover­nan­ce und Trans­pa­renz bewer­tet. Kein Pro­jekt wur­de auf­grund sei­ner inhalt­li­chen Nähe zu einer bestimm­ten poli­ti­schen Strö­mung aus­ge­wählt oder aus­ge­schlos­sen. Die voll­stän­di­ge Metho­dik des Ana­ly­se­ver­fah­rens ist öffent­lich ein­seh­bar und wur­de von einer unab­hän­gi­gen, inter­dis­zi­pli­när besetz­ten Emp­feh­lungs­kom­mis­si­on abgenommen.

Wenn Sie Fragen haben:

Sonja Schäffler

Leitung PHINEO Philanthropie & Non-Profit
+49 151 116 464 12
sonja.schaeffler@phineo.org