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Zukunftsträger
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PHINEO ist ein unabhängiges, gemeinnütziges Analyse- und Beratungshaus für wirkungsvolles gesellschaftliches Engagement.

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Zukunftsträger - gemeinsam Berufseinstiege schaffen

Die Förderinitiative Zukunftsträger denkt die Förderung von Jugendlichen auf dem Weg in den Beruf ganz neu. Und zwar gemeinschaftlich: Viele Förder*innen unterstützen gemeinsam Zusammenschlüsse vor Ort, die benachteiligte Jugendliche in ihr Berufsleben begleiten.

Bildnachweis: Stiftung Unionhilfswerk BerlinBildnachweis: Stiftung Unionhilfswerk Berlin

Warum braucht es diese Initiative?

Über zwei Millionen junge Menschen zwischen 20 und 34 Jahren sind ohne berufliche Qualifikation und rund 80.000 Jugendliche jährlich finden keinen Ausbildungsplatz. Sie alle schaffen nicht alleine den Übergang von der Schule in den Beruf. Die Förderinitiative Zukunftsträger möchte das ändern - und zwar beginnend in den Regionen München, Leipzig und Rhein-Neckar. Zu diesem Zweck unterstützt die Initiative lokale Akteure drei Jahre lang darin, in einem Zusammenschluss eng zu kooperieren und ihre Angebote aufeinander abzustimmen. Denn eine gut aufgestellte Förderlandschaft erhöht die Chancen der Jugendlichen, erfolgreich in den Beruf einzusteigen.

Und weil auf dem Weg bis dahin vieles passieren wird, verfolgt das Projekt noch ein weiteres Ziel: Wir möchten verstehen, wie lokale Zusammenschlüsse am besten funktionieren, wie genau sie wirken und wie Fördernde sie am besten dabei unterstützen können. Dieses Wissen möchten wir frei zur Verfügung stellen und damit den Ansatz des Gemeinsamen Wirkens in Deutschland vorantreiben.

Wer steckt hinter Zukunftsträger?

Das gemeinnützige Beratungs- und Analysehaus PHINEO hat gemeinsam mit der JPMorgan Chase Foundation im Rahmen ihrer "New Skills at Work Initiative" Zukunftsträger ins Leben gerufen. Weitere finanzielle Unterstützung erhielt die Förderinitiative bisher von:

  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
  • Drosos Stiftung
  • Haniel Stiftung
  • BASF
  • John Deere
  • Principal Foundation
  • dem Unternehmer Dr. Günther Lamperstorfer

Ideelle Unterstützung kommt von zahlreichen ExpertInnen sowie von:

  • Metropolregion Rhein-Neckar
  • Deutsche Post DHL Group
  • Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
  • United Way

Sie möchten auch zum Zukunftsträger werden?

Als Stiftungen, Unternehmen, Einzelpersonen und Akteure im öffentlichen Sektor können auch Sie sich als FörderIn beteiligen. Die Voraussetzung dafür ist, dass Sie für eine Projektlaufzeit von drei bis vier Jahren eine höhere Summe oder ihr Wissen einbringen möchten. Je mehr FörderInnen zusammenkommen, desto mehr Jugendliche können wir in verschiedenen Regionen unterstützen und desto größer wird die erzielte Wirkung!

Die Förderinitiative verfolgt Ziele auf drei Ebenen: Erstens geht es darum, Jugendliche mit Startschwierigkeiten in einen Job zu begleiten.

Zweitens möchten wir auf Programmebene den Ansatz des Gemeinsamen Wirkens (engl.: Collective Impact) in Deutschland testen und so Vernetzung fördern. Uns interessiert besonders, wie lokale Zusammenschlüsse am besten funktionieren, welche Wirkung sie haben und welche Art der Förderung sie benötigen.

Und drittens wollen wir dieses neue Wissen sammeln und anderen frei zur Verfügung stellen.

Gelingensbedingungen für Gemeinsames Wirkennach Bertelsmann Stiftung (2016): Gemeinsames Wirken, vgl. Kramer und Kania (2011)

Viele gesellschaftliche Herausforderungen lassen sich nicht von einzelnen Organisationen und Akteuren lösen. Deshalb braucht es neue Förderkonzepte, die ganze Netzwerke unterstützen. Und damit diese Netzwerke gut miteinander arbeiten können, gibt es dem Ansatz des Gemeinsamen Wirkens nach fünf Gelingensbedingungen.

Wenn Jugendliche keinen Ausbildungsplatz oder Job finden, dann hat das meistens viele Gründe: Schlechte Noten, mangelnde Sprachkenntnisse oder fehlende Orientierung auf dem Arbeitsmarkt sind nur einige davon. Auch wenn es bereits viele Initiativen gibt, die tolle Arbeit leisten, können die wenigsten all diese Probleme alleine lösen.

Umso wichtiger ist es, dass sich Netzwerke vor Ort dieser Aufgabe gemeinsam stellen. Sobald sich (Berufs-)Schulen, Unternehmen, staatliche Stellen und zivilgesellschaftliche Organisationen zusammentun und ihre Expertise teilen, profitieren nicht nur die Jugendlichen von gut aufeinander abgestimmten Angeboten und einer verbesserten Betreuungssituation.

Auch die Qualität der Angebote kann steigen, da sich alle Partner*innen ganz auf die Themen konzentrieren, bei denen sie sich am besten auskennen wie z.B. Sprachförderung, Bewerbungstrainings oder Coaching.

Beim Ansatz des „Gemeinsamen Wirkens“, sind immer vielfältige Partner*innen beteiligt. Deshalb wird an vielen Stellen im Projekt diskutiert und gemeinsam entschieden.

Über die Förderungen entscheidet PHINEO gemeinsam mit einer Steuerungsgruppe, in der die Hauptfördernden vertreten sind. Sobald die Förderungen in den Regionen gestartet sind, werden Entscheidungen vor Ort in den Netzwerken bzw. durch die geförderten Backbone-Organisationen getroffen. Sie legen fest, welche inhaltlichen Schwerpunkte ihnen am Herzen liegen und welche Netzwerkpartner*innen vor Ort wie eingebunden werden sollen.

In München gibt es bereits einen Zusammenschluss, auf den die Förderinitiative aufbauen kann. In Leipzig und in der Metropolregion Rhein-Neckar sollen neue Netzwerke entstehen.

In allen drei Regionen haben sich engagierte Fördernde gefunden, denen das Thema Berufsübergang von Jugendlichen am Herzen liegt und die mutig genug sind sich zusammenzuschließen, um Pionierarbeit im Bereich „Gemeinsames Wirken“ zu leisten. Es gibt in weiteren Regionen Deutschlands großen Handlungsbedarf. Deshalb sind wir offen für weitere Fördernde und Regionen.

Durch die finanzielle Beteiligung der Fördernden entsteht ein gemeinsamer Fördertopf. Aus diesem werden 83% an die Netzwerke vor Ort weitergeleitet, und dadurch dort sowohl die Arbeit mit Jugendlichen als auch die Netzwerkarbeit und der Wissensaufbau der Backbone-Organisation gefördert. Die übrigen 17% finanzieren die Begleitung und Unterstützung der Organisationen durch PHINEO und den Wissensaufbau, sowie die Kommunikation.

Die Zusammenschlüsse vor Ort werden durch die Förderinitiative Zukunftsträger für den Zeitraum von 3 Jahren mit finanziellen Mitteln ausgestattet. Außerdem erhalten sie fachliche Unterstützung durch PHINEO und ein Netzwerk an Expert*innen, um den Ansatz des Gemeinsamen Wirkens zu erproben und ein Netzwerk aufzubauen.

Gemeinsam bestimmen sie, welche Bedarfe es in der Region gibt und wie sie am besten miteinander arbeiten können, um ihnen durch passgenaue Angebote gerecht zu werden. So stellen sie sicher, dass die Jugendlichen genau die Hilfe erhalten, die sie benötigen.

Unser Ziel ist es, den Aufbau nachhaltiger Strukturen zu unterstützen, die auch nach Ende des Förderzeitraums bestehen. Diesen Aspekt berücksichtigen wir in den individuellen Fördervorhaben.

Außerdem bieten wir durch Erfahrungsaustausch und Capacity Building den geförderten Netzwerken frühzeitig Möglichkeiten, sich mit ihrer Nachhaltigkeit zu beschäftigen.

Bei den Fördernden von Zukunftsträger besteht der Wunsch, in starke Netzwerke zu investieren, die Wirkung entfalten. Viele von ihnen sind gleichzeitig Arbeitgeber*in in der Region, die Verantwortung übernehmen möchten, indem sie die beruflichen Perspektiven von Jugendlichen verbessern.

Außerdem finden Fördernde den Ansatz des Gemeinsamen Wirkens spannend. Bei wichtigen Entscheidungen an einem Strang zu ziehen und die finanziellen Mittel zusammenzulegen, ist für die Mehrzahl eine neue Erfahrung, ermöglicht aber auch den engen Austausch mit anderen Fördernden.

Darüber hinaus lernen sie im Projektverlauf, wie gute Fördermodelle von einer Region auch auf andere Regionen übertragen werden können.

Wenn auch Sie sich auf das innovative Projekt einlassen möchten, melden Sie sich gerne bei uns. Mit Ihrer Beteiligung leisten Sie wichtige Pionierarbeit für den Ansatz des Gemeinsamen Wirkens in Deutschland.

Stiftungen, Unternehmen und Einzelpersonen können sich als Förderpartner*in beteiligen. Die Erweiterung von Zukunftsträger um neue Regionen und neue Fördervorhaben ist nach wie vor möglich. Wir freuen uns, wenn Sie zu diesem Zweck Kontakt mit uns aufnehmen.

Interessierte Organisationen oder lokale Netzwerke, die sich um eine Förderung bewerben möchten,  informieren wir regelmäßig auf unserer Website und durch unseren Newsletter über neue Ausschreibungen.

Falls Sie darüber hinaus Fragen oder Anregungen für uns haben oder über unsere Förderinitiative berichten möchten, freut sich unsere Kommunikationsabteilung über Ihren Anruf oder eine E-Mail!

Wir suchen Zukunftsträger*innen in Rhein-Neckar!

Klicken Sie hier und bewerben Sie sich bis zum 20.09.2019!

 

 

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„Allen Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft eine Chance zu geben, ist eine Aufgabe für uns alle. J.P. Morgan unterstützt Initiativen dabei, ihre gemeinsam gesetzten Ziele zu erreichen.“

Dorothee Blessing, CEO J.P. Morgan AG

 

 

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