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Ja, Projektitis ist eine Krankheit!

Die richtige Medizin? Organisationen strukturell fördern und damit stark machen. – Diese und acht weitere Thesen stellt die Initiative #Vertrauen Macht Wirkung zur Diskussion.

Demografischer Wandel, New Work, Digitalisierung, Geschlechtergerechtigkeit, Klimawandel und Transparenzstreben – die großen gesellschaftlichen Entwicklungen machen auch vor Stiftungen nicht halt.

Damit Stiftungen weiterhin relevant bleiben, müssen sie sich grundlegend verändern. Wie das aussehen kann, stellt die Initiative #Vertrauen Macht Wirkung mit neun Thesen zur Diskussion.

Wer und was steht hinter #Vertrauen Macht Wirkung?

#Vertrauen Macht Wirkung ist eine Initiative von Ise Bosch, Wider Sense, PHINEO und verschiedenen Stiftungen, die sich für eine partizipative, innovative und diverse Stiftungslandschaft einsetzt. So geht Stiftung der Zukunft!

Neun Thesen der Initiative Vertrauen Macht Wirkung

  1. Stiftungen der Zukunft haben diversere und partizipativere Stiftungsstrukturen. Um den Anspruch, die Zivilgesellschaft zu gestalten und zu repräsentieren, glaubwürdig auszufüllen, leben sie Diversität, Geschlechtergerechtigkeit und partizipative Entscheidungsprozesse vor.
  2. Stiftungen der Zukunft hören zu. Sie achten dabei nicht nur auf die, die sie fördern und unterstützen, sondern auch auf alle anderen, die etwas zu sagen haben. Wer zuhört, lernt, die eigenen Annahmen kritisch zu hinterfragen – was unmittelbar die Qualität der eigenen Arbeit begünstigt.
  3. Stiftungen der Zukunft teilen ihre Macht. Wenn Stiftungen partizipativ mit Geförderten Programme entwerfen und diese langfristig unterstützen, wirken sie bewusst und in voller Absicht dem ungleichen Machtverhältnis zwischen fördernden und geförderten Organisationen entgegen.
  4. Stiftungen der Zukunft sind transparent. Heißt: (Förder-)Kriterien und Entscheidungen werden offengelegt, Wissen und Daten geteilt, Partner_innen mit Offenheit und Respekt behandelt.
  5. Stiftungen der Zukunft wirken gemeinsam in Partnerschaften und Netzwerken. Sektorübergreifende Partnerschaften zwischen öffentlichen Institutionen, Unternehmen, Stiftungen, Bürger_innen und gemeinnützigen Organisationen wirken vielfach: Sie vereinen individuelle Anstrengungen, erzielen eine größere Reichweite und Aufmerksamkeit, verbessern das gegenseitige Verständnis und mehren das Wissen aller beteiligten Akteur_innen.
  6. Stiftungen der Zukunft fördern Innovationen. Innovative Lösungsansätze zu testen, ist für Stiftungen vergleichsweise unproblematisch, da sie unabhängig agieren und langfristig planen. Dass Förderungen immer nur einmal vergeben werden können, hält jedoch viele Stiftungen davon ab, neue Wege zu gehen. Dabei ist die Belohnung groß: Stiftungen lernen und können mehr Wirkung erzielen.
  7. Stiftungen der Zukunft leben eine moderne Fehlerkultur. Wenn Stiftungen ihre Erfahrungen teilen, entfalten vermeintliche Fehler und Misserfolge positive Effekte: Sie stärken Wissen und Kompetenzen der Organisationen und des Sektors und stoßen häufig unerwartete positive Entwicklungen an.
  8. Stiftungen der Zukunft fördern mit Weitblick. Eine starke Zivilgesellschaft braucht starke Organisationen. Deshalb sollten nicht nur Projekte finanziert werden, sondern auch die dahinter stehenden Organisationen.
  9. Stiftungen der Zukunft geben mehr als nur Geld. Gemeinnützige Organisationen brauchen oft mehr, als die klassische Projektförderung, um erfolgreich und langfristig zu wirken. Manchen ist mehr geholfen, wenn Stiftungen Kontakte vermitteln, Zugänge zu Netzwerken schaffen, sich mit ihrem Know-how einbringen oder sich mit ihrem Kapital engagieren.

Kann ich mich als Stiftung an der Initiative beteiligen?

Stiftungen sind eingeladen, sich der Initiative anzuschließen. Diskutieren Sie die Thesen in Ihren Stiftungen, laden Sie uns gerne dazu ein, teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns und auch über www.vertrauen-macht-wirkung.de mit anderen Stiftungen.

Sie wollen mehr wissen? Sprechen Sie uns an! Schreiben Sie eine E-Mail an Juliane Hagedorn. Wir freuen uns auf den Austausch!

Diskussionspapier zum Download

Sie haben Fragen zur Initiative? Bitte kontaktieren Sie uns!

Juliane Hagedorn

Juliane Hagedorn – Leitung Beratung & Organisationsentwicklung
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Wiebke Gülcibuk

Wiebke Gülcibuk – Leitung Kommunikation
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