3‑Fragen an …

Mei­ke Heid­mann, Cor­po­ra­te-Citi­zenship-Mana­ge­rin bei MediaMarktSaturn

Wiebke Gülcibuk,
21.06.2021

Aktu­ell coacht PHINEO Mei­ke Heid­mann, Cor­po­ra­te-Citi­zenship-Mana­ge­rin bei Media­Markt­Sa­turn. Gemein­sam mit ihrer Sparrings­part­ne­rin Anne­lie Bel­ler von PHINEO baut sie das Unter­neh­mens­en­ga­ge­ment stra­te­gisch aus. Das ers­te Jahr war durch die Coro­na-Pan­de­mie geprägt, gleich­wohl weist es den Weg in die Zukunft.

Wie hat sich Media­Markt­Sa­turn in der Coro­na-Zeit engagiert?

Mei­ke Heid­mann: In allen Län­dern, in denen wir ver­tre­ten sind – von Polen über Deutsch­land bis Spa­ni­en – gab es einen gro­ßen Bedarf an Hard­ware wie Lap­tops oder Tablets. Wir haben dar­auf mit ver­schie­de­nen loka­len und natio­na­len Spen­den­ak­tio­nen reagiert und mit unter­schied­li­chen Non-Pro­fit-Orga­ni­sa­tio­nen zusam­men­ge­ar­bei­tet. Dabei wur­den zum Teil auch nicht nur die Gerä­te an sich bereit gestellt: In Deutsch­land zum Bei­spiel haben wir unter dem Mot­to Getrennt und doch ver­bun­den“ einen beson­de­ren Fokus auf älte­re Men­schen gelegt und die Spen­de von Tablets mit ziel­grup­pen­ge­rech­ter Soft­ware und tech­ni­schem Sup­port kom­bi­niert. Unter der Schirm­herr­schaft von Staats­mi­nis­te­rin Doro­thee Bär woll­ten wir damit dazu bei­tra­gen, der sozia­len Iso­la­ti­on von Men­schen in Alten- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen in der Zeit des Lock­downs entgegenzuwirken.

Was nehmt Ihr aus dem Enga­ge­ment der Coro­na-Zeit mit?

Mei­ke Heid­mann: Wir haben in der Zusam­men­ar­beit mit PHINEO eini­ge Fel­der iden­ti­fi­ziert, in denen wir auf Basis unse­rer Kom­pe­ten­zen und Zugän­ge einen ech­ten Bei­trag leis­ten kön­nen. Eines davon kann die­se Kom­bi­na­ti­on von Con­su­mer-Elec­tro­nics-Pro­duk­ten und Ser­vice sein. Wenn wir Non-Pro­fit-Orga­ni­sa­tio­nen damit unter­stüt­zen, kön­nen zum Bei­spiel Pfle­ge­rin­nen und Pfle­ger das tun, was sie am bes­ten kön­nen, näm­lich pfle­gen. Das ist eine mög­li­che Rich­tung, in die wir wei­ter­den­ken wollen. 

Was ist Dir beim sozia­len Unter­neh­mens­en­ga­ge­ment beson­ders wichtig?

Mei­ke Heid­mann: Ich glau­be, dass wir vor allem auf stra­te­gi­scher Ebe­ne einen lang­fris­ti­gen Impact in bei­de Rich­tun­gen erzie­len müs­sen: Zum einen und vor allem ist es natür­lich wich­tig, dass wir einen ech­ten Bei­trag für die Gesell­schaft leis­ten und in einem Feld tätig sind, in dem wir nach­hal­tig unter­stüt­zen und mit­wir­ken, es viel­leicht sogar mit­ent­wi­ckeln kön­nen. Zum ande­ren muss unser Enga­ge­ment die Wer­te und Bot­schaf­ten unse­rer Mar­ke tra­gen, authen­tisch sein und sich idea­ler­wei­se in tol­len Geschich­ten erzäh­len las­sen. Auf loka­ler Ebe­ne, zum Bei­spiel bei unse­rem Stand­ort­en­ga­ge­ment, glau­be ich auch an einen sehr engen Aus­tausch mit den Orga­ni­sa­tio­nen, um den aktu­el­len Bedarf zu ver­ste­hen, sowie an Koope­ra­tio­nen mit ande­ren Unter­neh­men hier vor Ort. So kön­nen wir am meis­ten bewegen.

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Annelie Beller

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