Impact Collectives
IMPACT COLLECTIVES bringt Impact Startups mit Akteuren zusammen, die Wirkung groß machen. Mehr über das neue PHINEO-Pilotprojekt, gefördert im Rahmen des Programms Nachhaltig Wirken durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus).
Deutschland hat kein Ideenproblem. Deutschland hat ein Umsetzungsproblem. In den vergangenen Jahren ist eine Generation von Impact Startups herangewachsen, deren Lösungen funktionieren: erprobt, wissenschaftlich fundiert, im Pilot bewiesen. Für fast jede gesellschaftliche Herausforderung gibt es heute Startups, die zeigen, dass es anders geht.
Was fehlt, ist weniger die nächste gute Idee; was fehlt, ist die Struktur, die aus einem wirksamen Piloten einen neuen Standard macht. IMPACT COLLECTIVES schafft eine Struktur, die relevante Akteure in Kollektiven verbindet und die den Schritt zum neuen Standard organisiert.
IMPACT-COLLECTIVES-Website
Hier geht es zur Website des Programms „Impact Collectives” …
Was wir wollen
IMPACT COLLECTIVES schafft eine Struktur, die gesellschaftlichen Wandel ermöglicht. Wir verbinden Impact Startups mit den Enablern, die sie voranbringen: Fachleuten, Abnehmern, Kapitalgebern, Forschung und Verwaltung. Wir vermitteln passende Partner, bringen pro-bono-Expertise ein und begleiten Collectives langfristig auf ihrem Weg. So entsteht aus Zusammenarbeit Bewegung und aus Bewegung Veränderung.
Wie wir vorgehen
Unsere Strategie folgt zwei Schritten.
- Zuerst bringen wir die Akteure eines Themas zusammen. So entstehen Sichtbarkeit, Austausch und konkrete Unterstützung.
- Im nächsten Schritt formen wir daraus kleine, fokussierte IMPACT COLLECTIVES, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. So wird aus Vernetzung wirksame Zusammenarbeit.
Für die Vernetzung haben wir zwei Formate. Erstens, die IMPACT COLLECTIVES, offene themenzentrierte Kooperationen, etwa zu Klimaanpassung oder Kreislaufwirtschaft. Hier finden Startups und Enabler passende Partner, Pro-bono-Beratung, Zugang zu Förderprogrammen, Veranstaltungen und mehr Sichtbarkeit.
Mit den IMPACT CIRCLES, zweitens, gehen wir einen Schritt weiter: kleine Gruppen aus zwei bis vier Startups und ausgewählten Enablern bearbeiten ca. ein Jahr ein gemeinsames Ziel. PHINEO bringt die richtigen Partner:innen zusammen, moderiert den Prozess und hält den IMPACT CIRCLE auf Kurs, bis er sich eigenständig trägt.
Dr. Andreas Rickert, CEO von PHINEO
Mit den Impact Collectives setzen wir neue Standards. Wir bringen Startups und Enabler zusammen, um Impact zu maximieren.
Was ist daran so besonders?
Diese 5 Aspekte zeichnen uns aus:
- Wir wissen, wie Impact geht. PHINEO bringt 15 Jahre Erfahrung in Wirkungsorientierung sowie der Auswahl wirksamer Akteure mit. Wir kennen die Mechaniken, die Wirkung möglich machen, und die Standards, an denen sie sich messen lässt.
- Wir verbinden einzelne Lösungen mit der Struktur, die Wirkung groß macht. Wir fördern nicht nur Startups, sondern schaffen die Verbindungen zu den Akteuren, die ihre Wirkung in den Alltag bringen. Das können wir, weil wir seit 2010 kontinuierlich und beharrlich sektorübergreifende Kooperationen anstoßen und umsetzen.
- Wir arbeiten mit Kollektiven statt im Einzelmodus. Wir bringen thematisch passende Akteure in Communities und Circles zusammen und machen aus Vernetzung gezielte Zusammenarbeit. Wir kennen die Bedarfe von Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
- Wir konzentrieren uns auf die reale, ganz konkrete Umsetzung von Ideen. – Gute Ideen sind wunderbar, wir überführen sie in den Alltag. Wir haben zahlreiche Impact Collectives ins Leben gerufen und begleitet.
- Wir orchestrieren das Zusammenspiel der relevanten Akteure. Wir verbinden Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kapital, Zivilgesellschaft und Enabler so, dass Bewegung entsteht. Denn wir wissen, wie sie sprechen und was sie brauchen.
Weitere Fragen & Antworten
IMPACT COLLECTIVES ist als Angebot gedacht, das sich auf Dauer selbst trägt. Von 2026 bis 2028 wird das Projekt im Rahmen des Programms Nachhaltig Wirken durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Die Förderung erlaubt uns, den Projektstart zu realisieren. Ab 2029 finanziert sich IMPACT COLLECTIVES aus eigener Kraft.
Nein. Ein Accelerator bringt das einzelne Startup voran, schneller, sichtbarer, finanzierbarer. Wir arbeiten nicht am einzelnen Startup, sondern am Zusammenspiel vieler. Unser Ziel ist nicht die nächste Finanzierungsrunde, sondern der Moment, in dem sich ein Markt oder eine Regel verschiebt. Und wir enden nicht nach einer Kohorte, sondern bleiben als dauerhafte Struktur bestehen.
Wir begleiten den gesamten Prozess mit der PHINEO Wirkungsanalyse-Methodik, einem anerkannten Verfahren, das gesellschaftliche Wirkung über sieben Stufen abbildet, von der eigenen Leistung bis zur Veränderung in der Gesellschaft. So messen wir nicht nur, wie viele Startups wir erreichen, sondern ob sie ihr Handeln ändern, die richtigen Partner finden und am Ende strukturellen Wandel voranbringen können.
Wir starten mit Klima, und das verstehen wir weit: Energie, Bauen, Kreislaufwirtschaft, Ernährung, Biodiversität, Wasser und mehr. Klima ist der Startpunkt, nicht die Grenze. Die Methodik funktioniert genauso für andere große gesellschaftliche Herausforderungen. Nach der Aufbauphase kann sich IMPACT COLLECTIVES für weitere Themen öffnen.
Startups bewerben sich über die Plattform und durchlaufen eine Due Diligence, also eine sorgfältige Prüfung. Entscheidend sind nicht der technologische Reifegrad oder dergleichen, sondern die Größe des Wirkungshebels: Wie viel lässt sich durch diese Lösung im System bewegen? Dazu kommen die nachgewiesene Wirkung der Lösung, die Gemeinwohlorientierung und die Bereitschaft, kollektiv zu arbeiten.
Auch Enabler bewerben sich auf der Plattform und durchlaufen eine Prüfung, denn die Qualität des Raums hängt an beiden Seiten. Ausgewählt werden Enabler nach ihrem Beitrag zum Wirkungshebel: nach dem Zugang, den sie öffnen (zu Abnehmern, Politik, Kapital oder Forschung), nach ihrer Relevanz für das jeweilige Thema und danach, ob sie sich aktiv einbringen, nicht nur dem Namen nach.
Wenn Sie Fragen haben: