Kinder und Jugendliche in Krisenzeiten erreichen: virtuelle Kaffeepause am 22.07.2020

Wie erreichen gemeinnützige Organisationen in Zeiten von Corona weiterhin Kinder und Jugendliche, um trotz Social Distancing und Homeschooling nicht den Kontakt zur Zielgruppe zu verlieren. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung hat dafür ein Programm entwickelt und teilt ihre Erfahrungen bei der virtuellen Kaffeepause.

Die Corona-Krise stellt neue Ansprüche an die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen: Durch Social Distancing, verlängerte Schulferien und abgesagte Veranstaltungen ist der Zugang zur Zielgruppe schwer oder unmöglich.

Doch diese Herausforderung öffnet auch neue Türen – das hat unsere Umfrage unter Wirkt-Siegel-Organisationen ergeben, von denen mehr als zwei Drittel in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv sind. 84 Prozent gaben an, dass die Krise sie dazu motiviert, neue Lösungen zu finden. So bieten viele von ihnen nun erstmals Online-Formate an oder entwickeln bestehende Angebote weiter.

Wie das Programm LernBrücken beim häuslichen Lernen unterstützt

Fest steht: Im Homeoffice, wo viele NPOs aktuell noch arbeiten, müssen neue Wege der Zielgruppenerreichung gefunden werden. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung blieb dran und entwickelte mit Partner*innen über die Osterferien das Programm LernBrücken.

Träger der freien Jugendhilfe in Berlin bieten darüber den betroffenen Kindern und Jugendlichen zeitnah und niedrigschwellig Unterstützung an. Die Träger helfen bei der Bereitstellung von Lernmaterialien, unterstützen die Kinder und Jugendlichen beim häuslichen Lernen und bieten eine emotionale und soziale Stütze. Das Programm LernBrücken ist gefördert durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin.

Virtuelle Kaffeepause am 22.07.2020 mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung

Damit andere Organisationen von ihren Erfahrungen profitieren können, stellen in unserer nächsten virtuellen Kaffeepause die Projektreferentinnen Christin Noack und Magda Doering das Programm LernBrücken vor. Sie teilen die Entstehungsgeschichte sowie Herausforderungen und erzählen, was sie ganz praktisch daraus gelernt haben. Anschließend möchten wir auch mit Ihnen in den Austausch gehen:

  • Welche Fragen brennen Ihnen unter den Nägeln?
  • Wie haben Sie die Herausforderungen im letzten Schuljahr gemeistert?
  • Welche Angebote setzen Sie in den Sommerferien um, und vor welchen Problemen stehen Sie vorm neuen Schuljahr?

Kostenlos registrieren

Unter diesem Link können Sie sich für die Teilnahme an der virtuellen Kaffeepause eintragen.

Termin ist der Mittwoch, 22. Juli 2020, von 15 - 16:30 Uhr via Zoom.

Falls Sie Probleme bei der Anmeldung haben sollten, oder eine Idee, welches Thema die nächste virtuelle Kaffeepause haben könnte, schreiben Sie uns gern an SKala-Campus@phineo.org.

Die Kaffeepause ist ein Angebot des SKala Campus.

Über den SKala CAMPUS

Der SKala CAMPUS möchte als Lern- und Austauschplattform die Zivilgesellschaft stärken und gemeinnützige Organisationen, Förder*innen und sozial engagierte Unternehmen in ihrem Projekt- und Organisationsalltag unterstützen.

Der SKala CAMPUS wird dafür Praxis-Leitfäden und Beispiele, Online-Lernmodule und Seminare in ganz Deutschland anbieten und engagierte Akteure in den Austausch bringen, um voneinander zu lernen.

Der SKala CAMPUS ist eine Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten in Partnerschaft mit dem gemeinnützigen Analyse- und Beratungshaus PHINEO.

Das engagierte Team bei PHINEO arbeitet fleißig an der Umsetzung und startet mit ersten Angeboten. Engagierte finden voraussichtlich ab Herbst 2020 auf der neuen Online-Plattform praxiserprobte Antworten unter anderem zu den Themen der organisationalen Entwicklung, Wirkungsorientierung, Berichterstattung und dem Fördermanagement.

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