Rettungsschirm für die Zivilgesellschaft

Corona-Hilfsfonds: Gemeinsam für eine starke Zivilgesellschaft!

Die Auswirkungen der Corona-Krise erfordern Solidarität und Zusammenhalt. Unsere Idee: Ein Corona-Hilfsfonds für von Corona wirtschaftlich betroffene gemeinnützige Organisationen.

Mithilfe des Fonds werden wir zum Erhalt des lebendigen und vielfältigen zivilgesellschaftlichen Engagements beitragen. Schließlich wird es mehr denn je gebraucht.

"Corona ist ein Stresstest für die ganze Gesellschaft, deshalb müssen wir alle Kräfte bündeln." – Andreas Rickert, Vorstandsvorsitzender PHINEO

Möchten Sie sich um Fördermittel aus
dem Corona-Hilfsfonds bewerben?

Möchten Sie den Corona-Hilfsfonds mit einer Förderung unterstützen?

Wer kann sich um Mittel aus dem Hilfsfonds bewerben?

Ob Sportvereine, Kultureinrichtungen, Obdachlosenhilfe, Nachbarschafts-, Bildungs- oder Jugendprojekte: Wer coronabedingt in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät, mehrheitlich privat finanziert ist und eine grundsätzlich wirkungsorientierte Arbeit belegen kann, ist hier richtig. Wichtig ist uns vor allem, dass gemeinnütziges Engagement für besonders stark von Corona betroffene Zielgruppen erhalten bleibt.

Alle weiteren Informationen zu Förderkriterien und den Bewerbungs- und Bewilligungsverfahren finden sich weiter unten bei den FAQs.

"Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem Hilfsfonds viele Organisationen und Vereine wirkungsvoll unterstützen können. Wir brauchen gerade jetzt eine starke Zivilgesellschaft.“ Stella Torosyan-Pohl, Projektleiterin Corona-Hilfsfonds

Wer kann den Hilfsfonds mit einer Förderung unterstützen?

Spenden können alle, denen eine starke Zivilgesellschaft am Herzen liegt:  Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Family Offices oder staatliche Institutionen.

Alle Förderpartner*innen unterstützen mit ihrem Engagement gemeinnützige Organisationen und Vereine, leisten einen aktiven Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und können andere zum Mitmachen bewegen. Also: Jeder Betrag hilft, mit echter Wirkung.

Wenn Sie Fragen zu Ihrer Bewerbung oder dem allgemeinen Bewerbungsverfahren haben, rufen Sie uns an unter +49 30 520 065 400 oder schreiben uns eine Mail an hilfsfonds@phineo.org.

Eine Auswahl unserer aktuellen Förderpartner*innen:

Wie kann ich Ihnen helfen?

Stella Torosyan-Pohl

Strategische Kooperationen, Projektleitung Corona-Hilfsfonds
+49 30 520 065 400
stella.pohl@phineo.org
Zum Profil

FAQ

Wieso gibt es den Corona-Hilfsfonds überhaupt?
Corona gefährdet nicht nur die Wirtschaft, auch die Zivilgesellschaft steht unter Druck: Die Arbeit mit den Zielgruppen ist erschwert, Einnahmen bleiben aus und Spenden bzw. Förderungen gehen zurück. Wenn Überbrückungshilfen von Bund und Ländern im Herbst auslaufen, dann wird es für viele gemeinnützige Organisationen ernst. Dabei werden sie gerade dann so dringend gebraucht, wenn die Auswirkungen der Krise in der Mitte der Gesellschaft ankommen.
Wer genau ist antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind Organisationen, die …
  • in Deutschland als gemeinnützig anerkannt sind und über einen Freistellungsbescheid verfügen,
  • keine Körperschaft des öffentlichen Rechts sind,
  • ihren Sitz und ihre Wirkungsregion in Deutschland haben,
  • andere Unterstützungsangebote, soweit möglich, in Anspruch genommen haben (z.B. Kurzarbeit),
  • eine grundsätzlich wirkungsorientierte Arbeit und transparente Berichterstattung belegen können,
  • mit ihrem Jahresbudget unter 2,5 Mio. Euro liegen,
  • mehrheitlich privat finanziert sind (deren Finanzierungen zu mehr als 50% aus Zuwendungen von Stiftungen, Unternehmen, Privatpersonen bestehen und/oder die sich aus Einnahmen des Zweckbetriebs/wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs finanzieren)
Welche Vergabekriterien gibt es?
Gefördert werden Einzelmaßnahmen und Aktivitäten, sofern sie dem Erhalt der Organisation unmittelbar dienen. Dazu gehören u.a. gemeinnützige …
  • Projekte, die sich besonders corona-vulnerablen Zielgruppen widmen (z.B. obdachlosen Jugendlichen, depressiven Menschen),
  • Angebote und Aktivitäten, die coronabedingt nicht möglich waren (z.B. Besuche bei Familien schwerkranker Kinder),
  • Organisationen, die coronabedingt in eine finanzielle Schieflage gekommen sind (z.B. durch wegfallende Einnahmen, kurzfristig ausfallende Finanzierungen oder Unternehmensspenden),
  • Organisationen oder Projekte, deren Erhalt mit der Förderung nachhaltig möglich ist.
  • Organisationen, die eigene Maßnahmen ergriffen haben, um die Krise überstehen zu können, z.B. durch Kurzarbeit, Verwendung freier Rücklagen, oder Ausschöpfung anderer Förderprogramme (soweit möglich).
Was bedeutet "corona-bedingte finanzielle Schieflage" konkret?
Es besteht eine akute Zahlungsunfähigkeit bzw. eine in den nächsten Monaten drohende Einstellung der gemeinnützigen Tätigkeiten. Über den Corona-Hilfsfonds soll die Weiterverfolgung der steuerbegünstigten Zwecke ermöglicht werden.
Wie läuft das Auswahlverfahren ab?
  • Anträge werden über ein vordefiniertes Online-Formular bei PHINEO gestellt und bearbeitet.
  • Anträge werden fortlaufend von PHINEO geprüft und bewilligt.
  • Nach Bewilligung wird ein Zuwendungsvertrag mit der Antragsteller*in geschlossen. 
  • Die Zuwendungssumme wird nach Vertragsschluss kurzfristig überwiesen.
  • Mit einer Frist von vier Wochen nach Auszahlungsdatum stellt die Antragsteller*in eine Zuwendungsbestätigung aus. 
  • Spätestens zum 31.03.2021 stellt die Antragsteller*in einen vorläufigen Jahresabschluss bzw. eine vorläufige Einnahme-Überschuss-Rechnung sowie den Sachbericht zur Verfügung.
Wer ist von einer Förderung ausgeschlossen?

Von der Förderung ausgeschlossen sind Organisationen, die ...

  • über Muttergesellschaften oder Mitgliedsstrukturen abgesichert werden können,
  • Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften sind,
  • zum 31.12.2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren (also bereits vor Beginn der Corona-Krise),
  • sich bereits in einem Insolvenzverfahren befinden,
  •  im Jahr der Förderung Gewinne vortragen oder Projektrücklagen bilden können.
Wie hoch sind die Fördersummen?
Jede Organisation wird individuell gefördert, daher sind die Fördervolumen unterschiedlich hoch. Die endgültigen Fördersummen ergeben sich aus den individuellen Förderbedarfen. Geachtet wird dabei insbesondere darauf, dass beantragte Ressourcen und erwartete Wirkungen in einem angemessenen Verhältnis stehen.
Wie wird gefördert?

Gefördert wird ...

  • einmalig, zunächst in einem Zeitraum von 3 bis 6 Monaten, bis max. bis 31.12.2020,
  • höchstens gesamtorganisatorisch kostendeckend bei wirtschaftlicher Mittelverwendung (Rücklagenbildung im Förderjahr ist ausgeschlossen),
  • Institutionell, also ohne Zweckbindung auf Projektaktivitäten, jedoch gerne mit konkreten Kostenpositionen
  • Ausschließlich hinsichtlich Erhalt bzw. Wiederaufbau der Organisation oder spezieller Angebote
Wer entscheidet über die Förderungen?
PHINEO prüft die Bedarfe und die Einhaltung der Vergabekriterien und entscheidet über die Vergabe und Höhe der Fördermittel. Hierbei wird PHINEO punktuell von (externen) Expert*innen beraten.
Welche Rolle hat PHINEO?
Wir ...
  • werben in unserem Netzwerk nach weiteren Förderpartner*innen,
  • entwickeln ein online-Bewerbungstool,
  • setzen Vergabekriterien und Auszahlungsmodalitäten auf,
  • sichern die rechtlichen Grundlagen für die Auszahlung,
  • sorgen für Expertise,
  • bearbeiten die Anträge, prüfen die Bedarfe und verwalten die Fördermittel.
  • sorgen für Controlling und werten Berichte aus.