Der Gipfel der Zukunft: Die Zivilgesellschaft braucht ihr eigenes Davos!

Pressemitteilung 20.01 vom 24. Januar 2020

Zum Abschluss des Weltwirtschaftsforums in Davos erklärt der Vorstandsvorsitzende der PHINEO gAG, Dr. Andreas Rickert (PHINEO):

„Die Welt muss gemeinsam handeln“, so Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Weltwirtschaftsgipfel. In Davos werden Debatten geführt um die großen und aktuellen Herausforderungen der Menschheit. Die Zivilgesellschaft ist zwar eingeladen, hat aber häufig keine zentrale Rolle. Dabei repräsentiert sie diejenigen, über deren Schicksal in Davos so intensiv diskutiert wird: Die Menschen und ihr tägliches Leben.

Die unglaubliche Stärke der Zivilgesellschaft zeigt sich nicht nur an ihrer Größe. Allein in Deutschland fließen jedes Jahr ungefähr 100 Milliarden Euro in den gemeinnützigen Sektor und sind ca. 30 Millionen Menschen in 600.000 Organisationen ehrenamtlich engagiert. Weltweit sind es mehr als 10 Millionen Organisationen. Sie alle sind den Auswirkungen globaler Entwicklungen, wirtschaftlicher und politischer Entscheidungen und den sozialen Problemen dieser Welt näher als Politik und Wirtschaft. Und sie erkennen Ursachen, entwickeln Ideen und handeln, während andere noch diskutieren.

Die Zivilgesellschaft ist eine großartige Innovationsquelle, ausgestattet mit einer enormen normativen Kraft, die vieles in der Welt zum Positiven verändern kann. Sie muss sich organisieren und ihre Kräfte bündeln und ihre eigene Agenda stark machen. Warum also länger Gast sein bei denjenigen, die Rahmenbedingungen diskutieren und setzen, sie aber nicht selbst ausfüllen?

Politik und Wirtschaft zu Gast bei der Zivilgesellschaft: So sollte der Titel des nächsten Gipfels internationaler Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger lauten.

Die Zeit ist gekommen für ein Weltzivilgesellschaftsforum. Global Civil Society Summit – Das ist der Gipfel der Zukunft!

Wenn Sie Fragen haben:

Juliane Werlitz

Pressesprecherin
+49 30 520 065 376
juliane.werlitz@phineo.org
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