Initiative Mobilitätskultur

Wenn der Weg nicht das Ziel ist

Die aktu­ell größ­te Her­aus­for­de­rung? Die Kli­ma­kri­se. Sie bedroht nicht weni­ger als unse­re Lebens­grund­la­gen. Wol­len wir unse­re Welt und ihre Res­sour­cen bewah­ren, müs­sen wir unser gewohn­tes Ver­hal­ten kri­tisch hinterfragen. 

Unse­re Initia­ti­ve Mobi­li­täts­kul­tur macht genau das. Sie strebt umwelt­freund­li­che und nach­hal­ti­ge Lösun­gen für den Ver­kehrs­sek­tor an. Er ist der dritt­größ­te Ver­ur­sa­cher von Treib­haus­gas­emis­sio­nen und trägt somit zu rund 20% des CO2-Aus­sto­ßes bei. 

Dass die­se Auf­ga­be kom­plex ist, steht außer Fra­ge. Gefragt sind des­halb nicht nur die Zivil­ge­sell­schaft und die Wirt­schaft, son­dern auch die Poli­tik. Sie muss einen geeig­ne­ten recht­li­chen, finan­zi­el­len und insti­tu­tio­nel­len Rah­men set­zen. Inno­va­ti­ve Ansät­ze und Ver­än­de­rungs­druck kön­nen aber aus der Zivil­ge­sell­schaft und Wirt­schaft kommen.

Mehr Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auch im aktu­el­len Jah­res­be­richt 2020 der Initia­ti­ve Mobi­li­täts­kul­tur (PDF).

Wir wol­len mit der Initia­ti­ve zei­gen, dass eine neue Mobi­li­täts­kul­tur nicht nur durch Poli­tik gestal­tet wird. Es gibt über­all in Deutsch­land tol­le Pro­jek­te von Bürger*innen, die wir unter­stüt­zen, ver­net­zen und sicht­bar machen wollen.”

Burk­hard Horn, Ver­kehrs­ex­per­te und Bera­ter der Initia­ti­ve Mobilitätskultur 


Projektpartner*in: eine Pri­vat­per­son | Lauf­zeit: seit 2018


Was ist das Ziel der Initiative?

Unse­re Visi­on: weni­ger moto­ri­sier­ter Ver­kehr, die voll­stän­di­ge Umstel­lung auf erneu­er­ba­re Ener­gien und mehr Lebens­qua­li­tät in Städ­ten und Gemein­den. Kurz­um: die Verkehrswende.

Wel­che Pro­jek­te för­dert die Initia­ti­ve Mobilitätskultur?

Die Initia­ti­ve Mobi­li­täts­kul­tur för­dert Pro­jek­te und Organisationen

  • die dazu bei­tra­gen, dass sich Men­schen hin­ter­fra­gen, wie sie von einem Ort zum ande­ren gelangen, 
  • die dafür sor­gen, dass sich Men­schen zu Fuß, mit dem Rad oder öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln fort­be­we­gen oder Ver­kehrs­mit­tel tei­len (Car­sha­ring etc.) 
  • die urba­ne Umge­bun­gen schaf­fen, in denen Men­schen ger­ne leben und in der sie auf ihr Auto ver­zich­ten können. 
  • die die beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen an nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät im länd­li­chen Raum adressieren 

Dar­über hin­aus ist es erklär­tes Ziel, auch außer­halb deut­scher Gren­zen nach wirk­sa­men Pro­jek­ten zu suchen, deren Hand­lungs­an­satz sich nach Deutsch­land über­tra­gen lässt. Allen För­der­pro­jek­ten ist gemein, dass sie eine Strahl­kraft besit­zen sol­len, die zum Nach­ah­men anregt. 

Wie kön­nen sich Orga­ni­sa­tio­nen für eine För­de­rung bewerben?

Gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen haben die Chan­ce, sich im Rah­men von lau­fen­den Aus­schrei­bun­gen um eine För­de­rung zu bewer­ben. Zusätz­lich besteht die Mög­lich­keit, Pro­jekt­vor­schlä­ge ganz­jäh­rig und auch außer­halb von geziel­ten Aus­schrei­bun­gen ein­zu­rei­chen. Hier­für fül­len Sie bit­te fol­gen­den Fra­ge­bo­gen aus und schi­cken die­sen an inimobil@​phineo.​org.

Die ein­ge­reich­ten Anträ­ge wer­den gesam­melt und zwei­mal im Jahr, im April und im Okto­ber, mit der stif­ten­den Per­son, exter­nen Fachexpert*innen und Phineo-Analyst*innen geprüft. Anschlie­ßend kön­nen ver­tie­fen­de För­der­ge­sprä­che stattfinden. 

Nach wel­chen Kri­te­ri­en wer­den die För­der­pro­jek­te ausgewählt?

Die Initia­ti­ve Mobi­li­täts­kul­tur setzt sowohl auf eine dau­er­haf­te Unter­stüt­zung wirk­sa­mer Pro­jek­te als auch auf eine punk­tu­el­le För­de­rung, die eine hohe öffent­li­che Auf­merk­sam­keit ver­spre­chen. Dafür prüft PHINEO die För­der­pro­jek­te anhand eines bewähr­ten Kriterien-Sets. 

Einer­seits wird ein­ge­schätzt, wie gut das Pro­jekt geeig­net ist, zu der gewünsch­ten Mobi­li­täts­kul­tur bei­zu­tra­gen – ger­ne mit inno­va­ti­ven und ska­lier­ba­ren Ansät­zen. Ander­seits wird bewer­tet, wie gut die hin­ter dem Pro­jekt ste­hen­de Orga­ni­sa­ti­on auf­ge­stellt ist. Dabei geht es weni­ger dar­um, aus­schließ­lich eta­blier­te Orga­ni­sa­tio­nen zu iden­ti­fi­zie­ren. Viel­mehr möch­te die Initia­ti­ve das Risi­ko­po­ten­zi­al ein­schät­zen und bei Bedarf ent­spre­chend extra fördern. 

PHINEO wird bei der Aus­wahl und Prü­fung der Pro­jek­te von Fachexpert*innen beraten. 

Wer steht hin­ter der Initia­ti­ve und wie­viel Geld steht zur Verfügung? 

Die Initia­ti­ve Mobi­li­täts­kul­tur ist ein gemein­sa­mes Pro­jekt von PHINEO und einer Ein­zel­per­son, die ihre Erb­schaft für eine neue Art der Mobi­li­tät ein­set­zen möch­te. Die Ein­zel­per­son zieht es der­zeit vor, anonym zu blei­ben. Sie ist kei­ne Per­son des öffent­li­chen Lebens. 

Die Initia­ti­ve Mobi­li­täts­kul­tur ver­gibt in den kom­men­den zehn Jah­ren einen ein­stel­li­gen Millionenbetrag. 

Wie hoch fällt die För­de­rung für jede Orga­ni­sa­ti­on aus?

Die För­der­sum­me einer Orga­ni­sa­ti­on hängt von ihrem indi­vi­du­el­len Bedarf ab. Inso­fern erhält jedes Pro­jekt die För­der­sum­me, die zur Pro­jek­t­um­set­zung not­wen­dig ist.

    Wenn Sie Fragen haben:

    Linda Gugelfuß

    Leitung Großspendenberatung & Wirkungsanalyse
    +49 30 520 065 329
    linda.gugelfuss@phineo.org