Corona-Kredite: Erste Hilfe für die Zivilgesellschaft, weitere Maßnahmen müssen folgen

Pressemitteilung 20.08 vom 4. Juni 2020

Zu dem im Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung enthaltenen Kreditsonderprogramm in Höhe von 1 Milliarde Euro für den gemeinnützigen Sektor erklärt der Vorstandsvorsitzende der gemeinnützigen PHINEO AG Dr. Andreas Rickert:

Gemeinnützige Organisationen und Vereine sind systemrelevant, wenn es um gesellschaftlichen Zusammenhalt geht. Durch die Corona-Krise ist die Not bei vielen von ihnen groß, staatliche Unterstützung deshalb dringend notwendig. Wir begrüßen die von der Bundesregierung beschlossenen Kreditförderungen für Teile der Zivilgesellschaft. Sie sind ein erster Schritt, können mögliche Insolvenzen aber nur vorübergehend verhindern.

Gemeinnützige Arbeit dient der Gesellschaft und erlaubt keine Gewinne, das unterscheidet die Zivilgesellschaft von der Wirtschaft. Finanzielle Spielräume für Kreditrückzahlungen gibt es bei den wenigsten. Gebraucht werden deshalb auch flexible Projektfinanzierungen und Zuschüsse ohne Rückzahlungsverpflichtung, zum Beispiel durch einen Nothilfefonds.

Corona lehrt die Gesellschaft, wie wichtig Zusammenhalt in der Gesellschaft ist. Der steht durch die Krise mehr denn je auf dem Prüfstand. Eine starke Zivilgesellschaft wird gebraucht, gerade jetzt.“


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Juliane Werlitz

Pressesprecherin
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juliane.werlitz@phineo.org
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