Ini­tia­tive Zukunftsträger

Gemein­sam Wirken: Zusam­men die großen Her­aus­forderun­gen angehen

Einen Jugendlichen bis zum Beruf­se­in­stieg begleit­en, den gesellschaftlichen Zusam­men­halt vor Ort fördern oder die Erdüber­hitzung aufhal­ten – manche Her­aus­forderun­gen sind so kom­plex, dass eine NPO, eine Stiftung, eine Kom­mune oder ein Unternehmen alleine sie unmöglich lösen kann. Sie erfordern Gemein­sam Wirken, also das gemein­same Han­deln viel­er.

Was bringt Gemein­sam Wirken?

Wer sys­temisch wirken will, muss viele Ein­flüsse mit­denken und die vie­len ver­schiede­nen Beiträge zum Wan­del wertschätzen. Beispiel Beruf­se­in­stieg: Für Jugendliche mit schwieri­gen Startbe­din­gun­gen kann der Weg ins Arbeit­sleben wie eine Tour de France sein. Deshalb gilt: Je mehr gemein­sam wirk­ende Unter­stützer* ­innen an der Strecke, desto bess­er sind die Chan­cen das Ziel zu erre­ichen!

Doch wer sorgt dafür, dass die die Aktiv­itäten der Partner*innen ineinan­der greifen und der oder die Jugendliche im Mit­telpunkt ste­ht? Aus dem gemein­samen Wirken entste­ht auch ein gemein­sames Ver­ant­wor­tungs­ge­fühl. Die kollek­tive Vision gibt Kraft, zieht weit­ere Betei­ligte mit und motiviert, auch wenn es mal schwierig wird.

Wann gibt Gemeinsam Wirken Sinn?

Wie begin­nt Gemein­sam Wirken?

  • Gesellschaftliche Vision: Die beteiligten Akteure wollen keine mit­tel­fristige Lösung für einzelne Ziel­grup­pen, son­dern langfristige und bleibende Wirkung auf gesellschaftlich­er Ebene erzie­len. Aus Wir brin­gen mit unseren Bewer­bungstrain­ings mehr Jugendliche in Aus­bil­dung” wird Wir bieten allen Jugendlichen in unser­er Region eine Per­spek­tive”. Denn Groß denken inspiri­ert, macht mutig und offen für neue Ansätze.
  • Sys­temis­ch­er Ansatz: Die beteiligten Akteure entwick­eln – am besten zusam­men mit der Ziel­gruppe – ein gemein­sames Bild, was es in ihrer Region braucht. Dabei betra­cht­en sie nicht nur die Sit­u­a­tion der Ziel­gruppe, son­dern auch die Ein­flussfak­toren rund ­ herum. Was hält das Prob­lem (unab­sichtlich) aufrecht? Welche Poten­ziale wur­den noch nicht aus­geschöpft, um es zu lösen? Sie wollen Deutsch­lands erste Kom­mune ohne CO2-­Emis­sio­nen wer­den? Weit­en Sie den Blick und find­en Sieheraus, wen Sie dafür an Bord brauchen.
  • Ver­net­ztes Han­deln: Kom­plexe Prob­leme brauchen keine Einzelkämpfer*innen. Akteure aus kom­mu­naler Ver­wal­tung, Zivilge­sellschaft, Bürg­er­schaft, Wirtschaft und der Ziel­gruppe tra­gen Bausteine zur Verän­derung bei. Sie unter­stützen das Han­deln ander­er. Im Mit­telpunkt ste­ht, was Wirkung erzielt und auf die Vision ein­zahlt. Im Ide­al­fall braucht es Sie oder Ihr Pro­jekt nach ein­er Weile nicht mehr. Ihre Mitstreiter*innen oder Ihre Ziel­gruppe haben aus­re­ichend Fähigkeit­en aufge­baut, um selb­ständig weit­erzuge­hen. Und Sie kön­nen sich der näch­sten Her­aus­forderung widmen.

Was kann Ihr Beitrag sein?

Wo funk­tion­iert Gemein­sam Wirken bereits?

  • Die Stiftung Bil­dung wirkt sys­temisch. Ein Kind übern­immt eine Paten­schaft für ein anderes Kind, denn gemein­sam lernt es sich bess­er. Doch auch die Schul­kultur hat einen Ein­fluss auf den Bil­dungser­folg. Deshalb unter­stützt die Stiftung Bil­dung bei der Grün­dung von Fördervere­inen mit vie­len Ehre­namtlichen. Sie arbeit­et an den poli­tis­chen Rah­menbe­din­gun­gen, indem sie sich für mehr Parti­izipation und Vielfalt in der Bil­dung ein­set­zt. Damit schafft unser Bildungs­system mehr emanzip­ierte Bürger*innen, die für sich selb­st und die Gemein­schaft Ver­ant­wor­tung übernehmen: https://​www​.stiftung​bil​dung​.co…
  • Die Bürger*innen von Bocholt im Mün­ster­land set­zen auf eine starke Gemein­schaft: Ein Netz von Vere­inen, sozialen Trägern, Ver­wal­tung und der lokalen Wirtschaft unter­stützt Bocholter*innen, die sich bere­its für die Gemein­schaft engagieren, und aktiviert diejeni­gen, die es noch nicht tun. Mit der Corona­Pandemie zeigte sich, dass das Konzept aufge­ht: In nur weni­gen Tagen ent­stand ein bre­ites Hil­f­s­net­zw­erk für Bürger*innen und die lokale Wirtschaft. Gemein­sam Wirken macht Bocholt krisen­fester: https://​coro​n​ahil​fe​-bocholt​.de

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Factsheet Gemeinsam Wirken

Was bringt Gemeinsam Wirken und wie funktioniert's eigentlich?

Wenn Sie Fragen haben:

Jacob Rohm

Beratung & Wirkungsanalyse
+49 30 520 065 411
jacob.rohm@phineo.org