Pressemit­teilung

Coro­na-Hil­fs­fonds für die Zivilge­sellschaft geht an den Start

19. Juni 2020 — Gemein­nützige Organ­i­sa­tio­nen und Vere­ine, die durch die Coro­na-Krise in Not ger­at­en sind, dür­fen auf Hil­fe hof­fen. Gemein­sam mit starken Förderpartner*innen will die gemein­nützige PHI­NEO AG einen pri­vatwirtschaftlich organ­isierten Coro­na-Hil­fs­fonds für die Zivilge­sellschaft aufle­gen, der kleinere und mit­tel­große Organ­i­sa­tio­nen vor dem wirtschaftlichen Aus bewahren soll.

Wir pla­nen einen Coro­na-Hil­fs­fonds für gemein­nützige Organ­i­sa­tio­nen und Vere­ine. Er soll das sein, was trotz der vie­len Hil­fs- und Kon­junk­tur­pakete der Bun­desregierung bis­lang fehlt: Ein Ret­tungss­chirm für die Zivilge­sellschaft“, erk­lärt der Vor­standsvor­sitzende der PHI­NEO gAG Dr. Andreas Rick­ert. In der aktuellen Lage braucht es eine Bün­delung aller Kräfte. Wir wer­ben Unternehmen, Stiftun­gen, Pri­vat­per­so­n­en und auch staatliche Insti­tu­tio­nen, sich als Förderpartner*innen in diesem Fonds zu beteili­gen. Ange­sprochen sind alle, denen eine starke Zivilge­sellschaft am Herzen liegt.“

Trotz brach­liegen­der Pro­jek­tar­beit hat die Mehrheit der gemein­nützi­gen Organ­i­sa­tio­nen die ver­gan­genen Monate gut gemeis­tert, vor allem dann, wenn langfristige Förder­pro­gramme die Finanzierung sich­ern. Wer aber über­wiegend von eige­nen Ein­nah­men und kurzfristi­gen Spenden lebt, ist bere­its jet­zt in exis­ten­zieller Not. Die Ein­nah­meaus­fälle der let­zten Monate kön­nen wed­er mit finanziellen Rück­la­gen aufge­fan­gen noch in Zukun­ft kom­pen­siert wer­den. Gle­ichzeit­ig laufen Kosten für Miete und Per­son­al weit­er. Vor dieser Sit­u­a­tion ste­hen früher oder später alle Organisationen. 

Spätestens, wenn aktuelle Förder­pro­gramme enden und Anschlussförderun­gen aus­bleiben, dro­ht vie­len das Aus. Beson­ders drama­tisch: In den kom­menden Monat­en wer­den die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkun­gen der Coro­na-Krise in der Mitte der Gesellschaft ankom­men und eine starke Zivilge­sellschaft wird mehr denn je gebraucht.

Wir müssen diese Abwärtsspi­rale durch­brechen. Die Son­derkred­ite wer­den das wirtschaftliche Aus viel­er gemein­nütziger Organ­i­sa­tio­nen nicht ver­hin­dern. Gebraucht wer­den Zuschüsse und keine zusät­zlichen Zahlungsverpflich­tun­gen“, so Andreas Rickert.

Um Mit­tel aus dem Coro­na-Hil­fs­fond bewer­ben kön­nen sich mehrheitlich pri­vat finanzierte gemein­nützige Organ­i­sa­tio­nen mit Sitz in Deutsch­land, die nach­weis­lich durch die Coro­na-Krise in eine wirtschaftliche Schieflage ger­at­en sind und die eine grund­sät­zlich wirkung­sori­en­tierte Arbeit und trans­par­ente Berichter­stat­tung bele­gen kön­nen. Bevorzugt gefördert wer­den kleine und mit­tel­große Organ­i­sa­tio­nen mit einem Jahres­bud­get bis zu 2,5 Mio. Euro. Die Auszahlung der einge­wor­be­nen Fondsmit­tel erfol­gt voraus­sichtlich ab August 2020.

Nähere Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie unter https://​www​.phi​neo​.org/​p​r​o​j​e​k​t​e​/​c​o​r​o​n​a​-​h​i​l​f​s​fonds.

Wenn Sie Fragen haben:

Juliane Werlitz

Pressesprecherin
+49 30 520 065 376
juliane.werlitz@phineo.org