Für wirksames kommunales Handeln

Impact Kommunen

Mit dem Pro­jekt Impact Kom­mu­nen unter­stüt­zen wir Kom­mu­nen bun­des­weit dabei, wir­kungs­ori­en­tier­te Ansät­ze wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, um hand­lungs­fä­hi­ger zu wer­den. Das Ziel: spür­ba­re Ver­än­de­run­gen für Bürger*innen und stei­gen­des Ver­trau­en in die Demokratie.

Im Pro­jekt ent­wi­ckeln wir Ansät­ze wei­ter, bau­en Wis­sen auf und tei­len es mit ande­ren. In regel­mä­ßi­gen Aus­tausch­räu­men brin­gen wir Kom­mu­nen aus ganz Deutsch­land zusam­men, damit sie über ihre Erfah­run­gen rund um wir­kungs­ori­en­tier­tes Arbei­ten spre­chen und von­ein­an­der ler­nen kön­nen. Außer­dem unter­stüt­zen wir fünf Kom­mu­nen inten­siv dabei, ihre Pro­zes­se wir­kungs­ori­en­tier­ter zu gestalten. 

  1. War­um braucht es das Pro­jekt Impact Kom­mu­nen gera­de jetzt?
  2. Wer steht hin­ter dem Projekt?
  3. War­um Kommunen?
  4. Was ver­ste­hen wir unter wir­kungs­ori­en­tier­tem staat­li­chem Handeln?
  5. Wie errei­chen wir das?
  6. Wer kann mitmachen?
  7. Was steht als nächs­tes an?
  8. Mit­wir­ken­de & Partner

War­um braucht es das Pro­jekt Impact Kom­mu­nen gera­de jetzt?

Zwi­schen Tages­ge­schäft“ und Trans­for­ma­ti­ons­auf­ga­ben sto­ßen vie­le Kom­mu­nen bun­des­weit der­zeit an ihre Belas­tungs­gren­zen. Gleich­zei­tig sinkt das Ver­trau­en in unse­ren Staat und die Demo­kra­tie. Die bis­he­ri­gen Kon­zep­te zur Ziel- und Ergeb­nis­ori­en­tie­rung rei­chen nicht aus, um die kom­ple­xen Her­aus­for­de­run­gen der Kom­mu­nen zu lösen. 

Ange­sichts der brei­ten Dis­kus­si­on über die Staats­trans­for­ma­ti­on erge­ben sich jedoch aktu­ell neue Chan­cen und Räu­me, um Kom­mu­nen zu unter­stüt­zen und ihre Hand­lungs­fä­hig­keit trotz Kri­sen und wach­sen­der Kom­ple­xi­tät zu stär­ken. Mit Impact Kom­mu­nen nut­zen wir die­ses Momen­tum und ent­wi­ckeln bestehen­de Ansät­ze- für eine wir­kungs­ori­en­tier­te kom­mu­na­le Steue­rung, die in der Pra­xis greift.

Wer steht hin­ter dem Projekt?

Hin­ter dem Pro­jekt von PHI­NEO Public ver­sam­melt sich ein brei­tes Netz­werk: Impact Kom­mu­nen wird von der Ber­tels­mann Stif­tung unter­stützt und in Zusam­men­ar­beit mit Pro­ject­Tog­e­ther umge­setzt. Es fin­det unter dem Dach der Platt­form #Staats­mo­der­ni­sie­rung an der Her­tie School statt. Mehr Infor­ma­tio­nen zu Part­nern und Mit­wir­ken­den fin­den Sie wei­ter unten.

War­um Kommunen?

In Kom­mu­nen wird Demo­kra­tie für Bürger*innen kon­kret: Neh­men sie den Staat bei sich vor Ort als hand­lungs­fä­hig und kom­pe­tent wahr, stärkt das auch ihr Ver­trau­en in die Demo­kra­tie und ihre Insti­tu­tio­nen (FES Stu­die, 2025). Kom­mu­nen sind auch der Ort, an dem Ver­wal­tung, Poli­tik und Bürger*innen mit ihren unter­schied­li­chen Rol­len, Inter­es­sen und Hand­lungs­lo­gi­ken unmit­tel­bar auf­ein­an­der­tref­fen. Das macht Ent­schei­dun­gen dar­über, wel­che The­men wich­tig sind und wie sie prio­ri­siert wer­den soll­ten, komplex.

Wir glau­ben: Genau an die­ser Schnitt­stel­le zwi­schen Ver­wal­tung, Poli­tik und Bürger*innen müs­sen die Akteu­re in einen bes­se­ren Aus­tausch mit­ein­an­der kom­men. Wir­kungs­ori­en­tie­rung hilft dabei, indem sie die­sen Aus­tausch struk­tu­riert und Ent­schei­dungs­pro­zes­se trag­fä­hi­ger macht. So stärkt sie die Steue­rungs­fä­hig­keit von Kom­mu­nen und das Ver­trau­en in demo­kra­ti­sche Prozesse.

Was ver­ste­hen wir unter wir­kungs­ori­en­tier­tem staat­li­chem Handeln?

Wir­kungs­ori­en­tie­rung ver­ste­hen wir als kon­ti­nu­ier­li­chen, gemein­sa­men Lern- und Ver­än­de­rungs­pro­zess hin zu einem ande­ren Steue­rungs­an­satz, der Wir­kung in den Mit­tel­punkt rückt.

Die­ser Steue­rungs­an­satz umfasst:

  • Stra­te­gi­sche Fokus­sie­rung, um kla­re Zie­le und Ziel­kor­ri­do­re zu defi­nie­ren, mit denen wir The­men nach­voll­zieh­bar prio­ri­sie­ren, Ent­schei­dun­gen über Res­sort­gren­zen hin­weg tref­fen und gesell­schaft­li­che Her­aus­for­de­run­gen bewältigen
  • Daten­kom­pe­tenz, um Bedar­fe, Ent­wick­lun­gen und Ergeb­nis­se ana­ly­sie­ren und bewer­ten zu kön­nen, Dia­lo­ge zu ermög­li­chen, um vor­aus­schau­end zu planen.
  • Kol­la­bo­ra­ti­on nach innen und außen, um Lösun­gen mit Blick auf die Zie­le gemein­sam zu ent­wi­ckeln und sinn­voll zu verbinden.
  • Inno­va­tions- und Zukunfts­fä­hig­keit, um in einer sich schnell wan­deln­den Welt neue Ant­wor­ten zu fin­den, die über die rei­ne Opti­mie­rung hin­aus­ge­hen und Inno­va­ti­on als fes­ten Teil der Regel­struk­tu­ren verankern
  • Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stär­ke, um mit den Bürger*innen in den Dia­log zu tre­ten, Ent­schei­dungs­we­ge trans­pa­rent zu machen, Unsi­cher­hei­ten und Ziel­kon­flik­te offen zu adres­sie­ren und zugleich geschütz­te Lern­räu­me zu ermöglichen.

Wie errei­chen wir das?

Unser Ziel ist es nicht nur, die Bereit­schaft für not­wen­di­ge Ver­än­de­run­gen in Ver­wal­tung und Poli­tik auf kom­mu­na­ler Ebe­ne zu stär­ken. Wir wol­len Ihnen auch kon­kre­te Hand­lungs­mög­lich­kei­ten auf­zei­gen und sie dazu befä­hi­gen, die­se zu nut­zen. Mit Hil­fe unse­rer Erfah­run­gen aus den Impact Kom­mu­nen wol­len wir außer­dem Ablei­tun­gen dafür tref­fen, wel­che (ver­än­der­ten) Rah­men­be­din­gun­gen dafür auch auf Lan­des- und Bun­des­ebe­ne not­wen­dig werden.

Das Pro­jekt Impact Kom­mu­nen besteht des­halb aus drei Bausteinen:

Bau­stein 1 – Impact Wis­sen:
Mit unse­rem brei­ten Expert*innen-Netzwerk sam­meln und bün­deln wir vor­han­de­nes Wis­sen dazu, wie Wir­kungs­ori­en­tie­rung in der kom­mu­na­len Pra­xis funk­tio­niert. Dafür bau­en auf dem auf, was bereits exis­tiert: Bestehen­de Ansät­ze ent­wi­ckeln wir mit Hil­fe unse­rer Erfah­run­gen wei­ter. Wo not­wen­dig, tes­ten wir neue Ideen.

Unser Wis­sen tei­len wir in einer Paper-Serie und in einer Abschluss­pu­bli­ka­ti­on, damit mög­lichst vie­le Kom­mu­nen bun­des­weit davon pro­fi­tie­ren kön­nen. Das ers­te Paper erscheint im April 2026.
Bau­stein 2 – Impact Netz­werk:
Wir schaf­fen Räu­me, in denen Kom­mu­nen aus ganz Deutsch­land ihre Erfah­run­gen tei­len und von­ein­an­der ler­nen kön­nen. Dafür brin­gen wir bestehen­de Netz­wer­ke und neue Per­spek­ti­ven zusam­men. Im Lau­fe der nächs­ten zwei Jah­re laden wir u.a. zu zwei Kon­fe­ren­zen sowie regel­mä­ßi­gen Online-Impul­sen ein.
Bau­stein 3 – Impact Pra­xis:
Wir beglei­ten fünf Kom­mu­nen dabei, ihre Pro­zes­se vor Ort wir­kungs­ori­en­tier­ter aus­zu­rich­ten. Die­se zwei­jäh­ri­ge Beglei­tung star­tet 2026, bezieht sich auf ein kon­kre­tes Vor­ha­ben und ist für die Kom­mu­nen kostenlos.

Sie wol­len auf dem Lau­fen­den bleiben?

Im PHI­NEO Public News­let­ter infor­mie­ren wir über alle Neu­ig­kei­ten aus dem Pro­jekt Impact Kom­mu­nen. Hier kön­nen Sie sich für den News­let­ter anmelden:

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Wer kann mitmachen?

Wir laden Ver­wal­tungs­ak­teu­re und Kommunalpolitiker*innen aller Kom­mu­nen bun­des­weit dazu ein, sich unse­rem Pro­jekt anzu­schlie­ßen. Sie kön­nen z.B. unse­re Ver­an­stal­tun­gen dazu nut­zen, mit ande­ren Kom­mu­nen in den Aus­tausch zu gehen und dar­an mit­wir­ken, wir­kungs­ori­en­tier­te Arbeits­wei­sen weiterzuentwickeln.

Mit Impact Kom­mu­nen neh­men wir auch die Rah­men­be­din­gun­gen für Kom­mu­nen in den Blick. Akteu­re der Bund- und Lan­des­ebe­ne, die sich für die Staats­mo­der­ni­sie­rung und die Rol­le Kom­mu­nen dar­in inter­es­sie­ren, sind des­halb eben­falls ein­ge­la­den, sich im Rah­men unse­rer Bau­stei­ne einzubringen.

Was steht als nächs­tes an?

April 2026:

  • Ver­öf­fent­li­chung des ers­ten Paper als Posi­ti­ons­pa­pier zum gemein­sa­men Ver­ständ­nis von Wirkungsorientierung

Som­mer 2026:

  • Impact Kom­mu­nen Kon­fe­renz 2026 – Ver­an­stal­tung für Kom­mu­nen bundesweit

Mit­wir­ken­de und Partner

Haben Sie Fragen?

Atus­sa Hamid | atussa.​hamid@​phineo.​org
Pro­jekt­lei­tung Impact Kommunen

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Kers­tin Groß­bröh­mer | kerstin.​grossbroehmer@​phineo.​org
Pro­jekt­lei­tung Impact Kommunen