Förder­tipps: Gezielt und wirk­sam Helfen in der Corona-Krise

Coro­na gefährdet mehr als die Gesund­heit. Coro­na bedro­ht vor allem zehn­tausende von Ini­tia­tiv­en und Vere­inen, die sich für Men­schen in Not einsetzen. 

Im Krisen­falls ist es üblicher­weise die Zivilge­sellschaft, die sich um Nach­barschaft­shil­fe, Seel­sorge oder soziale Dien­ste küm­mert. Doch die Coro­na-Krise ist anders: Sie bedro­ht die Zivilge­sellschaft in ihrer Exis­tenz. Denn im Zuge des all­ge­meinen Shut­downs brechen gemein­nützi­gen Organ­i­sa­tio­nen nahezu sämtliche Finanzierungskanäle weg. Das wiederum gefährdet nicht nur tausende Jobs im sozialen Bere­ich, son­dern bringt viele der 600.000 gemein­nützi­gen Organ­i­sa­tio­nen an den Rand der Handlungsfähigkeit.

Die aller­meis­ten Vere­ine und Ini­tia­tiv­en besitzen keinen finanziellen Spiel­raum; sel­ten reichen die Mit­tel länger als bis zum näch­sten Ersten. Ursache hier­für ist die gängige Förder­prax­is, die sich vor allem an kurzfristi­gen Pro­jek­t­förderun­gen ori­en­tiert und die ver­hin­dert, dass gemein­nützige Organ­i­sa­tio­nen Rück­la­gen auf­bauen kön­nen.

Erschw­erend kommt hinzu, dass die aller­meis­ten Organ­i­sa­tio­nen nicht darauf vor­bere­it­et sind, dig­i­tal zu arbeit­en oder Online-Ange­bote zu entwick­eln. Vielmehr weist ein über­wiegen­der Anteil aller gemein­nützi­gen Organ­i­sa­tio­nen nur einen gerin­gen Dig­i­tal­isierungs­grad auf. Es man­gelt an dig­i­taler Infra­struk­tur eben­so wie an erforder­lichen Kompetenzen.

Das muss sich ändern. Wir hät­ten da ein paar Ideen.

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Helfen in der Coro­na-Krise: Was kön­nen Förder*innen tun?

Vere­in­facht gesagt haben Förder*innen drei Möglichkeiten: 

  • Sie kön­nen die Zivilge­sellschaft im Ganzen unter­stützen. Heißt: Sie unter­stützen gemein­nützige Organ­i­sa­tio­nen mit­tels Geld und Ressourcen, und zwar ganz unab­hängig von Corona. 
  • Sie kön­nen solche Organ­i­sa­tio­nen fördern, die unmit­tel­bar gegen die Auswirkun­gen der Krise ankämpfen. Das umfasst solche Vere­ine und Ini­tia­tiv­en, die ihren Ziel­grup­pen ein spezielles Krisen-Hil­fs-Ange­bot unter­bre­it­et, etwa eine Online-Beratung für Suizidge­fährdete, eine App für an Depres­sion Erkrank­te oder die klas­sis­che Telefonseelsorge.
  • Sie treiben Inno­va­tion voran und unter­stützen die Dig­i­tal­isierung von Ange­boten gemein­nütziger Organ­i­sa­tio­nen oder Sozialunternehmen.

Was das im Einzelfall bedeutet und an welchen Stellen Sie sich konkret engagieren kön­nen, ste­ht im Rat­ge­ber Helfen in der Coro­na-Krise”, den wir kosten­frei zum Down­load anbieten.

Der Rat­ge­ber wird ermöglicht durch Mit­tel des SKala CAMPUS.

Für weitere Informationen:

Wiebke Gülcibuk

Leitung Kommunikation
+49 30 520 065 112
wiebke.guelcibuk@phineo.org