Ver­an­stal­tung

Aber bit­te mit Wir­kung!
Die Impact Kom­mu­nen
Kon­fe­renz 2026

Für wirk­sa­mes kom­mu­na­les Handeln

Mit der Impact Kom­mu­nen Kon­fe­renz am 30.06.2026 brach­ten wir 150 enga­gier­te Akteur*innen aus Ver­wal­tung und Poli­tik sowie Unterstützer*innen der Staats­mo­der­ni­sie­rung in der Ver­tre­tung des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len beim Bund in Ber­lin zusam­men. Unser Ziel: wirk­sa­mes kom­mu­na­les Han­deln weiterentwickeln.

Ein­drü­cke von der Konferenz

Hier fin­den Sie unse­ren Recap zur Impact Kom­mu­nen Kon­fe­renz auf LinkedIn.

Fotos: PHI­NEO, Impact Kom­mu­nen | Ste­fa­nie Loos

Work­shop 1: Ohne Zie­le kei­ne Wir­kung: Wie schaf­fen wir Ziel­steue­rung im vola­ti­len Kommunenalltag?

Ivan Aći­mo­vić, Abtei­lungs­lei­ter Smart Inno­va­tions“ im Amt für Digi­ta­les und IT der Stadt Frei­burg
Anne Jeh­le, Lei­tung Stabs­stel­le des Ober­bür­ger­meis­ters der Stadt Göppingen 

Wie wer­den Stra­te­gien und Zie­le wirk­lich hand­lungs­lei­tend im orga­ni­sa­tio­na­len All­tag? 
Wie über­set­zen sie sich in Ent­schei­dun­gen? 
Und was kön­nen Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­ten­de auf ver­schie­de­nen Hier­ar­chie­ebe­nen und in ihrer jewei­li­gen Rol­le tun, damit Zie­le und Stra­te­gien in All­tags­ent­schei­dun­gen rele­vant werden?

 

Work­shop 2: Wir­kungs­ori­en­tie­rung braucht Daten: Wie kön­nen wir die­se in Ent­schei­dungs­pro­zes­sen wirk­lich nutzen?

Anne-Marie Kor­tas, Refe­ren­tin der Beauf­trag­ten für Inte­gra­ti­on und Migra­ti­on im Ber­li­ner Senat 
Imge Tak, Beauf­trag­te des Senats von Ber­lin für Par­ti­zi­pa­ti­on, Inte­gra­ti­on und Migra­ti­on
Lena Sar­gal­ski, Stabs­lei­tung Stra­te­gie, Inno­va­ti­on und Digi­ta­li­sie­rung der Stadt Bad Salzuflen

Daten kön­nen einen wesent­li­chen Bei­trag zu bes­se­ren und sogar schnel­le­ren Ent­schei­dun­gen leis­ten. Damit dies gelingt, braucht es bestimm­te Rah­men­be­din­gun­gen und Klar­heit in der Nut­zung der Daten. Dies fängt bereits bei der Erhe­bung an: 
Wel­che Daten brau­chen wir wofür und wann? 
Wie inter­pre­tie­ren und kom­mu­ni­zie­ren wir die Daten? Und an wen? 
In die­sem Work­shop soll es um Pra­xis­er­fah­run­gen gehen, die zei­gen, was es braucht, um Daten res­sort- und sek­toren­über­grei­fend wirk­sam zu nutzen.

Work­shop 3: Wer Wir­kung will, muss die Zusam­men­ar­beit von Ver­wal­tung, Poli­tik und Bürger*innen ver­än­dern: Wie gelingt Kollaboration?

Jani­na Bitt­ner, stellv. Amts­lei­te­rin, Amt für Jugend und Fami­lie der Stadt Leip­zig 
Tim Käh­ler, Bür­ger­meis­ter a.D. der Han­se­stadt Her­ford und desi­gnier­ter Bun­des­ge­schäfts­füh­rer SGK
Ramo­na Schu­mann, Bür­ger­meis­te­rin der Stadt Pat­ten­sen
 

Wer Wir­kung will, muss auf die Zusam­men­ar­beit von Ver­wal­tung und Poli­tik schau­en: 
Wie gelingt Kol­la­bo­ra­ti­on? 
Staats­re­form ist nicht poli­tik­frei. Wie gehen wir mit den unter­schied­li­chen Hand­lungs­lo­gi­ken von Ver­wal­tung und Poli­tik um? 
Wel­che For­ma­te erleich­tern die Zusam­men­ar­beit und schaf­fen einen ver­trau­ens­vol­len Rah­men, gera­de unter dem aktu­el­len Ressourcendruck? 

Work­shop 4: Wir­kung braucht ande­re Arten der Per­so­nal­füh­rung und ‑steue­rung: Wel­che Ände­rung setzt das voraus?

Iris Bothe, Stadt­rä­tin für Jugend, Bil­dung, Inte­gra­ti­on und Sozia­les in Wolfs­burg
Andrea Mey­er, Bera­te­rin für Ver­wal­tungs­mo­der­ni­sie­rung; ehe­ma­li­ge Abtei­lungs­lei­te­rin Z im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Umwelt, Natur­schutz, nuklea­re Sicher­heit und Verbraucherschutz

Kom­mu­nen, die wirk­sa­mer wer­den wol­len, brau­chen nicht nur die rich­ti­gen Struk­tu­ren, son­dern auch Per­so­nal, das die­se Wir­kung ent­fal­ten kann. 
In die­sem Work­shop spre­chen wir dar­über, wie Wir­kungs­ori­en­tie­rung zum ech­ten Steue­rungs­rah­men wird: von der Stel­len­be­wirt­schaf­tung über Füh­rungs­kräf­te- ent­wick­lung und Rekru­tie­rung bis hin zu einer gemein­sa­men Hal­tung in der Zusam­men­ar­beit zwi­schen Ver­wal­tung, Poli­tik und Stadt­ge­sell­schaft. Und wie Kom­mu­nen inter­ne Daten- und KI-Kom­pe­ten­zen auf­bau­en kön­nen, auch wenn die per­so­nel­len Res­sour­cen dafür begrenzt sind.

Work­shop 5: Über Wir­kung spre­chen: Wie kom­mu­ni­zie­ren Poli­tik und Ver­wal­tung gut mit Bürger*innen?

Car­line Mohr, Jour­na­lis­tin und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­ra­te­rin
Dr. Sebas­ti­an Jar­zeb­ski, Vor­stand neu­es han­deln AG

Demo­kra­tie lebt von guter Kom­mu­ni­ka­ti­on. Kom­mu­nen müs­sen Ergeb­nis­se, Pro­zes­se & Schwie­rig­kei­ten nach­voll­zieh­bar kom­mu­ni­zie­ren. Wir wid­me­ten uns den Fra­gen: 
Was ist eigent­lich gute Kom­mu­ni­ka­ti­on“? 
Wie kom­mu­ni­zie­re ich kom­ple­xe Sach­ver­hal­te ver­ständ­lich ohne inhalt­lich leer zu wer­den? 
Wie kom­mu­ni­zie­re ich Wir­kung und wie kom­mu­ni­zie­re ich wirksam?

Work­shop 6: Expe­ri­men­tier­klau­sel: Wo brau­chen die Kom­mu­nen mehr Frei­räu­me, damit Wir­kung ent­ste­hen kann?

Frank Näge­le, Beauf­trag­ter der Lan­des­re­gie­rung Saar­land für Struk­tur­wan­del
Dr. Eck­hard Ruthe­mey­er, Bür­ger­meis­ter a.D. der Stadt Soest, Ehren­prä­si­dent des Städ­te- und Gemein­de­bun­des NRW

Kom­mu­nen, die wir­kungs­ori­en­tier­ter han­deln wol­len, sto­ßen oft auf die­sel­be Brem­se: nicht feh­len­des Wol­len, son­dern Regeln, die den Hand­lungs­spiel­raum ein­engen.
In die­sem Work­shop spra­chen wir dar­über, wie Expe­ri­men­tier­klau­seln und das Komm­FlexG als Hebel genutzt wer­den kön­nen und wel­che Frei­räu­me Kom­mu­nen in der Pra­xis wirk­lich brau­chen. Dar­über hin­aus frag­ten wir: Wel­che Ver­än­de­run­gen braucht es auf ande­ren Ebe­nen, um die­se Frei­räu­me zu ermög­li­chen, und wo lie­gen die Gren­zen, die bewusst für eine demo­kra­ti­sche Schutz­funk­ti­on bei­be­hal­ten wer­den sollten?

War­um gab es die Konferenz?

Kom­mu­nen in Deutsch­land ste­hen unter Druck: Gro­ße Gestal­tungs­auf­ga­ben tref­fen auf eine ange­spann­te Haus­halts­la­ge. Doch gera­de jetzt gilt: Staat­li­ches Han­deln muss vor Ort über­zeu­gen, um das Ver­trau­en in die Demo­kra­tie zu stärken.

Wir sind über­zeugt: Wir­kungs­ori­en­tier­te Steue­rung hilft Kom­mu­nen dabei, ihre Auf­ga­ben auch unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen bes­ser und erfolg­rei­cher zu erfül­len. Der Fokus auf Wir­kung ist ein essen­zi­el­ler Bestand­teil für eine erfolg­rei­che Staats­mo­der­ni­sie­rung. Damit dies gelingt, muss sich nicht allein die Ver­wal­tung ver­än­dern. Wir brau­chen auch ein neu­es Mit­ein­an­der von Ver­wal­tung, Poli­tik und Bürger*innen. Gemein­sam mit den Teil­neh­men­den der Kon­fe­renz blick­ten wir auf prak­ti­sche Ansät­ze und ent­wi­ckel­ten kon­kre­te Umset­zungs­ideen für wir­kungs­ori­en­tier­te Steue­rung in Kommunen. 

Auch Bund und Län­der sind gefragt, die pas­sen­den Rah­men­be­din­gun­gen zu schaf­fen und Räu­me für muti­ge Expe­ri­men­te zu öff­nen – dar­auf blick­ten wir u.a. auch in der Panel­dis­kus­si­on. Die Ergeb­nis­se der Kon­fe­renz sind wich­ti­ge Impul­se für das Impact Kom­mu­nen Pro­gramm und fin­den so kon­kret vor Ort Anwendung. 

Pro­gramm

10:30 Uhr – Programmstart

  • Mode­ra­ti­on: Jen­ni­fer Han­sen, PHI­NEO Public und Andre­as Grau, Ber­tels­mann Stiftung 
  • Begrü­ßung durch Dr. Mat­thi­as Roß­bach, Bevoll­mäch­tig­ter des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len beim Bund
  • Start­punkt: War­um brau­chen Kom­mu­nen Wir­kung? Das Pro­jekt Impact Kom­mu­nen von PHI­NEO Public mit Re:Form, Pro­ject­Tog­e­ther und der Ber­tels­mann Stiftung
  • Podi­ums­dis­kus­si­on Mehr Wir­kung auf kom­mu­na­ler Ebe­ne: Was kön­nen Bund, Län­der und Kom­mu­nen dafür tun?“ mit:
    • Phil­ipp Amt­hor, Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Digi­ta­les und Staatsmodernisierung
    • Dr. Mat­thi­as Roß­bach, Bevoll­mäch­tig­ter des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len beim Bund
    • Noo­sha Aubel, Ober­bür­ger­meis­te­rin der Lan­des­haupt­stadt Potsdam
    • Dr. Peter Kurz, Ober­bür­ger­meis­ter a.D. der Stadt Mann­heim, Autor Gute Poli­tik – was wir dafür brauchen“
    • Prof. Dr. Kat­ja Robin­son, Pro­fes­so­rin für Recht­li­che Grund­la­gen sozia­ler Pro­fes­sio­nen, Katho­li­sche Hoch­schu­le für Sozialwesen
  • Mode­riert von Dr. Julia Nast, PHI­NEO Public

12:45 Uhr – Mittagspause

13:45 Uhr – Sechs Par­al­le­le Work­shops (s. unten)

15:15 Uhr – Kaffeepause

15:45 Uhr – Blick nach vorne: 

  • Blitz­lich­ter aus den Work­shops mit Teil­neh­men­den der Kon­fe­renz: Was ler­nen wir vom heu­ti­gen Tag?” mode­riert von Tia­ji Sio, Re:Form, Pro­ject Together
  • Resü­mee zur Kon­fe­renz mit 
    • Dr. Uda Bas­ti­ans, Deut­scher Städ­te­tag, Bei­geord­ne­te, Lei­te­rin des Dezer­nats Recht und Verwaltung
    • Dr. Kirs­ten Wit­te, Direc­tor Zen­trum für Nach­hal­ti­ge Kom­mu­nen, Ber­tels­mann Stiftung

16:45 Uhr – Veranstaltungsende

Für wen:

Die Impact Kom­mu­nen Kon­fe­renz rich­te­te sich an Men­schen auf unter­schied­li­chen Ebenen:

  • Kom­mu­na­le Ebe­ne, z.B. Bürgermeister*innen, Dezernent*innen, Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­ten­de (ins­be­son­de­re in steu­ern­der Funk­ti­on), Rats­mit­glie­der und kom­mu­na­le Spit­zen der betei­lig­ten Bundesländer
  • Lan­des- und Bun­des­ebe­ne z.B. Poli­ti­sche Entscheidungsträger*innen und Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­ten­de, die Rah­men­be­din­gun­gen für wir­kungs­vol­les kom­mu­na­les Han­deln schaf­fen wollen
  • Akti­ve Unterstützer*innen der Staats­mo­der­ni­sie­rung z.B. Mit­glie­der der Fach­öf­fent­lich­keit inkl. Wis­sen­schaft und Multiplikator*innen

Wer hat eingeladen?

Die Impact Kom­mu­nen Kon­fe­renz führ­ten wir gemein­sam mit der Ver­tre­tung des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len beim Bund durch. Die Ver­an­stal­tung ist Teil des gleich­na­mi­gen Pro­jekts Impact Kom­mu­nen von PHI­NEO Public. Das Pro­jekt und die Kon­fe­renz wer­den unter­stützt von der Ber­tels­mann Stif­tung und in Zusam­men­ar­beit mit Re:Form, Pro­ject­Tog­e­ther umge­setzt.
 

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