Corona-Krise: Rettungsschirm auch für die Zivilgesellschaft

Pressemitteilung vom 8. Mai 2020

Der Senat von Berlin hat in dieser Woche eine Bundesratsinitiative zur Unterstützung der Zivilgesellschaft beschlossen. Der Bund wird aufgefordert, gemeinnützige Vereine und Organisationen in der Corona-Krise zu unterstützen und ihnen zu ermöglichen, sich zukunftssicher aufzustellen. Dazu erklärt der Vorstandsvorsitzende der gemeinnützigen PHINEO AG, Dr. Andreas Rickert:

„Wir begrüßen die Initiative des Berliner Senats. Mit einem Aufruf an die Bundesregierung haben wir frühzeitig auf die Gefährdung der Zivilgesellschaft hingewiesen und für staatliche Unterstützung geworben. Ob im Sportverein, in Obdachloseneinrichtungen oder der Lernhilfe: Millionen engagierter Menschen in Vereinen und Projekten sorgen gerade in Krisenzeiten für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Coronakrise triftt viele gemeinnützige Organisationen hart, weil sie kaum Rücklagen oder finanzielle Spielräume haben. Anders als für Wirtschaftsunternehmen gibt es für die Zivilgesellschaft aber bislang keinen Rettungsschirm. Das muss sich ändern.“

Zudem erklärt der Vorstandsbevollmächtigte der gemeinnützigen PHINEO AG für den Öffentlichen Sektor, Farhad Dilmaghani:

„Wir brauchen überall schnelle und passgenaue Hilfen für den zivilgesellschaftlichen Sektor. Vereine und gemeinnützige Organisationen sind wichtig für die Stabilität des öffentlichen Lebens, aber viele stehen vor einer ungewissen Zukunft. Wir stärken die Forderungen des Berliner Senats nach einem Gipfel von Bund, Ländern und Zivilgesellschaft, um gemeinsam und zügig wirkungsvolle Lösungen für die Zukunft der Zivilgesellschaft finden und umsetzen zu können.“

Wenn Sie Fragen haben:

Juliane Werlitz

Pressesprecherin
+49 30 520 065 376
juliane.werlitz@phineo.org
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